IFK - Aktuelle Meldungen http://ifk.de de IFK Mon, 23 Nov 2020 18:12:32 +0100 Mon, 23 Nov 2020 18:12:32 +0100 TYPO3 news-1621 Mon, 23 Nov 2020 15:59:12 +0100 PNF-Fachgesellschaft Deutschland gegründet https://ifk.de/https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/pnf-fachgesellschaft-deutschland-gegruendet National und international anerkannten PNF-Instruktoren und -Fachlehrer haben sich zur PNF-Fachgesellschaft Deutschland/IPNFA® e. V. zusammengeschlossen. Ziel des Vereins ist es, das PNF-Konzept nach dem aktuellen Wissensstand über motorisches Lernen, motorische Kontrolle, muskuläre und neuronale Plastizität einschließlich der Biomechanik fortlaufend zu verfolgen und diese ständig in die Fort- und Weiterbildungskurse zukünftiger PNF-Therapeuten, PNF-Instruktoren und -Fachlehrer zu integrieren. Der Verein versteht sich als An­sprechpartner für alle Themenbereiche über PNF und möchte Lehre und Praxis, Therapeuten und Betroffene in einen konstruktiven Dialog bringen. Aus diesem Grund engagiert sich der Verein für:

  • die Entwicklung und Förderung der Ausbildungsstandards von PNF-Fachlehrern einschließlich der Informationen zur Aus- und Weiterbildung von PNF-Instruktoren,
  • die Qualitätssicherung und Verbesserung der Standards der Aus- und Weiterbildung innerhalb des PNF-Konzepts sowie die Weiterentwicklung der von der PNF-Fachgesellschaft Deutschland/IPNFA® e. V. anerkannten PNF-Kurse,
  • das Erstellen von gemeinsamen Unterrichtsmaterialien für die PNF-Weiterbildung,
  • die Betreuung und Unterstützung von PNF-Assistenten in Ausbildung,
  • die Organisation regelmäßiger Zusammenkünfte für Fortbildungen zur weiteren Qualifizierung der Mitglieder der PNF-Fachgesellschaft Deutschland,
  • die Förderung von fachbezogenen Veranstaltungen (z. B. Kongressen) und die Kontaktpflege mit anderen Interessens- und Berufsverbänden,
  • den Aufbau von Selbsthilfegruppen und das Einbringen von deren spezifischen Fragestellungen in die sensomotorische Rehabilitation und Langzeitbetreuung, u. a. durch Vortrags- und Trainingsmodule.

Das PNF-Konzept

Die Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) ist ein lösungsorientiertes Konzept der neurologischen und orthopädischen Rehabilitation. Das wichtigste Behandlungsziel ist unabhängig von der Diagnose, die Lebensqualität des Patienten zu erhöhen und für seine bestmögliche Teilhabe am Leben zu sorgen. Jeder Mensch verfügt über Reserven und kann lernen, seine Potenziale zu nutzen. Die Behandlungsstrategien sind abhängig von den Zielen des Patienten und deren Umsetzbarkeit.

Informationen zur neu gegründeten PNF-Fachgesellschaft Deutschland gibt es beim 2. Vorsitzenden Ulrich Engelbach, E-Mail: ulrich.engelbach@t-online.de.

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Aktuelles
news-1620 Fri, 20 Nov 2020 11:54:00 +0100 Bremen: Präventionskurse nicht gestattet https://ifk.de/https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/bremen-praeventionskurse-nicht-gestattet In der Freien Hansestadt Bremen sind laut aktueller Corona-Schutzverordnung, die seit dem 2. November in Kraft ist, weiterhin alle verordneten Behandlungen sowie Rehasport möglich. Präventionskurse dürfen derzeit nicht in Gruppen mit mehr als zwei Teilnehmern stattfinden. Das hat die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz dem IFK gegenüber mitgeteilt. Genaueres zu diesen Regelungen sowie viele weitere Informationen zur Corona-Pandemie finden IFK-Mitglieder im Merkblatt „Coronavirus – Informationen für Praxisinhaber“ (M26), das ständig aktualisiert wird und nach dem Login im Physioservice abrufbar ist.

Hintergrund:

Die Ministerpräsidentenkonferenz hat am 28. Oktober beschlossen, dass „medizinisch notwendige Behandlungen“ während des Teil-Lockdowns weiterhin möglich sein sollen. Dazu gehört explizit auch die Physiotherapie, deren Systemrelevanz damit erneut unterstrichen wird. Die Hoheit für Regelungen zum Infektionsschutz liegt jedoch bei den einzelnen Bundesländern. Der IFK ist derzeit dabei, rechtssicher abzuklären, welche Bereiche der Therapie oder der Prävention in den Bundesländern zulässig bzw. vorübergehend unzulässig sind. Sobald verbindliche Rückmeldungen der Landesregierungen vorliegen, veröffentlicht der IFK diese im Merkblatt „Coronavirus – Informationen für Praxisinhaber“ (M26).

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Aktuelles
news-1619 Fri, 20 Nov 2020 09:50:11 +0100 Brandenburg: nur Wellnessbehandlungen und Fitnesstraining eingeschränkt https://ifk.de/https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/brandenburg-nur-wellnessbehandlungen-und-fitnesstraining-eingeschraenkt Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg hat mitgeteilt, dass auch während des derzeitigen Teil-Lockdowns alle physiotherapeutischen Behandlungen gestattet sind. Ausgenommen sind lediglich Wellness-Massagen und Fitness-/Personaltrainings in Gruppen. Rehabilitations- und Präventionskurse sind somit in Brandenburg möglich. Genaueres zu diesen Regelungen sowie viele weitere Informationen zur Corona-Pandemie finden IFK-Mitglieder im Merkblatt „Coronavirus – Informationen für Praxisinhaber“ (M26), das ständig aktualisiert wird und nach dem Login im Physioservice abrufbar ist.

Hintergrund:

Die Ministerpräsidentenkonferenz hat am 28. Oktober beschlossen, dass „medizinisch notwendige Behandlungen“ während des Teil-Lockdowns weiterhin möglich sein sollen. Dazu gehört explizit auch die Physiotherapie, deren Systemrelevanz damit erneut unterstrichen wird. Die Hoheit für Regelungen zum Infektionsschutz liegt jedoch bei den einzelnen Bundesländern. Der IFK ist derzeit dabei, rechtssicher abzuklären, welche Bereiche der Therapie oder der Prävention in den Bundesländern zulässig bzw. vorübergehend unzulässig sind. Sobald verbindliche Rückmeldungen der Landesregierungen vorliegen, veröffentlicht der IFK diese im Merkblatt „Coronavirus – Informationen für Praxisinhaber“ (M26).

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Aktuelles
news-1618 Thu, 19 Nov 2020 17:20:41 +0100 Anhörung zur Verlängerung der Modellstudiengänge https://ifk.de/https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/anhoerung-zur-verlaengerung-der-modellstudiengaenge Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) diskutiert derzeit darüber, ob die Modellstudiengänge für angehende Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Logopäden verlängert werden sollen. Dazu fand eine Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung statt. An dieser nahm Andreas Pfeiffer, stellv. Vorsitzender des Spitzenverbands der Heilmittelverbände (SHV) und Vorsitzender des Deutschen Verbands der Ergotherapeuten (DVE) für den SHV und seine Mitgliedsverbände teil. Dieses Omnibusgesetz enthält auch die Verlängerung der Modellklausel. Der SHV fordert, dass die überfällige Reform der Berufsgesetze nun schnellstmöglich erfolgt und nicht weiter vor sich hergeschoben wird. Der SHV und seine Mitgliedsverbände haben vorgetragen, dass die vorgesehene Verlängerung der Modellklausel zu lang ist und sie eine Reform spätestens in der nächsten Legislaturperiode erwarten.

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Aktuelles
news-1616 Thu, 19 Nov 2020 15:00:00 +0100 Bündnis „Therapieberufe an die Hochschulen“ positioniert sich auf neuer Internetseite https://ifk.de/https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/buendnis-therapieberufe-an-die-hochschulen-positioniert-sich-auf-neuer-internetseite Informieren, aufklären und überzeugen – genau das will das Bündnis „Therapieberufe an die Hochschulen“ zum Thema „vollständige hochschulische Ausbildung für Therapieberufe“. Alle gemeinsamen Informationen, Stellungnahmen und Positionen zu diesem zentralen Thema hat das Bündnis nun auf einer Internetseite zusammengefasst. Unter www.buendnis-therapieberufe.de finden Interessierte aus Politik, den Berufsgruppen und der Öffentlichkeit alle relevanten Informationen rund um die Weiterentwicklung der Ausbildung der Therapieberufe hin zu einer hochschulischen Ausbildung. Denn: Das Bündnis fordert eine grundlegende Reform der Ausbildungsstruktur für die Ergotherapie, die Logopädie und die Physiotherapie. Ziel ist es, die bisherigen (berufs-)fachschulischen Ausbildungen zu akademisieren und bis zum Jahr 2030 vollständig in hochschulische Ausbildungen zu überführen, betont das Bündnis in seiner aktuellen Stellungnahme zu den Eckpunkten der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Gesamtkonzeption Gesundheitsfachberufe“. Die Stellungnahme und viele weitere Informationen gibt es ab jetzt gebündelt unter www.buendnis-therapieberufe.de.

Über das Bündnis

In dem Bündnis haben sich mit

  • dem Deutschen Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl)
  • dem Deutschen Verband der Ergotherapeuten e.V. (DVE)
  • dem Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe e.V. (HVG)
  • dem Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten e.V. (IFK)
  • dem Deutschen Verband für Physiotherapie e. V. (PHYSIO-DEUTSCHLAND)
  • dem Verbund für Ausbildung und Studium in den Therapieberufen (VAST)
  • dem Verband Physikalische Therapie e.V. (VPT) und
  • dem Fachbereichstag Therapiewissenschaften (FBT)

die größten Berufs- und Ausbildungsverbände dieser Berufsfelder zusammengeschlossen. Gemeinsam repräsentieren wir die führenden Bündnisse der Hoch- und Berufsfachschulen sowie über 130.000 Ausübende und Auszubildende der Gesundheitsfachberufe Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie, die die künftige Patientenversorgung in Deutschland gewährleisten sollen. Dies ist der Großteil der jeweiligen organisierten Arbeits- und Ausbildungsleistenden.

Das Bündnis „Therapieberufe an die Hochschulen“ ist per E-Mail zu erreichen: kontakt@buendnis-therapieberufe.de.

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Aktuelles
news-1615 Wed, 18 Nov 2020 13:32:25 +0100 Bayern: keine Präventionskurse erlaubt https://ifk.de/https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/bayern-keine-praeventionskurse-erlaubt In Bayern sind während des Teil-Lockdowns sämtliche physiotherapeutischen Leistungen gestattet, bei denen eine medizinische Notwendigkeit nachgewiesen werden kann. Was das konkret bedeutet, hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege nun gegenüber dem IFK verdeutlicht. Demnach sind alle Leistungen zulässig, für die eine Verordnung ausgestellt wurde. Rehabilitationssport darf auch als Gruppenkurs durchgeführt werden, solange die geltenden Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Präventionskurse, Angebote zur Gesundheitsberatung sowie Wellnessbehandlungen sind nicht gestattet.

Genaueres zu diesen Regelungen sowie viele weitere Informationen zur Corona-Pandemie finden IFK-Mitglieder im Merkblatt „Coronavirus – Informationen für Praxisinhaber“ (M26), das ständig aktualisiert wird und nach dem Login im Physioservice abrufbar ist.

Hintergrund:

Die Ministerpräsidentenkonferenz hat am 28. Oktober beschlossen, dass „medizinisch notwendige Behandlungen“ während des Teil-Lockdowns weiterhin möglich sein sollen. Dazu gehört explizit auch die Physiotherapie, deren Systemrelevanz damit erneut unterstrichen wird. Die Hoheit für Regelungen zum Infektionsschutz liegt jedoch bei den einzelnen Bundesländern. Der IFK ist derzeit dabei, rechtssicher abzuklären, welche Bereiche der Therapie oder der Prävention in den Bundesländern zulässig bzw. vorübergehend unzulässig sind. Sobald verbindliche Rückmeldungen der Landesregierungen vorliegen, veröffentlicht der IFK diese im Merkblatt „Coronavirus – Informationen für Praxisinhaber“ (M26).

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Aktuelles
news-1614 Tue, 17 Nov 2020 11:34:20 +0100 Hamburg: Rehasport gestattet https://ifk.de/https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/hamburg-rehasport-gestattet Die Sozialbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg hat klargestellt, dass während des derzeitigen Teil-Lockdowns neben medizinisch indizierten, also verordneten physiotherapeutischen Leistungen auch die Durchführung von Rehabilitationssport mit maximal fünf Personen erlaubt ist. Fitness- und/oder Personaltraining ist nur mit einer Person im Freien zulässig. Zu Rehabilitationssport zählen alle Maßnahmen, die zur Nachsorge im Anschluss der Leistung medizinischer Rehabilitation gehören. Es handelt sich ausschließlich um Angebote, die gem. §64 SGB IX sowie der Rahmenvereinbarung Rehasport vom BRSH anerkannt bzw. zertifiziert sind (sodass eine Vergütung durch die Leistungsträger erfolgt).

Genaueres zu diesen Regelungen sowie viele weitere Informationen zur Corona-Pandemie finden IFK-Mitglieder im Merkblatt „Coronavirus – Informationen für Praxisinhaber“ (M26), das ständig aktualisiert wird und nach dem Login im Physioservice abrufbar ist.

Hintergrund:

Die Ministerpräsidentenkonferenz hat am 28. Oktober beschlossen, dass „medizinisch notwendige Behandlungen“ während des Teil-Lockdowns weiterhin möglich sein sollen. Dazu gehört explizit auch die Physiotherapie, deren Systemrelevanz damit erneut unterstrichen wird. Die Hoheit für Regelungen zum Infektionsschutz liegt jedoch bei den einzelnen Bundesländern. Der IFK ist derzeit dabei, rechtssicher abzuklären, welche Bereiche der Therapie oder der Prävention in den Bundesländern zulässig bzw. vorübergehend unzulässig sind. Sobald verbindliche Rückmeldungen der Landesregierungen vorliegen, veröffentlicht der IFK diese im Merkblatt „Coronavirus – Informationen für Praxisinhaber“ (M26).

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Aktuelles
news-1613 Fri, 13 Nov 2020 14:14:29 +0100 Vollständig hochschulische Ausbildung der Therapieberufe gefordert https://ifk.de/https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/vollstaendig-hochschulische-ausbildung-der-therapieberufe-gefordert Eine grundlegende Reform der Ausbildungsstruktur für die Ergotherapie, die Logopädie und die Physiotherapie fordert das „Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen“. Ziel müsse es sein, die bisherigen (berufs-)fachschulischen Ausbildungen bis zum Jahr 2030 vollständig in hochschulische Ausbildungen zu überführen, schreibt das Bündnis in einer nun veröffentlichten Stellungnahme. Dafür müsse der Gesetzgeber jetzt die Weichen stellen.

Das Bündnis bezieht sich in seiner Stellungnahme auf das Eckpunktepapier „Gesamtkonzept Gesundheitsfachberufe“ der Bund-Länder-Arbeitsgruppe, die unter der Leitung des Bundesgesundheitsministeriums steht und von der Gesundheitsministerkonferenz ins Leben gerufen wurde. Anlässlich des Koalitionsvertrags der Regierungsparteien sollte die Bund-Länder-Arbeitsgruppe prüfen, wie sich die Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie neu ordnen lässt, um sie für künftige Herausforderungen zu stärken. Im Eckpunktepapier schreibt die Arbeitsgruppe zwar, dass die Bundesregierung für die Gesundheitsberufe „attraktive Ausbildungsmöglichkeiten“ schaffen will. Dabei sieht sie zwar richtiger- und notwendigerweise für die Logopädie die Prüfung einer vollständig hochschulischen Ausbildung vor, nicht aber für die Ergotherapie und die Physiotherapie. Das ist für das „Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen“ nicht nachvollziehbar.

Für das Bündnis führt kein Weg daran vorbei, dass alle Angehörigen von Therapieberufen, also auch die der Ergotherapie und der Physiotherapie, künftig nur noch an Hochschulen ausgebildet werden. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil evidenzbasierte Diagnostik und Intervention eine wissenschaftliche Qualifikation aller Berufsangehörigen erfordern, damit sie den komplexen Versorgungsbedarfen gerecht werden. Neue Forschungserkenntnisse in die Therapie einfließen zu lassen sei wichtig für eine moderne und sichere Patientenversorgung. „Eine vollständige hochschulische Ausbildung steigert zudem die Attraktivität der Therapieberufe und wirkt damit dem Fachkräftemangel entschieden entgegen. Darüber hinaus leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung der Patientenversorgung“, verdeutlicht Bernhard Borgetto, Sprecher des Bündnisses. In allen anderen EU-Mitgliedsstaaten findet die Ausbildung der Therapieberufe bereits seit Jahren an Hochschulen statt. Deutschland bilde hier nicht nur europaweit, sondern auch weltweit das Schlusslicht bei der Akademisierung. Das müsse sich ändern – und zwar jetzt.

Diese und weitere Forderungen hat das Bündnis in seiner Stellungnahme formuliert.

Zum „Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen“ haben sich die größten Verbände dieser Berufsfelder zusammengeschlossen:

  • Deutscher Bundesverband für Logopädie e. V. (dbl)
  • Deutscher Verband der Ergotherapeuten e. V. (DVE)
  • Fachbereichstag Therapiewissenschaften (FBTT)
  • Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe e.V. (HVG)
  • Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten e. V. (IFK)
  • Deutscher Verband für Physiotherapie e. V. (PHYSIO-DEUTSCHLAND)
  • Verbund für Ausbildung und Studium in den Therapieberufen (VAST)
  • Verband Physikalische Therapie e. V. (VPT)
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Aktuelles
news-1612 Tue, 10 Nov 2020 15:49:00 +0100 Nordrhein-Westfalen: Rehasport möglich https://ifk.de/https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/nordrhein-westfalen-rehasport-moeglich Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat nun verdeutlicht, dass während des Teil-Lockdowns insbesondere auch Rehabilitationskurse stattfinden dürfen. Eine entsprechende Formulierung ist in die Coronaschutzverordnung NRW neu aufgenommen worden. Dort heißt es: (Es) dürfen Sportangebote, an denen eine Teilnahme regelmäßig aufgrund einer ärztlichen Verordnung erfolgt (vor allem Rehabilitationssport), angeboten und wahrgenommen werden, wenn nur Personen mit einer individuellen ärztlichen Anordnung teilnehmen und der Abstand zwischen allen beteiligten Personen während des gesamten Aufenthalts in oder auf den in Absatz 1 genannten Einrichtungen mindestens 2 Meter beträgt. 

Aus Sicht des IFK hatte sich die Erlaubnis zuvor bereits daraus ergeben, dass in der Coronaschutzverordnung keinerlei Einschränkungen für die Physiotherapie enthalten sind.

Mehr zu den Regelungen in Nordrhein-Westfalen gibt es hier.

Genaueres zu diesen Regelungen sowie viele weitere Informationen zur Corona-Pandemie finden IFK-Mitglieder im Merkblatt „Coronavirus – Informationen für Praxisinhaber“ (M26), das ständig aktualisiert wird und nach dem Login im Physioservice abrufbar ist.

Hintergrund:

Die Ministerpräsidentenkonferenz hat am 28. Oktober beschlossen, dass „medizinisch notwendige Behandlungen“ während des Teil-Lockdowns weiterhin möglich sein sollen. Dazu gehört explizit auch die Physiotherapie, deren Systemrelevanz damit erneut unterstrichen wird. Die Hoheit für Regelungen zum Infektionsschutz liegt jedoch bei den einzelnen Bundesländern. Der IFK ist derzeit dabei, rechtssicher abzuklären, welche Bereiche der Therapie oder der Prävention in den Bundesländern zulässig bzw. vorübergehend unzulässig sind. Sobald verbindliche Rückmeldungen der Landesregierungen vorliegen, veröffentlicht der IFK diese im Merkblatt „Coronavirus – Informationen für Praxisinhaber“ (M26).

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news-1611 Tue, 10 Nov 2020 13:00:00 +0100 Schiedsverfahren: Begründung eingereicht https://ifk.de/https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/schiedsverfahren-begruendung-eingereicht Am 9. November 2020 haben die vier maßgeblichen Physiotherapieverbände IFK, VDB, VPT und PHYSIO-DEUTSCHLAND ihre Forderungen zum neuen Bundesrahmenvertrag gegenüber der Heilmittel-Schiedsstelle ausführlich schriftlich begründet. Dabei schildern die Physiotherapie-Verbände gegenüber der Heilmittel-Schiedsstelle gemeinsam die Forderungen, bei denen es während der Verhandlungen zu keiner Einigung gekommen ist. Im nächsten Schritt hat der GKV-Spitzenverband ebenfalls vier Wochen Zeit, auf die begründeten Forderungen der Verbände gegenüber der Heilmittel-Schiedsstelle zu reagieren.

Über das Schiedsverfahren

Das Schiedsverfahren ist formal eine Art Gerichtsverfahren, dessen Hauptteil die Darlegung der jeweiligen Forderungen und die mündliche Verhandlung sein wird. Die Schiedspersonen werden aufgrund dieser Verhandlung im Anschluss ihre Entscheidungen treffen. Über die nächsten Schritte und den weiteren Zeitplan werden die Verbände weiter informieren.

Verhandlungen im Oktober gescheitert

Zur Erinnerung: Die maßgeblichen Verbände der Physiotherapie haben die Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband am 9. Oktober für gescheitert erklärt. Daher ist nun die unabhängige Schiedsstelle am Zug, bei den noch offenen Punkten eine Entscheidung zu treffen. Dabei geht es unter anderem um das Hauptthema Vergütung, um eine Anpassung der Leistungsbeschreibung, neue Leistungspositionen wie die „physiotherapeutische Diagnostik“ sowie um relevante Fragen zum Allgemeinen Teil des Rahmenvertrags und zu den Prüfpflichten.

Informationen zur neuen Heilmittel-Schiedsstelle und den daran beteiligten Personen finden Interessierte hier.

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