IFK - Aktuelle Meldungen https://ifk.de de IFK Fri, 12 Aug 2022 14:18:32 +0200 Fri, 12 Aug 2022 14:18:32 +0200 TYPO3 news-1931 Fri, 12 Aug 2022 08:49:52 +0200 IFK präsentiert Fachvorträge auf der therapie Düsseldorf https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/ifk-praesentiert-fachvortraege-auf-der-therapie-duesseldorf Am 16. und 17. September 2022 findet die Fachmesse therapie Düsseldorf statt. Der IFK wird in diesem Jahr für seine Mitglieder und Interessierte in Halle 1 am Stand E21 präsent sein. Zudem organisiert der IFK am Freitag, 16. September 2022, von 16.00 bis 18.00 Uhr ein Vortragsprogramm auf der Forumsfläche in Halle 1, in dessen Rahmen auch der Preis des diesjährigen IFK-Businessplan-Wettbewerbs vergeben wird.

Die Messebesucher erwartet dort folgendes Programm: 

16.00 Uhr:          Life Kinetik erleben!

                           Horst Lutz (LiKE GmbH)

16.30 Uhr:          physio-START – Schritt für Schritt in die eigene Physiotherapiepraxis

                           Marc Balke (IFK)

17.00 Uhr:          Masterplan für Praxisübergabe, -übernahme und -erweiterung

                           Torsten Lübben (Helmsauer Gruppe)

anschließend:    Preisverleihung IFK-Businessplan-Wettbewerb

                           Brigitte Heine-Goldammer (IFK-Vorstand)

Für Mitglieder und Interessierte stellt der IFK Freitickets für die Fachmesse der therapie Düsseldorf zur Verfügung. Unter Eingabe des Codes TPD22Einladung im Online-Shop der Messe Düsseldorf kostenlose Tickets gebucht werden.

Auch am Kongressprogramm können IFK-Mitglieder zu einem vergünstigten Preis von 89 statt 114 Euro teilnehmen. Bei Interesse melden Sie sich bitte in der IFK-Geschäftsstelle. Das vollständige Kongressprogramm steht auf der Internetseite der Messe zum Download zur Verfügung.

Bei Rückfragen wenden sich Mitglieder bitte an Matthias Wagner, E-Mail: wagner@ifk.de, Tel.: 0234 97745-38.

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Aktuelles
news-1930 Tue, 09 Aug 2022 08:14:41 +0200 Die Akademisierung soll kommen – klare Signale aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) für die Heilmittelberufe https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/die-akademisierung-soll-kommen-klare-signale-aus-dem-bundesgesundheitsministerium-bmg-fuer-die-heilmittelberufe Bei der Reform der Berufsgesetze im Heilmittelbereich beginnt das BMG mit den Berufen der Physiotherapie. Die vom BMG vorgelegten Überlegungen gelten ebenso für die Bereiche Ergotherapie und Logopädie/Sprachtherapie: Es wird beabsichtigt, die grundständige Ausbildung in den Heilmittelberufen zu akademisieren. Mit einer einzigen, völlig einvernehmlichen, weil berufsspezifischen Ausnahme: Die Ausbildung der Masseure und medizinischen Bademeister wird zwar auch modernisiert, verbleibt jedoch an Berufsfachschulen. Nach dem Konsultationsverfahren zur Vorbereitung des Referentenentwurfs über die Berufe in der Physiotherapie im Jahr 2021 hat das zuständige Referat im Bundesministerium für Gesundheit nun eine ergänzende Befragung zu einem Konzeptentwurf über die zukünftige Ausgestaltung der Berufe in der Physiotherapie gestartet.

Die Physiotherapieverbände IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND und VPT werden mit Unterstützung des VLL (Verband der Leitenden Lehrkräfte) sowie des HVG (Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe) den Fragenkatalog gemeinsam im Fachausschuss Physiotherapie des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände (SHV) bearbeiten und beim Bundesministerium für Gesundheit einreichen.

Hochschulische Ausbildung als Antwort für die Zukunft

Die Modernisierung der Ausbildungen hin zu einem Studium in der Physiotherapie ist die dringende und richtige Antwort auf die wachsenden Anforderungen bei der therapeutischen Versorgung der Patientinnen und Patienten. Voraussetzung für eine zukunftssichere und bedarfsorientierte Physiotherapie ist eine Novellierung der Berufsgesetze sowie eine Vereinbarung mit den Ländern über den Ausbau entsprechender Studienkapazitäten. Aus Sicht des SHV gilt das für die Therapieberufe der Ergotherapie und Logopädie in gleichem Maße.

Im Bereich der Logopädie/Sprachtherapie setzt sich der Arbeitskreis Berufsgesetz seit Jahren für eine zeitnahe primärqualifizierende hochschulische Ausbildung als Standard für alle im Bereich der Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie Tätigen ein.

Das gemeinsame Ziel der Verbände ist klar: Sie fordern eine grundständige hochschulische Ausbildung mit hohem Praxisanteil für alle angehenden Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten und sehen dafür eine Übergangsphase von zehn bis 15 Jahren. In diesem Zeitraumkönnen von den Bundesländern ausreichend Kapazitäten an den Hochschulen geschaffen werden. Einen Vorschlag für die Realisierung des erforderlichen Transformationsprozesses haben die drei Physiotherapieverbände IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND und VPT gemeinsam mit dem VLL und dem HVG im Ministerium bereits im Konsultationsverfahren im vergangenen Jahr eingereicht.

Gemeinsam mehr erreichen

Die physiotherapeutischen Verbände und der DVE sind engagierte Mitglieder im Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen. Gemeinsam fordern sie eine nachhaltige und zukunftsfeste hochschulische Ausbildung für die Therapieberufe Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie und klären in Politik, den Berufsgruppen und der allgemeinen Öffentlichkeit kontinuierlich über die Vorteile und den Nutzen einer hochschulischen Ausbildung für die Versorgung der Patientinnen und Patienten auf. Erst wenn es neue Berufsgesetze gibt und die Infrastruktur für die Umsetzung vorangebracht wird, ist die Zukunft der Therapieberufe gesichert, zum Wohle der Patientinnen und Patienten.

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Aktuelles
news-1929 Mon, 08 Aug 2022 14:23:52 +0200 DGUV verlängert Sonderregeln https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/dguv-verlaengert-sonderregeln Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat den IFK darüber informiert, dass sie gegenüber ihren Unfallversicherungsträgern die Empfehlung ausgesprochen hat, die bis Ende Juni geltenden Sonderregelungen bei den Fristen für den Behandlungsbeginn und die Unterbrechung einer Verordnung weiter gelten zu lassen. Diese Regeln sollen – auch rückwirkend für Verordnungen im Juli 2022 – fortgesetzt werden bis zum Abschluss eines neuen Rahmenvertrags, über den die DGUV derzeit mit den Berufsverbänden verhandelt. Aller Voraussicht nach werden diese Regelungen dann in derselben Form in den Rahmenvertrag eingehen, sodass den Therapeuten dauerhaft mehr Flexibilität bei der Terminvergabe geboten wird.

Es handelt sich konkret um folgende Regelungen:

  • Die 7-Tage-Frist für den Behandlungsbeginn nach Ausstellungsdatum der Verordnung wird auf 14 Tage verlängert.
  • Zudem gilt, dass auch bei Akutpatienten Unterbrechungen bis maximal 14 Kalendertage möglich sind. Bei Langzeitbehandlungen mit entsprechend vorliegender vom UV-Träger genehmigter Dauerverordnung verbleibt es bei der zulässigen Unterbrechung von vier Wochen (28 Kalendertage). In dem Fall liegt den betroffenen Patienten eine entsprechende Genehmigung vor, welche diese Ihnen – im Falle einer Unterbrechung über die 14 Kalendertage hinaus – vorlegen sollten.

Anders sieht es aus bei der Hygienepauschale von 1,50 Euro je Verordnung, die bei der DGUV – analog zur GKV – seit 1. Juli 2022 nicht mehr geltend gemacht werden kann. Maßgeblich für die Abrechnung des Hygieneaufschlags im vorgenannten Zeitraum war das Datum des vollständigen Rechnungseingangs bei den UV-Trägern, der bis zum 30. Juni 2022 erfolgt sein muss.

Eine Weisungsbefugnis hat der Dachverband gegenüber seinen Mitgliedskassen leider nicht, aber es kann davon ausgegangen werden, dass sich diese an die Empfehlungen halten werden. Sollte es dennoch zu Absetzungen kommen, wird sich der IFK gemeinsam mit der DGUV in jedem Einzelfall für seine Mitglieder einsetzen.

Bei Rückfragen wenden Sie IFK-Mitglieder bitte telefonisch an die Mitgliederberatung unter Tel.: 0234 97745-333 oder per E-Mail an abrechnung@ifk.de

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Aktuelles
news-1928 Fri, 05 Aug 2022 08:25:44 +0200 Änderungen im Nachweisgesetz – neues Merkblatt P17a https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/aenderungen-im-nachweisgesetz-neues-merkblatt-p17a Das Nachweisgesetz gibt Arbeitgebern vor, dass wesentliche Bedingungen des Arbeitsverhältnisses sowie deren Änderung schriftlich festzuhalten sind. Das Nachweisgesetz dient also im Kern dazu, bestimmte Informationen für diejenigen Mitarbeiter festzuhalten, die keinen schriftlichen Arbeitsvertrag besitzen. Seit dem 1. August 2022 gibt es jedoch Änderungen im Nachweisgesetz, die auch Einfluss auf schriftliche Arbeitsverträge haben. Entsprechende Muster müssen dann in Praxen angepasst werden. Bei einem Verstoß gegen das Nachweisgesetz drohen zukünftig sogar Bußgelder.

Im neuen Merkblatt P17a „Änderungen im Nachweisgesetz“ im IFK-Mitgliederservice finden Mitglieder eine detaillierte Übersicht der Änderungen.

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Aktuelles
news-1927 Wed, 03 Aug 2022 12:58:42 +0200 IFK-Wissenschaftspreis 2022: Evidenzbasierte Clinical Prediction Rules und ihr Einsatz in der Physiotherapie https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/ifk-wissenschaftspreis-2022-evidenzbasierte-clinical-prediction-rules-und-ihr-einsatz-in-der-physiotherapie Wie valide sind Clinical Prediction Rules (klinische Vorhersageregeln) und welche Handlungsempfehlungen lassen sich gegebenenfalls für die Praxis ableiten? Mit dieser Frage befasste sich Karin Dempewolf in ihrer an der Hochschule Osnabrück eingereichten Bachelorarbeit zum Thema Evidenzbasierte Clinical Prediction Rules für muskuloskelettale Erkrankungen der oberen Extremität in der Physiotherapie – ein Review. Sie konnte sich über den ersten Platz in der Kategorie Bachelor Literatur/Konzept freuen. Die Verwendung finanzieller und materieller Ressourcen im Gesundheitssystem gewinnt, bedingt durch den demographischen Wandel, zunehmend an Bedeutung, nennt Dempewolf als Hintergrund für ihre Studie. Um die Wissenschaftlichkeit im physiotherapeutischen Management zu erhöhen und konsistente Aussagen bezüglich Diagnose, Prognose oder geeigneter Interventionen treffen zu können, muss die Befunderhebung kritisch hinterfragt und standardisiert werden. Clinical Prediction Rules unterstützen als evidenzbasierte quantitative Instrumente den klinischen Entscheidungsprozess.

Ihre Arbeit, die auf einer systematischen Literaturrecherche beruht, stellt eine Übersicht diagnostischer, prognostischer und präskriptiver Clinical Prediction Rules für muskuloskelettale Erkrankungen der oberen Extremität dar. Aus 14 Studien konnten zehn diagnostische und je zwei prognostische sowie präskriptive Clinical Prediction Rules identifiziert werden konnten. Dabei wurden folgende muskuloskelettale Erkrankungen betrachtet: Karpaltunnelsyndrom, Scaphold- und Handgelenksfrakturen sowie Schulterschmerzen.

Es zeigte sich, dass für keine Regel eine starke Empfehlung ausgesprochen werden konnte, für fünf Clinical Prediction Rules ist eine moderate Empfehlung möglich. Einige der diagnostischen Prediction Rules sind noch nicht validiert. Aufgrund der mangelnden Studienlage mit ausreichender methodischer Qualität ist die Nutzung der Regeln in der Praxis nur eingeschränkt möglich, befindet Dempewolf. Sie sieht Bedarf an weiterer Forschung zur Validierung und Überarbeitung vorhandener Vorhersageregeln, um den aktuellen Gegebenheiten in der Praxis besser entsprechen zu können.

Wir gratulieren Karin Dempewolf sehr herzlich!

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Aktuelles
news-1926 Fri, 29 Jul 2022 10:00:00 +0200 Forum Ost am 23.9.2022 in Leipzig https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/einladung-zum-forum-ost-2-1 Informationen zu aktuellen Branchenthemen und eine fachliche Fortbildung erwarten die Teilnehmer beim Forum Ost, zu dem der IFK am 23. September 2022 nach Leipzig einlädt. Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Physiotherapeuten der Region. Traditionell startet das Forum in Leipzig mit einer Fortbildungsveranstaltung. Dieses Mal referiert ab 16 Uhr Prof. Dr. Bernhard Elsner zum Thema Physiotherapie in der Neurologie. Nach der anschließenden Kaffeepause erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die aktuellen Themen der Physiotherapie. Die IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger und IFK-Geschäftsführer Dr. Björn Pfadenhauer geben ein Update zur Berufspolitik und informieren zum Thema Digitalisierung unter dem Motto „Physio goes digital“. Die Veranstaltung klingt mit einem geselligen Beisammensein am Buffet aus.

Forum Physiotherapie Ost
INNSIDE Leipzig
Gottschedstraße 1
04109 Leipzig

Den Flyer zum Forum inkl. Programm und Anmeldeformular finden Sie hier. Zur Online-Anmeldung geht es hier

Bei weiteren Fragen steht Ihnen die IFK-Geschäftsstelle (Matthias Wagner, Tel.: 0234 97745-38, E-Mail: wagner@ifk.de) gern zur Verfügung.

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Aktuelles
news-1924 Fri, 22 Jul 2022 10:10:27 +0200 Themen, die die Branche umtreiben – Forum Süd in Feldkirchen https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/themen-die-die-branche-umtreiben-forum-sued-in-feldkirchen Am 15. Juli 2022 lud der IFK zum traditionellen Forum Süd nach Feldkirchen bei München. Das Forum startete mit einer Fortbildung des Physiotherapeuten und Fachlehrers für Manuelle Therapie, Thomas Widmann, zum Thema „Wirkungsmodelle in der Physiotherapie“. Weiter ging es mit einem Rückblick der IFK-Vorstandsvorsitzenden Ute Repschläger und des IFK-Geschäftsführers Dr. Björn Pfadenhauer auf die Verbandsarbeit und die berufspolitischen Entwicklungen der vergangenen Monate. Eine Zusammenfassung der Vergütungsverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband (GKV-SV) brachte die Teilnehmer auf einen gemeinsamen Stand. Auch mit der DGUV verhandele man über neue Preise, führten sie aus. Hier sei voraussichtlich noch in diesem Herbst mit Vergütungserhöhungen zu rechnen. Auch der Bereich Videotherapie konnte durch Aufnahme in die Regelversorgung positiv abgeschlossen werden, zogen sie Bilanz.

Nach dem umfassenden Rückblick schauten Repschläger und Pfadenhauer natürlich auch auf den Koalitionsvertrag der Ampelparteien auf Bundesebene. Dieser enthält einige für Heilmittelerbringer interessante Aussagen, wie zum Beispiel die Tatsache, dass erstmals in einem Koalitionsvertrag ein Modellprojekt für den Direktzugang angekündigt wurde. Auch wenn dies noch nicht die regelhafte Aufnahme in die GKV bedeute, sei es sehr positiv zu bewerten, betonten sie. Zusätzlich kündigt der Koalitionsvertrag eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Gesundheitsberufe an. Aus Sicht des IFK gehört dazu nicht nur eine angemessene Vergütung, sondern auch Zufriedenheit bei der Berufsausübung (Autonomie, genügend Behandlungszeit usw.) sowie Schutz vor Überlastung der Therapeuten. Ein weiteres Thema im Koalitionsvertrag ist ein allgemeines Heilberufegesetz, das eine Novellierung der Berufsgesetze und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Physiotherapeuten bedeuten würde. Die Berufsgesetze sollten eigentlich bereits in der vergangenen Legislaturperiode überarbeitet werden, berichtete Repschläger und stellte dar, wie der IFK sich im Konsultationsverfahren zum Berufsgesetz eingebracht hat und welche die zentralen Forderungen der Verbände, nämlich eine Ausbildungsreform sowie die Vollakademisierung der Ausbildung, sind.

Nach dem berufspolitischen Einblick fokussierten Repschläger und Pfadenhauer ein weiteres Thema, das die Physiotherapie in den kommenden Jahren noch stärker umtreiben wird: die Digitalisierung. Pfadenhauer stellte dar, welche technischen Voraussetzungen momentan für den Anschluss an die TI erforderlich sind, welche Funktionen der eHBA enthält und wie Therapeuten die Ausweise beantragen können. Da jedoch noch viele Fragen nicht geklärt sind, bestünde aktuell noch kein Handlungsbedarf für die Praxisinhaber, sagte er.

Im Anschluss nutzten die Teilnehmer noch gern die Gelegenheit, direkt mit den Verbandsvertretern und untereinander ins Gespräch zu kommen.

Einige Eindrücke vom Forum Süd finden Sie hier.

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Aktuelles
news-1923 Tue, 19 Jul 2022 11:47:17 +0200 Regionalausschuss Lübeck: Dank an Justinus Wiggert, Glückwunsch Jessica Schäm https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/regionalausschuss-luebeck-dank-an-justinus-wiggert-glueckwunsch-jessica-schaem Der Regionalausschuss Lübeck und Umgebung hat eine neue Vorsitzende. Die bisherige stellvertretende Vorsitzende Jessica Schäm übernimmt das Amt von Justinus Wiggert, der aus persönlichen Gründen zurücktritt. Zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Kari Klein gewählt. Die Teilnehmer dankten auf dem Regionaltreffen Ende Juni Wiggert für seine gute und zuverlässige Arbeit. Er habe allen Mitgliedern gut durch die Pandemie-Zeit geholfen, hieß es. Der IFK schließt sich an und bedankt sich bei Wiggert für viele Jahre engagierte Verbandsarbeit.

Wie gewohnt sollen die Treffen des Regionalausschusses weiterhin regelmäßig stattfinden. Der nächste Termin ist der 25. Oktober 2022.

Jessica Schäm (fünfte v. l.) ist neue Vorsitzende des Regionalausschusses Lübeck und Umgebung, Stellvertreterin wurde Kari Klein (re. von Schäm).

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Aktuelles
news-1922 Thu, 14 Jul 2022 10:25:44 +0200 IFK-Wissenschaftspreis 2022: Frühförderung von Kindern und Jugendlichen mit Williams-Beuren-Syndrom https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/ifk-wissenschaftspreis-2022-fruehfoerderung-von-kindern-und-jugendlichen-mit-williams-beuren-syndrom Mit dem Williams-Beuren-Syndrom (WBS) hat Maximilian Gillner eine eher seltene Erkrankung zum Thema seiner an der EU/FH Rostock eingereichten Bachelorarbeit gemacht. „Analyse des statischen und dynamischen Gleichgewichts mit anschließender Handlungsempfehlung zur Frühförderung von Kindern und Jugendlichen mit Williams-Beuren-Syndrom“ lautet der Titel der Arbeit, mit der er beim IFK-Wissenschaftspreis 2022 in der Kategorie Bachelor Literatur/Konzept den zweiten Platz erreichte. Das WBS zählt zu den seltenen Chromosomenstörungen des Menschen und zeichnet sich neben einem klassischen kognitiven Profil durch motorische Entwicklungsverzögerungen aus. Die Gleichgewichtsfähigkeit spielt neben weiteren koordinativen Fähigkeiten eine entscheidende Rolle bei der Aufrichtung des Körpers gegen die Schwerkraft und ermöglicht die Fortbewegung im Raum. Im Hinblick auf unklare Schwerpunktsetzung bei physiotherapeutischen Interventionen müssen statische und dynamische Gleichgewichtsfähigkeiten genauer analysiert werden, um Handlungsempfehlungen für evidenzbasierte Therapieansätze aussprechen zu können.

Für Gillner ergibt sich daher die Frage, wie sich das dynamische und statische Gleichgewicht von Kindern und Jugendlichen mit WBS von gleichaltrigen Personen ohne Gendefekt unterscheidet. Mittels Sekundäranalyse eines Datensatzes des PINFOR-Instituts, wurden CoP-Verschiebungsparameter (Posturgraphie) und Weg-Zeit-Parameter (Ganganalyse) von 18 Kindern und Jugendlichen mit WBS im Altersvergleich ausgewertet und anschließend mit repräsentativen Normwerten aus der Literatur verglichen.

Es zeigte sich, dass Kinder und Jugendliche mit WBS verminderte posturale Kontrollfähigkeiten im Vergleich zu normalentwickelten Kindern aufweisen. Erhöhte Variabilität der Gangparameter sowie ein signifikant verzögerter Anstieg der Weg-Zeit-Parameter beim Gehen sprechen ebenfalls für verminderte dynamische Gleichgewichtskontrollfähigkeiten.

Obwohl die physiotherapeutische Frühförderung ein breites Feld an Therapieansätzen bietet, ist nur in wenigen Fällen die Wirksamkeit gut belegt. Allgemein wird vermutet, dass bei der Behandlung von Gleichgewichtsdefiziten von entwicklungsgestörten Kindern aufgabenorientierte Behandlungsansätze am effektivsten sind. Gillner schließt daher, dass diese auch für WBS-Patienten empfohlen werden können. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse lassen seiner Einschätzung nach eine hohe Wirksamkeit von Tanz- und Bewegungstherapie mit musikalischer Begleitung vermuten.

Wir gratulieren Maximilian Gillner sehr herzlich!

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Aktuelles
news-1921 Mon, 11 Jul 2022 08:56:10 +0200 IFK Fachmagazin: Juli-Ausgabe erschienen https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/ifk-fachmagazin-juli-ausgabe-erschienen-2 Mit dem Anstieg der Temperaturen im Frühsommer und der sinkenden Anzahl an Corona-Infektionen sind auch viele Veranstaltungen in Präsenz wieder möglich geworden. Auch der IFK konnte so seine Jahreshauptversammlung und sein Forum Nord im Mai sowie den IFK-Tag der Wissenschaft im Juni wieder mit Teilnehmern vor Ort veranstalten. Welche Themen bei den Veranstaltungen im Mittelpunkt standen, lesen Sie auf den Seiten acht, zwölf und 14.

Und die nächsten Veranstaltungen sind schon in Planung: zum Beispiel das Symposium „Sensomotorische Entwicklung im Säuglingsalter“, dass der IFK am 1. Oktober in Kooperation mit dem Manualmediziner Dr. Heiner Biedermann und dem Deutschen Verband Ergotherapie (DVE) veranstaltet. Ab Seite 18 lesen Sie ein Interview mit Dr. Biedermann über die Entwicklung von Neugeborenen. Außerdem bietet der IFK ab Juli erstmalig Fortbildungen zur Videotherapie in der physiotherapeutischen Behandlung an. Informationen zu Inhalten, Terminen und der Anmeldung finden Sie auf Seite 7.

In der Rubrik Praxis widmen wir uns in dieser Ausgabe zudem dem Thema Leben mit Kinderrheuma. Dazu hat die IFK-Redaktion mit dem Kinderarzt Prof. Dr. Johannes-Peter Haas und dem Physiotherapeuten Mathias Georgi über ihre Erfahrungen in der Arbeit mit sehr jungen Rheuma-Patienten gesprochen.

IFK-Mitglieder erhalten die neue Ausgabe der physiotherapie kostenfrei per Post. Alle anderen Interessierten können das IFK-Fachmagazin für 33 Euro im Jahr abonnieren. Online ist die Ausgabe PT 4-22 hier kostenlos erhältlich.

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