IFK - Aktuelle Meldungen http://ifk.de de IFK Wed, 03 Mar 2021 00:08:12 +0100 Wed, 03 Mar 2021 00:08:12 +0100 TYPO3 news-1667 Tue, 02 Mar 2021 16:00:00 +0100 Live auf Facebook – die vier Vorsitzenden der PT-Verbände gemeinsam mit Dr. Roy Kühne https://ifk.de/https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/live-auf-facebook-die-vier-vorsitzenden-der-pt-verbaende-gemeinsam-mit-dr-roy-kuehne Schiedsverfahren und Bundesrahmenvertrag bewegen aktuell die Physiotherapiebranche. Am 3. März 2021 ab 19 Uhr berichten deshalb die vier Vorsitzenden der maßgeblichen Physiotherapieverbände über den aktuellen Stand und die weiteren Schritte. Zu Gast in der Runde: Dr. Roy Kühne, Mitglied des Deutschen Bundestags und ebenfalls Physiotherapeut. Informationen und Bewertungen aus erster Hand

Vergütung, Leistungsbeschreibung, die Forderung nach neuen Positionen und vor allem wie es nach dem Schiedsspruch vom 26. Februar 2021 nun weiter geht – darum und um einiges mehr geht es im ersten gemeinsamen Live-Auftritt der Vorsitzenden Ute Repschläger (IFK), Andrea Rädlein (PHYSIO-DEUTSCHLAND), Hans Ortmann (VPT) und Marcus Troidl (VDB-Physiotherapieverband).

Neben den inhaltlichen Informationen liefert Dr. Roy Kühne eine erste politische Einschätzung zur aktuellen Situation in der Physiotherapie. Schließlich hatte der Gesetzgeber mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) klare Vorstellungen an die Vertragspartner im physiotherapeutischen Bereich.

Die Veranstaltungen findet zeitgleich auf den vier Facebook-Seiten der Verbände IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND, VDB-Physiotherapieverband und VPT statt. Für alle, die nicht auf Facebook sind oder am Mittwoch um 19 Uhr keine Zeit haben, veröffentlichen die Verbände am Tag nach der Veranstaltung den Link zur Aufzeichnung auf den Verbandshomepages.

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Aktuelles
news-1666 Sat, 27 Feb 2021 15:51:53 +0100 Schiedsverfahren beendet – wesentliche Entscheidungen vertagt https://ifk.de/https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/schiedsverfahren-beendet-wesentliche-entscheidungen-vertagt Am 26. Februar endete der Schiedsstellentermin im Bereich Physiotherapie mit einem enttäuschenden Schiedsspruch. Das festgesetzte Ergebnis beinhaltet weder eine Leistungsbeschreibung noch eine Vergütungsvereinbarung. Trotz umfangreicher Anträge und langer Sitzungen hat die Schiedsstelle für die Erhöhung der Vergütung lediglich festgelegt, dass zum Ausgleich der Kostenentwicklung im Zeitraum 1. Juli 2019 bis 31. Dezember 2020 eine Vergütungserhöhung um 1,48 Prozent erfolgt. Auf der Grundlage des Schiedsspruchs ist nun mit den Kassen in einer zweiten Stufe weiter über die Erhöhung der Vergütung zu verhandeln, die den Praxen eine wirtschaftliche Praxisführung ermöglichen soll und bei der die Praxisinhaber und Mitarbeiter angemessen vergütet werden. Für die Preisverhandlungen in der zweiten Stufe hat das Schiedsamt den Vertragspartnern verschiedene Kriterien vorgegeben, die bei der Preisermittlung zu berücksichtigen sind. Die Schiedsstelle hat also über die erste Stufe hinaus keine konkreten Preise festgesetzt. Gleichwohl soll der Vertrag einschließlich einer neuen Vergütungsvereinbarung bereits zum 1. April 2021 in Kraft treten.

Zumindest im allgemeinen Teil des Rahmenvertrags und den Anlagen 3a und 3b wurden durch die Schiedsstelle wichtige Punkte abschließend entschieden. Allerdings musste die bereits inhaltlich konsentierte neue Leistungsbeschreibung, die eine Ausweitung der Regelleistungszeiten vorsah, zurückgenommen werden, um eine durch die Kassen im Schiedsverfahren provozierte Absenkung der Minutenpreise um 14,6 Prozent zu verhindern. Die Kassen waren schlichtweg nicht bereit, die in der neuen Leistungsbeschreibung ursprünglich vorgesehene verlängerte Regelleistungszeit entsprechend dem damit verbundenen Mehraufwand für die Praxen zu vergüten. Das Gegenteil war der Fall: Die Vergütung pro Minute sollte nach den Anträgen des GKV-Spitzenverbands deutlich abgesenkt werden. Mit Blick auf z. B. die Preise der Allgemeinen Krankengymnastik forderte der GKV-Spitzenverband, die Vergütung pro Minute auf 82 Cent(!) festzulegen. Auch die Einführung neuer Positionen, wie die „Physiotherapeutische Diagnostik“ wurde durch den GKV-Spitzenverband und der Schiedsstelle abgelehnt.

Die Haltung der Krankenkassen ist schockierend. Der politische Auftrag, durch eine angemessene Vergütung eine leistungsgerechte und wirtschaftliche Praxisführung zu ermöglichen, um damit die Attraktivität des Berufsbilds zu steigern und weiterhin eine hochwertige Patientenversorgung sicherzustellen, wurde durch den GKV-Spitzenverband und die Schiedsstelle schlicht ignoriert.

„Nach vielen Monaten zäher Verhandlungen und den bisherigen inakzeptablen Angeboten der Kassen zweifeln die maßgeblichen Verbände inzwischen daran, dass sich ein Kompromiss mit dem GKV-Spitzenverband finden lässt. Trotz Entgegenkommens der Verbände und einer durch Gutachten nachgewiesenen Notwendigkeit für eine deutliche Vergütungserhöhung war keine Bewegung bei den Kassen zu spüren“, so übereinstimmend die erste Reaktion der vier Vorsitzenden der maßgeblichen Physiotherapieverbände.

Die Verbände sind sich darin einig, den GKV-Spitzenverband umgehend zu neuen Verhandlungen aufzufordern und sich von der ablehnenden Haltung der Kassen nicht abschrecken zu lassen. Es ist und bleibt das Ziel, den gesetzgeberischen Auftrag zu erfüllen, die Attraktivität des Berufsbilds Physiotherapie  zu fördern und für eine angemessene und wirtschaftliche Vergütung der Praxen und ihrer Mitarbeiter zu sorgen.

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Aktuelles
news-1665 Tue, 23 Feb 2021 10:00:00 +0100 Therapieberufe zukunftsfest machen – zeitnahe Modernisierung der Ausbildungen gefordert https://ifk.de/https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/therapieberufe-zukunftsfest-machen-zeitnahe-modernisierung-der-ausbildungen-gefordert Mit dem Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) soll die Modellphase für Studiengänge in den Therapieberufen Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie zum zweiten Mal verlängert werden – aus Sicht der Bundesregierung sogar bis zum Jahr 2026. Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 12. Februar 2021 einer Verlängerung zwar grundsätzlich zugestimmt, aber nur bis zum Jahr 2022. Die 1. Lesung zum GVWG im Deutschen Bundestag findet am 26. Februar 2021 statt.

Das Bündnis „Therapieberufe an die Hochschulen“ kann eine Verlängerung der aktuellen Frist aufgrund der Corona-Pandemie nachvollziehen. Eine Fristverlängerung bis Ende 2026, wie sie der Gesetzesentwurf aktuell vorsieht, hält das Bündnis allerdings für deutlich zu lang. Denn: Damit vertagt die Politik ein weiteres Mal die längst überfällige Entscheidung, die Ausbildung der Therapieberufe Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie in eine vollständig hochschulische Ausbildung zu überführen. Dabei käme diese Aufwertung der Ausbildung in den Therapieberufen Millionen von Patienten sowie dem Gesundheitssystem als Ganzes zugute.

Laut aktueller Gesetzeslage würde die Modellphase Ende 2021 auslaufen. Aufgrund der Corona-Pandemie hat die im Koalitionsvertrag der Regierungsparteien verankerte Novellierung der Berufsgesetze der Therapieberufe bislang nicht stattgefunden. „Wir verstehen, dass der Zeitplan der Bundesregierung durch die Pandemie durcheinandergeraten ist und deshalb eine Verschiebung des Vorhabens erforderlich ist. Für eine Fristverlängerung bis 2026 haben wir allerdings keinerlei Verständnis“, erklärt Prof. Dr. Bernhard Borgetto, Sprecher des Bündnisses „Therapieberufe an die Hochschulen“. Der Modernisierungsprozess für die Ausbildung in den Berufen Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie dürfe nicht einfach vertagt werden. Der Startschuss dazu muss aus Sicht des Bündnisses zeitnah in der nächsten Legislaturperiode erfolgen. Die Konzepte der Bündnispartner für die Weiterentwicklung der Berufe liegen auf dem Tisch und müssen spätestens in der nächsten Legislaturperiode in die Novellierung der Berufsgesetze einfließen. „Der Gesetzgeber ist jetzt gefordert, ein zukunftsweisendes Signal für die Therapieberufe zu setzen“, so das Bündnis.

Über das Bündnis:

Im Bündnis „Therapieberufe an die Hochschulen“ haben sich die mitgliederstärksten Berufs- und Ausbildungsverbände der Therapieberufe Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie zusammengeschlossen. Gemeinsam repräsentieren die Partner über 130.000 Ausübende und Auszubildende der Gesundheitsfachberufe Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie sowie die führenden Zusammenschlüsse der Hoch- und Berufsfachschulen. Unter www.buendnis-therapieberufe.de gibt es weitere Informationen sowie relevante Papiere rund um die hochschulische Ausbildung der Therapieberufe.

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Aktuelles
news-1664 Fri, 19 Feb 2021 09:19:30 +0100 Lokale Informationen zur Impfterminvergabe https://ifk.de/https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/lokale-informationen-zur-impfterminvergabe Bundesweit einheitlich sind die Regelungen, wer zu welchem Zeitpunkt das Recht auf eine Corona-Schutzimpfung hat. Enorm unterschiedlich sind jedoch die Vorgehensweisen, wie Physiotherapeuten einen Impftermin bekommen können. Der IFK sammelt alle ihm vorliegenden Informationen übersichtlich im neuen Merkblatt „Coronavirus – Impfungen“ (M 26f). In alphabetischer Reihenfolge sind dort Hinweise aus Ländern, Kreisen und Gemeinden notiert. Neben der konkreten Vorgehensweise zum Ablauf der Terminvergabe sind auch Ansprechpartner für individuelle Nachfragen angegeben. Die Liste wird laufend ergänzt und aktualisiert. Derzeit stehen Informationen aus den folgenden Regionen bereit:

  • Bayern
  • Bochum
  • Landkreis Cloppenburg
  • Landkreis Heidekreis
  • Hochsauerlandkreis
  • Kreis Lippe
  • Märkischer Kreis
  • Mönchengladbach
  • Rhein-Kreis Neuss
  • Saarland
  • Schleswig-Holstein
  • Wuppertal

Physiotherapeuten haben einen Anspruch darauf, in Gruppe 1 („Schutzimpfungen mit höchster Priorität“) geimpft zu werden, wenn sie Patienten in Alten- oder Pflegeeinrichtungen oder ältere Patienten zuhause behandeln. Alle übrigen Physiotherapeuten dürfen sich mit „hoher Priorität“ impfen lassen. Sie gehören zu Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen tätig sind, in denen ein hohes oder erhöhtes Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoS-2 besteht.

IFK-Mitglieder finden das neue Merkblatt „Coronavirus – Impfungen“ (M 26f) im internen Bereich der Internetseite. Es kann zudem in der Geschäftsstelle beantragen werden, E-Mail: ifk@ifk.de oder Tel.: 0234 97745-0. Allgemeine Informationen zur Coronavirus-Schutzimpfung gibt es im Merkblatt „Coronavirus – Informationen für Praxisinhaber“ (M26).

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Aktuelles
news-1663 Tue, 16 Feb 2021 14:00:00 +0100 Schiedsstelle verschiebt Verhandlungstermin auf Ende Februar 2021 https://ifk.de/https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/schiedsstelle-verschiebt-verhandlungstermin-auf-ende-februar-2021 Die unabhängige Schiedsstelle der Heilmittelerbringer hat den für den 17. Februar 2021 geplanten Verhandlungstermin auf den 26. Februar 2021 verschoben. Diese Nachricht erreichte die vier maßgeblichen Physiotherapieverbände IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND, VDB und VPT am Freitagnachmittag vergangener Woche (12. Februar 2021). Blitzumfrage zur Termintaktung abgeschlossen

Am 11. Februar 2021 starteten die vier Physiotherapieverbände eine Blitzumfrage zur Termintaktung in den Physiotherapiepraxen. Diese endete am Montag, 15. Februar 2021, um 10:30 Uhr. Bis dahin haben insgesamt 11.913 Personen an der Umfrage teilgenommen. Aktuell läuft die Auswertung der Rückmeldungen. Die Physiotherapieverbände danken allen Praxisinhabern für die schnelle und zahlreiche Teilnahme an der Blitzumfrage.

Nach dem Schiedsstellentermin am 26. Februar 2021 werden die Physiotherapieverbände zeitnah über den Verlauf des Schiedstermins berichten.

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Aktuelles
news-1662 Mon, 15 Feb 2021 11:30:27 +0100 Corona-Impfung: Infos aus Bayern und dem Heidekreis https://ifk.de/https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/corona-impfung-infos-aus-bayern-und-dem-heidekreis Der IFK hat sich nach Inkrafttreten der überarbeiteten Corona-Impfverordnung dafür eingesetzt, Physiotherapeuten die Terminierung von Impfungen in Gruppe 1 zu ermöglichen. Der Verband erhält derzeit von zahlreichen Kassenärztlichen Vereinigungen und Ministerien weitere Informationen. Aus immer mehr Regionen gehen konkrete Hinweise ein, wie Physiotherapeuten einen Impftermin vereinbaren können – aktuell aus Bayern und dem Heidekreis. Das Bayerische Staatsministerium empfiehlt, dass sich Physiotherapeuten unter Angabe des persönlichen Risikoprofils und weiterer für die Priorisierung maßgeblicher Angaben, zum Beispiel zum Tätigkeitsprofil, unter www.impfzentren.bayern für eine Impfung anmelden. Die Terminvergabe erfolgt nach Anmeldung im Online-Portal direkt durch die zuständigen Impfzentren in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit des Impfstoffes. Nach ersten Rückmeldungen von Mitgliedern scheint dieses Verfahren zu funktionieren.

Der Heidekreis hingegen sammelt zunächst die Anfragen der Physiotherapeuten in einer Liste, die dann mit weiteren Berechtigten im März einen Termin erhalten sollen. Sie können sich unter nachfolgender E-Mailadresse anmelden: p.suenner@heidekreis.de. Das Landratsamt bitte darum, dass sich nur Physiotherapeuten anmelden, die vorwiegend alte und pflegebedürftige Personen versorgen. Dazu gehört der Einsatz in Pflegeeinrichtungen, in der häuslichen Pflege und in eigenen Praxisräumen. Da es nach Angabe des Landratsamts nicht möglich ist, das berufliche Tätigkeitfeld und die Patientenklientel zu überprüfen, appelliert es an die Solidarität des Einzelnen.

Laut amtlicher Begründung zur Rechtsverordnung werden Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten unter bestimmten Voraussetzungen der höchsten Impfpriorität zugeordnet: Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, die beispielsweise in Alten- und Pflegeheimen tätig sind (§ 2 Abs. 1 Ziffer 2) oder im Rahmen ambulanter Pflege regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln (§ 2 Abs. 1 Ziffer 3), sind explizit der höchsten Priorität zugeordnet.

Der IFK bündelt alle Rückmeldung zum Prozedere in den jeweiligen Regionen sowie allgemeine Informationen zur Coronavirus-Schutzimpfung im Merkblatt „Coronavirus – Informationen für Praxisinhaber“ (M26), das IFK-Mitglieder im internen Bereich der Internetseite herunterladen oder in der Geschäftsstelle beantragen können, E-Mail: ifk@ifk.de oder Tel.: 0234 97745-0.

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Aktuelles
news-1661 Fri, 12 Feb 2021 12:33:57 +0100 Corona-Impfung: Infos zum Prozedere in Schleswig-Holstein und im Kreis Lippe https://ifk.de/https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/corona-impfung-infos-zum-prozedere-in-schleswig-holstein-und-im-kreis-lippe Vielerorts haben IFK-Mitglieder Probleme, einen Termin für eine Corona-Schutzimpfung zu bekommen – auch wenn sie zur Gruppe der Berechtigten mit höchster Priorität gehören. Der IFK erhält derzeit von zahlreichen Kassenärztlichen Vereinigungen und Ministerien weitere Informationen. Inzwischen gibt es aus immer mehr Regionen konkrete Hinweise, wie Physiotherapeuten einen Impftermin vereinbaren können. Das Land Schleswig-Holstein etwa hat mitgeteilt, dass berechtigte Physiotherapeuten voraussichtlich ab dem 22. Februar 2021 wieder Termine telefonisch unter 0800 455 6550 oder 116 117 sowie über die Internetseite www.impfen-sh.de buchen können. Der Internetexplorer sei zum Aufrufen der Internetseite nicht geeignet. Ein eigenes Formular zur Bescheinigung der Impfberechtigung stellt das Land Schleswig-Holstein hier zur Verfügung.

Der Kreis Lippe vergibt Termine für die Coronavirus-Schutzimpfung telefonisch unter 05231 621270 oder per E-Mail an impfzentrum@kreis-lippe.de. Die Impfberechtigung kann mit einer Bescheinigung des Arbeitgebers bzw. bei selbstständigen Physiotherapeuten per Selbstauskunft erfolgen. Ein Muster-Formular hält der IFK im Merkblatt „Coronavirus – Informationen für Praxisinhaber“ (M26) bereit.

Für die Region Nordrhein hatte die dortige Kassenärztliche Vereinigung bereits mitgeteilt, dass die Kommunen für die Terminvergabe zuständig sind. (siehe Meldung „KV Nordrhein: Impftermin über Kommune vereinbaren“)

Der IFK bündelt alle Rückmeldung zum Prozedere in den jeweiligen Regionen sowie allgemeine Informationen zur Coronavirus-Schutzimpfung im Merkblatt „Coronavirus – Informationen für Praxisinhaber“ (M26), das IFK-Mitglieder im internen Bereich der Internetseite herunterladen oder in der Geschäftsstelle beantragen können, E-Mail: ifk@ifk.de oder Tel.: 0234 97745-0.

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Aktuelles
news-1660 Thu, 11 Feb 2021 15:48:32 +0100 Schiedsverfahren: Blitzumfrage zur Termintaktung https://ifk.de/https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/schiedsverfahren-blitzumfrage-zur-termintaktung Der IFK bittet all seine Mitglieder, kurzfristig an einer Blitzumfrage zur Termintaktung teilzunehmen. Damit unterstützen die Praxisinhaber aktiv die Argumentationslinie der vier maßgeblichen Physiotherapieverbände IFK, Physio-Deutschland, VDB und VPT im aktuellen Schiedsverfahren. Hier geht es direkt zur Befragung.

Am 17. Februar 2021 findet der nächste Schiedsstellentermin statt. Dabei wird uns es unter anderem um die Termintaktung in den Physiotherapiepraxen gehen. Um dies mit Zahlen aus den Praxen zu stützen, bitten die vier maßgeblichen Physiotherapieverbände alle Praxisinhaber, sich bis Montag, 15. Februar 2021, 10 Uhr, an der Befragung zu beteiligen.

An der Befragung dürfen auch Praxisinhaber teilnehmen, die keinem der vier Berufsverbände angehören. Diese Meldung sowie der Link zur Befragung darf daher sehr gern weitergeleitet werden, damit möglichst viele an dieser Blitzumfrage teilnehmen.

Vielen Dank im Voraus für die Teilnahme und Unterstützung! Die Verbände werden nach dem Schiedstermin über den Ausgang beziehungsweise den Stand des Verfahrens berichten.

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Aktuelles
news-1657 Thu, 11 Feb 2021 13:50:24 +0100 Zugluft und „steifer Hals“: Mythos oder Wahrheit? https://ifk.de/https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/zugluft-und-steifer-hals-mythos-oder-wahrheit „Pass auf, dass du keinen Zug abbekommst.“ Fast jeder kennt diesen gut gemeinten Rat, der auf die vermeintlichen Folgen von Zugluft abzielt: Nackenschmerzen und der vielbeschworene „steife Hals“. Das Thema ist derzeit sehr aktuell: Die gute Durchlüftung geschlossener Räume ist in Zeiten der Corona-Pandemie besonders wichtig. Während die einen die Warnung vor Zugluft als „Ammenmärchen“ abtun, bereitet anderen jeder Lufthauch ein Unbehagen. Ist Zugluft also ein Problem für den Nacken? „Ein einfaches ,Ja´ oder ,Nein´ reicht nicht aus: Neuere Erkenntnisse legen nahe, dass die physiologischen Grundlagen komplexer sind als bislang angenommen“, betont die Physiotherapeutin und Vorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten (IFK e. V.), Ute Repschläger. Bislang wurde davon ausgegangen, dass gerade der kaum merkliche, aber konstante Luftzug tückisch für die Muskulatur sein kann. Bei leichter Zugluft streicht die Luft über einzelne Körperstellen, meistens über einen längeren Zeitraum. Die Körperstelle kühlt aus, die Gefäße ziehen sich aufgrund der Kälte zusammen. Als Folge werden die Muskeln nicht mehr so gut durchblutet und in ihrer Funktion und ihrem Zusammenspiel eingeschränkt. Dieser Mechanismus wird als Ursache für Nackenschmerzen angesehen.

Neuere Studienergebnisse legen nahe, dass der angenommene Mechanismus komplexer ist. „Als Physiotherapeuten müssen wir uns den Zusammenhang von Muskelspannung und Schmerz anschauen“, berichtet Repschläger. Erste Erklärungsansätze liefert eine aktuelle Studie, die die Muskelspannung bei Frauen mit Nackenschmerzen im Vergleich zu beschwerdefreien Frauen untersucht: „Subjektiv empfundene Nackensteifigkeiten und Schmerzen stehen nicht mit einer erhöht messbaren Muskelspannung in Verbindung“, so Repschläger. Anders als erwartet zeigten im Durchschnitt alle Muskelschichten in der Schmerzgruppe eine etwas geringere Steifigkeit als in der Gruppe ohne Nackenschmerzen Der Unterschied lag nicht in der für Therapeuten tastbaren oberflächlichen Muskulatur, sondern in der Tiefe. Wieso nehmen Patienten dann den Muskel als steif wahr, wenn dieser nicht messbar steif ist?

Hierzu lassen sich momentan nur Erklärungsversuche heranziehen. Normalerweise weiß das Unterbewusstsein, wie sich der Körper und Bewegungen, die von Muskeln durchgeführt werden, anfühlen. Wenn die Wahrnehmung einer Bewegung nicht zum Normalzustand passt, kann der Körper diese Bewegung als steif interpretieren. Erklären lässt sich dies durch die verschiedenen Muskelschichten, die für unterschiedliche Aufgaben zuständig sind. Die tieferen Schichten starten die Bewegung und sorgen für Stabilität. Wenn diese tieferen Muskelschichten nicht gut arbeiten können, wird mehr Energie benötigt, um eine Bewegung durchzuführen. Diese benötigte Mehrenergie könnte ursächlich für die gefühlte Steifigkeit sein. Die Studie zeigt umso deutlicher, dass die Behandlung der Schmerzsymptomatik in die Hände eines fachkundigen Physiotherapeuten gehört. Dieser stimmt aufgrund der Symptome der Patienten und nach dem spezifischen Befund die Behandlung auf jeden Patienten individuell ab.

Für die Betroffenen steht zunächst der Schmerz im Vordergrund. Sie können sich bei Beschwerden an die physiotherapeutische Fachpraxis wenden. Physiotherapeuten kennen eine Reihe von effektiven Hilfsmaßnahmen und beraten gern. Bei leichteren Beschwerden kann der Betroffene versuchen, sich durch Wärmeanwendung sowie sanfte Dehn- und Bewegungsübungen selber zu helfen. So manche davon sind einfach umzusetzen und können als „Erste-Hilfe-Maßnahme“ problemlos in den Alltag integriert werden (siehe Kasten).

Wenn die Problematik länger anhält, sollte weitere professionelle Hilfe hinzugezogen werden. Der Arzt kann dann eine Verordnung für Physiotherapie ausstellen. Der Physiotherapeut hält eine große Anzahl von wirkungsvollen Behandlungsoptionen bereit. Dazu gehören etwa eine passive Mobilisation, muskelentspannende Techniken sowie aktive Übungsprogramme. Vor allem die Manuelle Therapie wird dabei gern eingesetzt. Sich gar nicht oder nur eingeschränkt zu bewegen, ist dagegen kontraproduktiv. Dann können die Beschwerden andauern oder sich sogar verschlimmern.

Wer den akuten Schmerz dann überstanden hat, sollte darüber nachdenken, mit Kräftigungsübungen fortzufahren – insbesondere bei häufigem Auftreten von Nackenschmerz. „Nach diesen neueren Erkenntnissen können wir Physiotherapeuten nur empfehlen, die tiefere Muskulatur zu kräftigen. Dadurch kann die gesamte Muskulatur besser mit negativen Einflüssen jeglicher Art umgehen. Auch hier unterstützen wir gern“, sagt Repschläger.

Übungen

Zwei einfache Übungen aus dem physiotherapeutischen „Notfallkoffer“ können bei leichten Beschwerden helfen. Führen Sie sie nur aus, wenn Sie sich schon etwas bewegt haben, also nicht direkt nach dem Aufstehen. Die Bewegungen dürfen keinen Schmerz auslösen:

1. Setzen Sie sich auf einen Stuhl oder Hocker, achten Sie auf eine aufrechte Körperhaltung. Winkeln Sie den linken Arm mit der Faust zur Schulter an und ziehen Sie die Schulter nach unten. Drehen Sie den Kopf um 45 Grad nach rechts und schauen Sie zum Boden. Die Dehnung seitlich am Nacken wird noch verstärkt, wenn Sie die rechte Hand über den Kopf zum linken Ohr führen und den Kopf leicht nach vorne und rechts unten ziehen. Halten Sie die Dehnung für mindestens 30 Sekunden und wiederholen Sie sie dann auf der anderen Seite. Führen Sie die Bewegungen langsam und bewusst durch.

2. Setzen Sie sich auf einen Stuhl oder Hocker, achten Sie auf eine aufrechte Körperhaltung. Legen Sie beide Hände an Ihren Hinterkopf. Bewegen Sie das Kinn in Richtung Brust und formen Sie so ein Doppelkinn. Während der Rücken aufrecht und gerade bleibt, führen Sie den Kopf weiter Richtung Brust, bis Sie einen leicht ziehenden oder brennenden Dehnschmerz im Nacken spüren. Halten Sie die Dehnung für mindestens 30 Sekunden. Führen Sie die Bewegungen langsam und bewusst durch.

Bildunterschrift: Der Physiotherapeut ist ein kompetenter Ansprechpartner: Er kann sanfte Dehn- und Bewegungsübungen anleiten oder bei stärkeren Beschwerden mit gezielten Techniken eingreifen.

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Patienten-News Pressemitteilungen Aktuelles
news-1656 Wed, 10 Feb 2021 11:00:00 +0100 Fristverkürzung der Modellstudiengänge für Therapieberufe gefordert https://ifk.de/https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/fristverkuerzung-der-modellstudiengaenge-fuer-therapieberufe-gefordert Das Bündnis „Therapieberufe an die Hochschulen“ sieht die Verlängerung bis 2022 als letzten Kompromiss. Die vollständige hochschulische Ausbildung der Therapieberufe muss schnellstmöglich kommen – zum Wohle von Millionen Patienten!

Mit einem kleinen Passus im Gesundheitsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) soll die Modellphase für Studiengänge in den Therapieberufen Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie bis zum Jahr 2026 verlängert werden. Diese Verlängerung hält das Bündnis „Therapieberufe an die Hochschulen“ für viel zu lang. Der Gesundheitsausschuss des Bundesrates unterstützt diese Position ausdrücklich. Der Ausschuss fordert eine Begrenzung der Laufzeit der Modellstudiengänge bis Ende 2022. Der Bundesrat berät am kommenden Freitag über diesen für die Therapieberufe zukunftsweisenden Punkt.

Im Jahr 2016 hatte der Gesetzgeber die Entscheidung über die Modellstudiengänge schon einmal um vier Jahre vertagt, obwohl die Evaluation damals bereits die positiven Effekte darstellte. Nun soll das gleiche wieder passieren. „Das ist ein Unding aus Sicht der Therapieberufe“, erklärt Prof. Dr. Bernhard Borgetto, Sprecher des Bündnisses.

Eine Zukunftsfestigkeit der Therapieberufe zum Vorteil der Patienten kann nur durch eine Evidenzbasierung der Versorgung erreicht werden. Eine Versorgung aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse wiederum kann nur durch eine vollständig hochschulische Ausbildung der Therapeuten gesichert werden. Das eine bedingt das andere. Die hochschulische Ausbildung von Therapeuten qualifiziert aufgrund des hohen praktischen Ausbildungsanteils im Studium zur Behandlung der Patienten. International ist die wissenschaftliche Qualifikation aller Berufsangehörigen längst Standard, um den immer komplexer werdenden Versorgungsbedarfen zu begegnen.

Aufgrund dieser Ausgangslage darf die Politik nicht länger die Augen vor dem Modernisierungsprozess hin zur hochschulischen Ausbildung der Therapieberufe verschließen. Das Bündnis „Therapieberufe an die Hochschulen“ ist davon überzeugt, dass die erforderlichen Studienkapazitäten für eine flächendeckend hochschulische Ausbildung in den Fachrichtungen Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie in einem schrittweisen Transformationsprozess innerhalb der nächsten zehn Jahre erreicht werden können und müssen.

Voraussetzung dafür ist der politische Wille auf Bundes- und Landesebene sowie die Einsicht, dass dieser Schritt längst überfällig ist. Das Bündnis wird das Wahljahr 2021 nutzen, um die Politik von der Notwendigkeit und dem möglichen Vorgehen bei der Modernisierung der Therapieberufe zu überzeugen. „Lösungswege gibt es, aber Bund und Länder müssen es wollen – zum Wohle der Patientinnen und Patienten“, untermauert Prof. Dr. Bernhard Borgetto die Position des Bündnisses „Therapieberufe an die Hochschulen“.

Weitere Informationen zum Bündnis „Therapieberufe an die Hochschulen“ gibt es unter www.buendnis-therapieberufe.de.

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