IFK - Aktuelle Meldungen https://ifk.de de IFK Sun, 17 Oct 2021 12:26:06 +0200 Sun, 17 Oct 2021 12:26:06 +0200 TYPO3 news-1803 Thu, 14 Oct 2021 09:54:41 +0200 Fragen-Antworten-Katalog zum Bundesrahmenvertrag aktualisiert https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/fragen-antworten-katalog-zum-bundesrahmenvertrag-aktualisiert Der Fragen-Antworten-Katalog zum neuen Bundesrahmenvertrag, der seit dem 1. August 2021 gilt, wurde erneut von den maßgeblichen Physioverbänden und dem GKV-Spitzenverband aktualisiert. Unter anderem wurden Klarstellungen zur Bestätigung von Doppelbehandlungen und zur Bestätigung von Leistungen im Rahmen von KG-ZNS vorgenommen. Leerzeile

Die aktualisierte Version (Stand: 12. Oktober 2021) kann nun hier heruntergeladen werden.

Den neuen Bundesrahmenvertrag können IFK-Mitglieder weiterhin unter „Mitglieder-Service – Rahmenvertrag/Preislisten/Beihilfevorschriften“ herunterladen. Dort finden sie auch die Preislisten und die Anerkenntniserklärung. Sämtliche Merkblätter, die im Zusammenhang mit dem Bundesrahmenvertrag stehen, wurden aktualisiert und können im Physioservice heruntergeladen werden. IFK-Mitglieder können die Merkblätter auch kostenfrei in der IFK-Geschäftsstelle bestellen, E-Mail: ifk@ifk.de, Tel.: 0234 97745-0.

Bei Unklarheiten und Fragen zum neuen Bundesrahmenvertrag können IFK-Mitglieder sich auch an die IFK-Mitgliederberatung, E-Mail: abrechnung@ifk.de, Tel.: 0234 97745-333, wenden.

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Aktuelles
news-1801 Fri, 08 Oct 2021 13:00:00 +0200 TherapieGipfel 2021 findet am 12. November 2021 digital statt – Anmeldungen ab jetzt möglich! https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/therapiegipfel-2021-findet-am-12-november-2021-digital-statt-anmeldungen-ab-jetzt-moeglich Am 12. November 2021 findet der 3. TherapieGipfel des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände (SHV) digital statt. Von 13 bis 15 Uhr stehen die Zukunftsthemen der Heilmittelbranche im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion. Seien Sie live dabei und melden Sie sich jetzt an! In der zweistündigen Podiumsdiskussion erörtern Expertinnen und Experten die Zukunftsthemen der Heilmittelbranche mit den Vorsitzenden der vier Mitgliedsverbände des SHV. Dabei geht es um folgende Schwerpunkte:

  • Therapeutische Potenziale durch mehr Autonomie und interprofessionelle Zusammenarbeit in der Behandlung erhöhen.
  • Wirtschaftliche Praxisführung und angemessene Gehälter ermöglichen und damit die therapeutische Versorgung sicherstellen.
  • Digitalisierung und weiteren Abbau der Bürokratie etablieren, um Verwaltungszeit zu reduzieren und Behandlungsqualität zu steigern.
  • Modernisierung der Berufsgesetze und damit Anpassung an die Versorgungsbedarfe.

„Als Spitzenverband knüpfen wir in der neuen Legislaturperiode an die Modernisierungsschritte der letzten Jahre nahtlos an und setzen alles daran, gemeinsam mit der Politik und den Kostenträgern weitere Schritte für die Sicherung einer flächendeckenden und wohnortnahen Versorgung der Patientinnen und Patienten mit Heilmitteln auf den Weg zu bringen“, betont Andreas Pfeiffer, Vorsitzender des SHV. Die Themenfelder des diesjährigen TherapieGipfels zeigen die Potenziale der Heilmittelversorgung auf, aber auch die Anforderungen für gute Rahmenbedingungen der Berufsangehörigen.

Online anmelden und live dabei sein

Um möglichst vielen Kolleginnen und Kollegen eine Teilnahme zu ermöglichen, findet der 3. TherapieGipfel in diesem Jahr digital statt. So ist eine Teilnahme sicher und bequem von zu Hause oder gemeinsam mit dem Team in der Praxis oder stationären Einrichtung möglich.

  • Einfach hier klicken und online anmelden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl mit aktiver Chatmöglichkeit allerdings begrenzt. Deshalb jetzt schnell anmelden und dabei sein, beim 3. TherapieGipfel der Heilmittelbranche.

Haben Sie Fragen rund um den TherapieGipfel 2021? Dann schreiben Sie an info@shv-heilmittelverbaende.de. Informationen über den SHV gibt es unter www.shv-heilmittelverbaende.de.

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Aktuelles
news-1800 Thu, 07 Oct 2021 10:00:00 +0200 Neuer Regionalausschuss im Kreis Olpe gegründet https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/neuer-regionalausschuss-im-kreis-olpe-gegruendet Am 29. September kam im Attendorner Hotel zur Post erstmals der neue Regionalausschuss Kreis Olpe zusammen. Der ortsansässige Physiotherapeut Adolf Schmidlin hatte zu der ersten Sitzung eingeladen und wurde zum Vorsitzenden des neuen Regionalausschuss gewählt.  Auf der Gründungsveranstaltung gab es außerdem einen regen Austausch zu Themen, die die Physiotherapeuten im Sauerlandkreis beschäftigen: zukünftige Entwicklungen in der Physiotherapie, die Digitalisierung, die Blankoverordnung und auch das altbekannte Thema der Kooperation zwischen Ärzten und Heilmittelerbringern.

Der IFK heißt Herrn Schmidlin als neuen Regionalausschussvorsitzenden und Mitglied der Vertreterversammlung herzlich willkommen. Mitglieder, die in ihrer Region die Arbeit eines Regionalausschusses kennenlernen oder selbst Interesse an der aktiven Verbandsarbeit haben und einen Regionalausschuss gründen möchten, können sich gern mit der IFK-Geschäftsstelle in Verbindung setzen (Anja Schlüter, Tel.: 0234 97745-333, E-Mail: schlueter@ifk.de).

Auf dem Foto: Sandra Solbach, Physiotherapeutin aus Attendorn, Adolf Schmidlin, Vorsitzender des neuen IFK-Regionalausschuss Kreis Olpe, und Anja Schlüter, stellvertretende Leiterin des Referats Fortbildung und Wissenschaft beim IFK (v.l.)

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Aktuelles
news-1798 Tue, 05 Oct 2021 13:36:52 +0200 IFK-Pressemitteilung – Yoga: gezielt und sicher üben https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/pressemitteilung-yoga-gezielt-und-sicher-ueben Immer mehr Frauen und zunehmend auch Männer finden sich im Schneidersitz auf der Matte wieder. Yoga, die ursprünglich aus Indien stammende Technik, verzeichnet in der westlichen Welt grade einen Boom. Sie gilt als sanfte Übungsform. „Wer sich bewegt, tut grundsätzlich etwas für seine Gesundheit. Doch wie jedes Sportangebot birgt Yoga bei falschem oder zu ambitioniertem Training auch Verletzungsrisiken, insbesondere bei bestehenden Vorerkrankungen“, warnt Ute Repschläger, Physiotherapeutin und Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten (IFK e. V.). Im Yoga stärken gezielte Körperübungen, Asanas genannt, die Muskulatur, andere steigern die Dehnungsfähigkeit der Gewebe und halten die Wirbelsäule beweglich. Atemtechniken und -übungen gehören zum Übungsablauf dazu. Dabei ist ein Gleichgewicht aus Stabilität und Flexibilität das zentrale Thema. Zu den körperlichen Übungen befähigt die Einbeziehung der Psyche die Übenden, Stressmuster rechtzeitig zu erkennen und aufzulösen, am besten natürlich bevor sie sich (unbewusst) körperlich manifestieren und zu Beschwerden führen können.

Bei allen positiven Effekten rät die erfahrene Physiotherapeutin Ute Repschläger Neueinsteigern aber auch längerfristig Praktizierenden, sich nicht von der grazilen Beweglichkeit trendiger Yoga-Stars etwa auf den Social-Media-Kanälen zu Übungen verleiten zu lassen, welche die eigenen körperlichen Voraussetzungen überfordern. Eine Portion Vorsicht ist insbesondere bei bestehenden Vorerkrankungen angezeigt. Im Zweifelsfall sollten sich Yoga-Übende besser beraten lassen, welche Asanas geeignet sind. „Wir Physiotherapeuten wissen, welche Übungen bei welchen Einschränkungen ohne Bedenken praktiziert werden können und einen positiven Effekt auf das Beschwerdebild haben und welche eher kontraproduktiv sind“, betont Ute Repschläger.

Patienten mit Problemen im unteren Rücken (genauer gesagt dem Kreuzbein-Darmbein-Gelenk oder Iliosakralgelenk, kurz ISG) sind in Physiotherapiepraxen häufig vertreten. Eine ISG-Problematik kann durch langes Sitzen, muskuläres Ungleichgewicht, asymmetrische Bewegungen, Lockerungen der Bänder im Beckenbereich nach Schwangerschaften oder Arthrosen entstehen. Dabei ist häufig ein gestörtes Zusammenspiel von Muskeln, Faszien, Sehnen und Bändern ursächlich. Für diese Patienten kann dann der im Yoga häufig praktizierte Drehsitz weniger geeignet sein, da er eine ISG-Blockierung hervorrufen kann. Die sogenannte Brücke (Bezeichnung im Yoga: Setu Bandhasana) ist dagegen eine gute Übung, um auch bei wiederkehrenden Schmerzen eine Linderung zu erzielen (siehe Übung 1: Brücke).

Bedingt durch wenig Bewegung wie beispielsweise durch langes Sitzen im Büro entstehen häufig Probleme in der Brustwirbelsäule, die sich als Schmerzen zwischen den Schulterblättern bemerkbar machen. Auch die Halswirbelsäule wird durch eine lange Bildschirmarbeit stark belastet. Häufig ziehen die Schmerzen dann von der Halswirbelsäule hoch in Richtung Hinterkopf und können zu Kopfschmerzen führen. Zur Mobilisation der Brustwirbelsäule empfehlen Physiotherapeuten die Übung, die im Yoga Katze-Kuh-Übung (Chakravakasana) genannt wird, wobei bei sitzenden Tätigkeiten, die vor allem zu einem Rundrücken führen, nur die Bewegung in die Streckung betont werden sollte (siehe Übung 2: Mobilisation Brustwirbelsäule).

Die präzise Ausführung der Übungen ist für den gesundheitlichen Nutzen entscheidend. Physiotherapeuten können die Übungen anleiten und gegebenenfalls individuell abwandeln. Die Vorbeuge (Yoga: Uttanasana) ist ein Beispiel für eine im Yoga gerne praktizierte Übung, die auf den ersten Blick einfach erscheint, aber insbesondere für Ungeübte mit einem Verletzungspotenzial einhergeht. Die Vorbeuge sollte besonders bei Vorerkrankungen nicht auf Anhieb bis in die maximal mögliche Bewegungsausführung reichen. Eine verkürzte rückseitige Beinmuskulatur oder eine eingeschränkte Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule können Gründe dafür sein, dass die Maximalposition nicht erreicht wird. Hier kann ein Physiotherapeut helfen, indem die Vorbeuge abgewandelt wird (siehe Übung 3: schonende Vorbeuge).

Sanfte Übungen helfen bei Beschwerden:

1. Übung: die Brücke

Ausgangsstellung ist die Rückenlage, die Hände liegen neben dem Körper, Handinnenflächen zeigen Richtung Decke. Die Beine werden angewinkelt und die Füße werden hüftbreit aufgestellt. Der Kopf liegt flach auf dem Boden. Das Gesäß wird angespannt, die Hüfte angehoben und auch der Rücken hebt Wirbel für Wirbel ab. Diese Spannung für 20 bis 30 Sekunden halten, dabei gleichmäßig weiter atmen. Fortgeschrittene können aus dieser Position heraus abwechselnd ein Bein ausstrecken. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das Becken nicht absinkt, sondern in einer waagerechten Position bleibt. Dann den Rücken Wirbel für Wirbel und auch die Hüfte langsam wieder Richtung Boden absenken. Die Übung sollte mehrmals hintereinander durchgeführt werden.

2. Übung: Mobilisation der Brustwirbelsäule

Ausgangsstellung ist der Vierfußstand. Die Handgelenke befinden sich unter den Schultern, dabei bilden Handgelenk, Ellbogen und Schulter eine senkrechte Linie. Die Knie stehen unter den Hüften. Kopf und Wirbelsäule sind in einer neutralen, geraden Position, dabei ist der Blick Richtung Boden gerichtet. Übungsablauf: Mit der Einatmung wird der Oberkörper in eine Art Hohlrücken abgesenkt und der Blick dabei nach oben ausgerichtet. Mit der Ausatmung geht man in die Mittelstellung zurück (gerader Rücken). Die Bewegungen sollten langsam und bewusst mit Hilfe des Atemrhythmus mehrmals hintereinander durchgeführt werden.

3. Übung: schonende Vorbeuge

Beginn der Übung ist im hüftbreiten Stand. Mit der Ausatmung langsam vom Kopf her Wirbel für Wirbel abrollen und in die Vorbeuge gehen, die Hände werden in Richtung Boden geführt. Kopf und Schulter sind dabei entspannt. Anfänger und Trainierende mit verkürzter Oberschenkelmuskulatur sollten die Knie leicht beugen Die Hände müssen dabei nicht den Boden berühren, sondern können auch auf den Schienbeinen locker abgelegt werden, sodass nur eine halbe Vorbeuge entsteht. Die Dehnung entsteht allein durch das Körpergewicht. Diese Stellung für einige Atemzüge halten. Diese Position mit der Einatmung verlassen und den Rücken wieder aufrollen.

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Aktuelles
news-1797 Fri, 01 Oct 2021 09:19:27 +0200 PKV, DGUV und SVLG verlängern Hygienepauschale https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/pkv-dguv-und-svlg-verlaengern-hygienepauschale Sowohl die Privaten Krankenversicherungen (PKV) als auch die Deutsche gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und die SVLFG (als landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft) haben ihre Hygienepauschalen im Heilmittelbereich verlängert. Die Privaten Krankenversicherungen zahlen befristet bis zum 31. Dezember 2021 weiterhin die pandemiebedingte Extravergütung von 1,50 Euro je Behandlung. Außerdem werden weiterhin Behandlungen per Videotherapie anerkannt und erstattet. Voraussetzung ist, dass die Videotherapie ausdrücklich zwischen Therapeut und Versichertem vereinbart wurde, sie für die Versorgung des Patienten im Einzelfall therapeutisch sinnvoll erscheint und für die Behandlung geeignet ist. Zudem sollte der behandelnde Arzt die Videotherapie auf der Verordnung befürworten, zum Beispiel durch den Zusatz „ggf. auch per Videotherapie“.

Die DGUV sowie die SVLFG verlängern ihre Hygienepauschale ebenfalls bis zum 31. Dezember 2021, es sei denn, die Verordnung zur Änderung der Hygienepauschaleverordnung wird vorher außer Kraft gesetzt. Dies wäre der Fall, wenn der Bundestag die „festgestellte epidemische Lage von nationaler Tragweite“ (§ 5 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz) aufhebt. Aktuell gilt die epidemische Lage bis zum 25. November 2021.

Maßgeblich für die Abrechnung des Hygieneaufschlags ist das Datum des vollständigen Rechnungseingangs bei den UV-Trägern. Die Verlängerung der Sonderregelungen bzgl. der Fristen, der Gültigkeit der Verordnung und zulässige Unterbrechungen wurde ebenfalls bis zum 31. Dezember 2021 beschlossen.

Gleiches gilt für die Möglichkeit, Verordnungen auf telefonische Anforderungen der Versicherten hin auszustellen, soweit dies aus Sicht der Durchgangsärztin oder des Durchgangsarztes, bezogen auf den Einzelfall, nachvollziehbar und plausibel ist.

Alle Regelungen finden sich stets aktuell im Merkblatt „Coronavirus“ (M 26), das IFK-Mitglieder im „Physioservice“ herunterladen können. Bei Fragen wenden sich IFK-Mitglieder bitte an die IFK-Mitgliederberatung, E-Mail: abrechnung@ifk.de, Tel.: 0234 97745-333.

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Aktuelles
news-1795 Wed, 29 Sep 2021 13:31:53 +0200 physio-START: Interview mit Dirk Sennert https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/physio-start-interview-mit-dirk-sennert Mit dem Gründerzentrum physio-START unterstützt der IFK Physiotherapeuten, die sich selbstständig machen möchten. Dirk Sennert hat in diesem Jahr eine Physiotherapiepraxis übernommen und erzählt im Interview mit dem Bundesverband, wie die Beratung von physio-START ihm dabei geholfen hat. Leerzeile

Herr Sennert, vor Kurzem haben Sie eine Praxis im Dortmunder Südwesten übernommen. Können Sie uns erzählen, wie es dazu kam?

Dirk Sennert: Die Praxis, die ich übernommen habe, besteht bereits seit 2012. Genauso lange bin ich dort als Praxisleiter angestellt gewesen – die Praxis war also eigentlich schon immer mein Baby. Vor zirka zwei Jahren hat mich mein ehemaliger Chef gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, die Praxis zu übernehmen. Da habe ich natürlich sofort Ja gesagt! Anfang 2020 haben wir uns dann konkret zusammengesetzt, haben die Übernahme aber aufgrund von Corona doch noch etwas verschoben. Anfang dieses Jahres haben wir dann den Übergabetermin für Juni 2021 festgelegt. Die Praxis lag mir schon immer sehr am Herzen, da wollte ich nie weg. Daher stand eine Neugründung für mich auch nie zur Debatte.

Sie haben es bereits angesprochen: Sie sind während der (immer noch aktuellen) Corona-Pandemie in die Selbstständigkeit gestartet. Hatten Sie keine Bedenken, dass das Probleme geben kann?

Dirk Sennert: Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich mich an diesen Zustand schon gewöhnt habe. Es geht ja auch kaum anders. Aber ich fand es sehr fair von meinem ehemaligen Arbeitgeber, dass er mir 2020 keine Praxis übergeben wollte, die durch die Pandemie wirtschaftlich stark belastet war. Ich glaube zwar, dass wir noch eine Welle bekommen, aber diese aufgrund der steigenden Impfquote nicht mehr so gravierend wird. Ich bin ein positiv denkender Mensch und befürchte keine Auswirkungen für meine Praxis.

Wie konnte der IFK Sie bei der Praxisübernahme unterstützen?

Dirk Sennert: Ich war bereits von 2010 bis 2017 im IFK, da sich die Mitgliedschaft für mich durch die Vergünstigungen bei Fortbildungen auch als angestellter Physiotherapeut gelohnt hat. Schon damals war ich sehr zufrieden mit der Arbeit des Verbands. Bei der Praxisübernahme habe ich mich daran erinnert. Genial fand ich, dass mir über das Gründerzentrum physio-START alle Anträge zugeschickt wurden. Ich brauchte mich quasi um nichts mehr kümmern. Da war ich sehr positiv überrascht. Mir wurde immer schnell geholfen. Gerade zu Beginn hatte ich einige Rechtsfragen, unter anderem zu meinem Mietvertrag. Und auch im Gewerbebereich gab es einige Dinge, mit denen ich nicht alleine zurechtkam. Da habe ich mich über den IFK rechtlich abgesichert, weil ich privat für so etwas keinen Ansprechpartner hatte. Auch in Zukunft werde ich mich weiterhin bei solchen Themen an den Verband wenden.

Nähere Informationen zu den Angeboten von physio-START finden Sie hier

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Aktuelles
news-1792 Thu, 23 Sep 2021 14:27:00 +0200 physio-START: Interview mit Lena Jedral https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/physio-start-interview-mit-lena-jedral Lena Jedral hat sich Anfang August gemeinsam mit ihrem Kollegen Patrick Haas selbstständig gemacht und eine eigene Physiotherapiepraxis eröffnet. Auf dem Weg dahin haben die beiden die Beratungs- und Unterstützungsangebote von physio-START genutzt und sehr davon profitiert. Im IFK-Interview erzählt Lena Jedral von ihrem gemeinsamen Weg zur eigenen Praxis. Leerzeile

Frau Jedral, was hat Sie zur Gründung einer eigenen Praxis bewegt?

Lena Jedral: Schon länger hatte ich im Hinterkopf, meine eigene Praxis zu führen. Verschiedene Punkte, wie die Familienplanung, hatten in der Vergangenheit aber dagegengesprochen. Vor einigen Monaten war der Zeitpunkt dann günstig und mein Kollege Patrick Haas und ich haben den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Wir möchten uns auf die Behandlung älterer Patienten spezialisieren und auch Hausbesuche in Pflegeheime usw. anbieten. Am 1. August 2021 startet unser Praxisbetrieb. Bis dahin gibt es aber noch sehr viele Kleinigkeiten zu erledigen.

Wie sind Sie auf den IFK und das Angebot physio-START aufmerksam geworden?

Lena Jedral: Als der Plan, eine Praxis zu eröffnen, konkreter wurde, haben wir uns mit befreundeten Physiotherapeuten zusammengesetzt, denen wir einige unserer Fragen zur Praxisführung stellen wollten. Die haben uns dann auf die Angebote des IFK aufmerksam gemacht und den Verband wärmstens empfohlen. Und sie hatten recht: Der ganze Bereich Kassenzulassung war über den IFK so einfach! Wir mussten uns persönlich um gar nicht viel kümmern, lediglich die vorgefertigten Anträge ausfüllen und alles weitere haben die IFK-Mitarbeiter übernommen. Sogar unsere rechtlichen Fragen wurden beantwortet. Das hat uns enorm weitergeholfen.

Welche Tipps würden Sie zukünftigen Praxisgründern mit auf den Weg geben?

Lena Jedral: Der Verband hat uns unglaublich viel Arbeit abgenommen.

Die Services kann ich jedem nur empfehlen. Man hat mit dem Aufbau einer neuen Praxis ja sowieso schon ziemlich viel zu tun. Da war die Zulassung über den IFK einfach super!

Nähere Informationen zu den Angeboten von physio-START finden Sie hier

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Aktuelles
news-1787 Tue, 21 Sep 2021 10:06:00 +0200 Preisverleihung des IFK-Businessplan-Wettbewerbs auf der „therapie Hamburg“ https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/preisverleihung-des-ifk-businessplan-wettbewerbs-auf-der-therapie-hamburg Zum zweiten Mal hat der IFK in diesem Jahr seinen Businessplan-Wettbewerb für Physiotherapieschüler und -studenten ausgeschrieben. Etwa ein Viertel der Physiotherapeuten entscheidet sich im Laufe seines Berufslebens für die Selbstständigkeit. Damit sich die Physiotherapieschüler und -studenten schon früh mit dieser Möglichkeit beschäftigen und die Vorteile der Selbstständigkeit kennenlernen, wurde der Wettbewerb ins Leben gerufen. Leerzeile

Die Preisverleihung für die Gewinnerteams des diesjährigen Wettbewerbs wird im Rahmen der „therapie Hamburg“ am 22. Oktober stattfinden. Ab 10 Uhr sind im Vortragsforum verschiedene Vorträge zum Start der eigenen Physiotherapiepraxis zu hören: Den Beginn macht der Diplomsportlehrer und Entwickler des Trainingsprogramms „Life Kinetik“ Horst Lutz mit dem Kurzvortrag „Life Kinetik erleben!“. Um 10.30 Uhr stellen die IFK-Referenten Anja Schlüter und Marc Balke das Programm physio-START vor. Im Anschluss spricht Jürgen Luft (Helmsauer Gruppe) um 11 Uhr über den Masterplan für die Praxisübergabe / Praxisübernahme und Praxiserweiterung, bevor um 11.30 Uhr dann die Preisverleihung des IFK-Businessplan-Wettbewerbs startet. Am Messestand des IFK (Stand D03) erhalten Interessierte zusätzlich Informationen zu den Angeboten des Bundesverbandes.

Die Schüler- bzw. Studententeams können noch bis zum 30. September ihre Businesspläne für ein fiktives Gründervorhaben für eine Physiotherapiepraxis mit bis zu drei therapeutischen Mitarbeitern beim IFK einreichen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier

Physiotherapeuten, die Mitglied im IFK sind, erhalten die Möglichkeit kostenlos die „therapie Hamburg“ zu besuchen. Bei Interesse sowie weiteren Fragen steht Ihnen die IFK-Geschäftsstelle gern zur Verfügung:  E-Mail: fortbildung@ifk.de, Tel.: 0234 97745-999. Informationen zur Messe gibt es hier

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Aktuelles
news-1791 Fri, 17 Sep 2021 10:40:00 +0200 Regionalausschuss im Kreis Böblingen gegründet https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/regionalausschuss-im-kreis-boeblingen-gegruendet Der Kreis Böblingen nahe Stuttgart hat seit dem 8. September seinen eigenen Regionalausschuss. Auf der Gründungsveranstaltung wurde IFK-Mitglied Eva Schmidt einstimmig zur Vorsitzenden des neuen Ausschusses gewählt, Tan Hung Dümchen zu ihrem Stellvertreter. Leerzeile

Im Anschluss an die erste offizielle Sitzung hatte Eva Schmidt den lokalen Bundestagsabgeordneten Marc Biadacz (CDU) und Vertreter der lokalen Presse zu einer Diskussionsrunde eingeladen. Schmidt machte in einem kurzen Impulsvortrag auf die Sorgen und Nöte der Physiotherapeuten – grade in ländlichen Gebieten – aufmerksam. In der anschließenden Diskussion kam dann auch das Thema des Direktzugangs auf. Biadacz wollte von den Anwesenden wissen, was er in der nächsten Legislaturperiode für die Physiotherapeuten tun kann. „Es war ein sehr interessanter Austausch und ein gelungener Auftakt für den Regionalausschuss“, resümierte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Mark Rietz, der bei der Gründung als Vertreter des IFK anwesend war.  

Der IFK heißt das neue Regionalausschuss-Team herzlich willkommen. Mitglieder, die in ihrer Region die Arbeit eines Regionalausschusses kennenlernen oder selbst einen Regionalausschuss gründen möchten, können sich gern mit der IFK-Geschäftsstelle in Verbindung setzen (Anja Schlüter, Tel.: 0234 97745-333, E-Mail: schlueter@ifk.de).

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Aktuelles
news-1793 Wed, 15 Sep 2021 11:40:58 +0200 IFK-Forum Nord in Hamburg und Forum Ost in Leipzig: IFK im neuen Design, Klage und Digitalisierung https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/ifk-forum-nord-in-hamburg-und-forum-ost-in-leipzig-ifk-im-neuen-design-klage-und-digitalisierung Am 3. und 10. September fanden die IFK-Foren in Hamburg und Leipzig statt. Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger begann die beiden Veranstaltungen mit einem kurzen Blick in die Vergangenheit. Vor 40 Jahren wurde der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten gegründet – damals noch als „Interessenverband freiberuflicher Krankengymnasten“. Die Abkürzung IFK ist bis heute erhalten geblieben. Zum 40-jährigen Jubiläum gab es in diesem Jahr ein neues Logo. „Wir möchten weiter klar sein, Altbewährtes behalten und Neues schaffen“, sagte Ute Repschläger zum Design des neuen Logos, meinte aber damit auch die Arbeit des IFK für seine Mitglieder.

In ihrem ersten Vortrag brachte die Vorstandsvorsitzende gemeinsam mit Geschäftsführer Dr. Björn Pfadenhauer die anwesenden Physiotherapeuten in Sachen Bundesrahmenvertrag auf den neusten Stand: Wie steht es mit der neuen Leistungsbeschreibung, welche Erleichterungen bringt der neue Rahmenvertrag und was hat es mit der Klage der maßgeblichen Physiotherapieverbände auf sich? „Sie wissen, es ist nicht alles reibungslos gelaufen. Das war aber auch nicht zu erwarten“, resümierte Dr. Pfadenhauer die bisherigen Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband. Das liege auch daran, erklärte er weiter, dass sich der IFK und die anderen Verbände für viele verschiedene Punkte einsetzen. Neben einer höheren Vergütung geht es bei den Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband auch um Vereinfachungen im Praxisablauf und Verbesserungen für die Patienten. Am Beispiel der diskutierten Leistungsbeschreibung machte Repschläger deutlich, wie weit die Vorstellungen des GKV-SV und der Physioverbände in den Verhandlungen auseinander lagen, weshalb hier bisher keine Einigung erzielt werden konnte. Ein besonderes Augenmerk legte sie auf die Diskussionen um die Regelleistungszeiten sowie das geforderte Kumulationsmodel, bei dem Physiotherapeuten durch flexible Therapiezeiten mehr Spielraum in der Behandlung erhalten können.

Mit Blick auf die Klage der maßgeblichen Verbände gegen Teile des zweiten Schiedsspruchs stellt Dr. Pfadenhauer klar: „Ziel ist es, Parameter für die Zukunft zu korrigieren.“ In dem Schiedsspruch wurde die Erhöhung der Vergütung um 14,09 Prozent als „angemessen“ bezeichnet. „Unsere Gremien haben hier ganz klar entschieden, dass dieser Wert nicht angemessen ist“, erklärt der IFK-Geschäftsführer. Denn mit den neuen Preisen seien Praxisinhaber auf dem Arbeitsmarkt beispielsweise immer noch nicht konkurrenzfähig zum stationären Sektor.  Für das entschiedene Vorgehen des IFK in dieser Angelegenheit, ernten Repschläger und Dr. Pfadenhauer viel Applaus. Bei den Foren in Hamburg und Leipzig erklären die beiden IFK-Referenten zudem anhand einiger konkreter Punkte, was der neue Rahmenvertrag, der seit dem 1. August 2021 gilt, konkret für die Physiotherapeuten bedeutet.

Im zweiten Teil der Veranstaltungen berichteten Repschläger und Dr. Pfadenhauer über weitere Themen, die die Branche aktuell „in Bewegung“ halten: die Corona-Pandemie, Digitalisierung, die Blankoverordnung und das Konsultationsverfahren zum Berufsgesetz. Vor allem beim Thema Digitalisierung geht es nicht so schnell voran, wie es sich viele wünschen. „Sie brauchen Anwendungen, für die der Anschluss an die Telematikinfrastruktur für Sie Sinn macht“, erklärt Dr. Pfadenhauer den Zuhörenden. Für die Physiotherapeuten ist das vor allem die elektronische Verordnung – und die kommt voraussichtlich erst 2026. Doch da Digitalisierung unter anderem das Ziel habe, zukünftig bürokratische Abläufe zu erleichtern, setze sich der Verband bereits heute dafür ein.

Ein weiteres Thema, dessen aktueller Stand berichtet wurde, ist das laufende Konsultationsverfahren zur Novellierung des Berufsgesetzes. Das vom Bundesgesundheitsministerium initiierte Verfahren ermöglichte es den maßgeblichen Physiotherapieverbänden und weiteren Akteuren des Gesundheitswesens, ihre Ansichten zur Überarbeitung der Gesetze für die Gesundheitsfachberufe zu kommunizieren. Im Bereich der Physiotherapie steht vor allem eine Ausbildungsreform zur Diskussion. Zentrale Forderung der Verbände ist die Vollakademisierung der Ausbildung. „Ein neues Berufegesetz muss Bestandsschutzregeln für alle, die aktuell schon als Physiotherapeuten arbeiten, beinhalten“, so Pfadenhauer und räumte damit die größten Bedenken der Teilnehmer aus.

Im Vorfeld der berufspolitischen Vorträge der Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführers des IFK fand beim Forum Nord in Hamburg außerdem die Fortbildung „Eine effektive Befundstrategie in der Physiotherapie für eine gute Patientenversorgung“ von Physiotherapeut Martin Thiel statt. In Leipzig beim Forum Ost hörten die Teilnehmer eine Fortbildung von Dr. Marc Trefz zum Thema „Update bildgebende Untersuchungsverfahren in der Physiotherapiepraxis“.

Eindrücke von den Veranstaltungen finden sich auch in den Bildergalerien: Forum Nord und Forum Ost

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