IFK - Aktuelle Meldungen http://ifk.de de IFK Fri, 28 Feb 2020 13:40:22 +0100 Fri, 28 Feb 2020 13:40:22 +0100 TYPO3 news-1420 Fri, 28 Feb 2020 11:17:43 +0100 Vergütungsverhandlungen 2020: Verbände ziehen an einem Strang https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/verguetungsverhandlungen-2020-verbaende-ziehen-an-einem-strang/ Während die Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband zum neuen bundeseinheitlichen Rahmenvertrag bereits laufen, bereiten die Berufsverbände gleichzeitig die bevorstehenden Vergütungsverhandlungen vor, die im April starten sollen. In Düsseldorf trafen sich zu einer vorbereitenden Sitzung Vertreter der elf maßgeblichen Berufsverbände, die im vergangenen Jahr gemeinsam eine Wirtschaftlichkeitsanalyse ambulanter Therapiepraxen (WAT-Gutachten) beim Institut für Gesundheitsökonomik (IfG) in Auftrag gegeben hatten. Die Ergebnisse dieses Gutachtens werden durch Prof. Dr. Günter Neubauer, Direktor des IfG und ehemaliges Mitglied des Sachverständigenrats im Gesundheitswesen, voraussichtlich Ende April veröffentlicht. Die bisherigen regionalen Verträge laufen zum 30. Juni 2020 aus, behalten aber bis zum Abschluss einer neuen bundesweiten Vereinbarung ihre Gültigkeit. Die neuen Preise sowie der neue Rahmenvertrag werden daher frühestens ab dem 1. Juli 2020 gelten. An dem Treffen in Düsseldorf nahmen Vertreter der Verbände dbl, dbs, DVE, IFK, LOGO Deutschland, VDB, VDP, VPT, ZFD und ZVK teil.

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Aktuelles
news-1419 Thu, 27 Feb 2020 16:21:29 +0100 Corona-Virus: Was tun? https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/corona-virus-was-tun/ Seit Kurzem gibt es auch in Deutschland bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion. Das Bundesgesundheitsministerium geht davon aus, dass sich die Infektionskrankheit noch weiter verbreiten wird. Der IFK fasst hier zusammen, was Inhaber von Physiotherapiepraxen nun beachten sollten. Prävention, aber keine Panik!

Eine Infektion mit dem Coronavirus ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Bislang sind jedoch erst einzelne Erkrankungsfälle aufgetreten. Panik ist daher unbedingt zu vermeiden.

Wichtig ist es, die üblichen Hygienemaßnahmen zur Vermeidung von Infektionskrankheiten einzuhalten. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt hierzu:

  • Handhygiene einhalten
    (gründliches Waschen der Hände mit Wasser und Seife)
  • Hustenetikette einhalten
    (z.B. Husten und Niesen in die Ellenbeuge)
  • Nach Möglichkeit mindestens ein bis zwei Meter Abstand zu hustenden und/oder niesenden Fremdpersonen einhalten

Was können Praxisinhaber sonst nun tun?

Zum einen kann es sinnvoll sein, die üblichen Hygienemaßnahmen in der Physiotherapiepraxis noch zu verstärken. Türklinken, Toiletten, Waschräume und Trainingsgeräte könnten noch häufiger desinfiziert werden als sonst. Dabei sollte besonders darauf geachtet werden, ein viruzides Desinfektionsmittel zu verwenden und die Mengenangaben und Einwirkzeiten einzuhalten. Außerdem könnte ein Spender mit Desinfektionsmittel im Eingangsbereich angebracht werden, damit sich Patienten vor Betreten und Verlassen der Praxis die Hände desinfizieren können.

Zum anderen sollten Praxisinhaber potenzielle Ausfälle ihrer Mitarbeiter einplanen. Wenn so viele Mitarbeiter erkrankt sind, dass der Praxisbetrieb dadurch erheblich eingeschränkt ist, kann der Praxisinhaber eine Urlaubssperre verhängen.

Was tun bei Kontakt zu einem Infizierten oder Rückkehr aus einem Risikogebiet?

Wer Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person hatte, sollte sich unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt wenden – auch wenn er kein Krankheitsgefühl bei sich feststellt.

Personen, die sich in einem ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten sich nach Möglichkeit zuhause aufhalten und unnötige Kontakte zu anderen vermeiden. Auch in diesem Fall ist es ratsam, sich an das zuständige Gesundheitsamt zu wenden und dort nachzufragen, wie weiter verfahren werden soll.

Um zu vermeiden, dass die Krankheit unter Umständen übertragen wird, kann der Praxisinhaber auch ein vorübergehendes Beschäftigungsverbot aussprechen, sollte der Angestellte nicht einsichtig sein.

Was tun bei Krankheitsgefühl?

Wer grippeähnliche Symptome bei sich feststellt (beispielsweise Fieber, Husten und infektbedingte Atemnot) UND innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem Coronavirus-Erkrankten hatte oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat, sollte seinen Hausarzt anrufen. Dieser wird dann weitere Schritte mit dem Betroffenen besprechen. Patienten sollten sich nicht unangekündigt in die Praxisräume begeben.

Grundsätzlich sollten alle Personen, die an akuten Atemwegserkrankungen leiden, lieber zuhause bleiben – nicht nur, um eine weitere Ansteckung zu vermeiden, sondern auch, um sich selbst zu schonen. Das gilt nicht nur für mögliche Corona-Infizierte.

Was tun bei angeordneter Quarantäne?

Wer innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem Corona-Erkrankten hatte oder sich in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten hat, kann eine 14-tägige Quarantäne angeordnet bekommen. Das bedeutet, dass die Betroffenen ihre Wohnung in diesem Zeitraum nicht verlassen dürfen – auch nicht, um einkaufen zu gehen oder einen Arzt aufzusuchen. Das Gesundheitsamt ist mit den Betroffenen täglich in Kontakt, um deren Gesundheitszustand zu beobachten.

Wer bezahlt im Fall einer Quarantäne?

Selbstständige, die wegen einer angeordneten Quarantäne einen Verdienstausfall erleiden, haben in der Regel einen Anspruch auf finanzielle Entschädigung. Informationen dazu gibt es beim Gesundheitsamt.

Arbeitnehmer erhalten von ihrem Arbeitgeber für die Dauer der Isolierung (längstens für sechs Wochen) eine Entschädigung in Höhe des Nettolohns. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag vom jeweiligen Bundesland erstattet. Nach sechs Wochen zahlt der Staat in Höhe des Krankengelds weiter. Dies gilt nicht, wenn eine gültige Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für den Mitarbeiter vorliegt. Diese Angestellten erhalten bereits Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.

Was tun, wenn die Schließung der Praxis angeordnet wird?

Selbstständige oder Freiberufler erhalten Verdienstausfall nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Die Entschädigung bemisst sich nach den letzten Jahreseinnahmen, die dem Finanzamt gemeldet worden sind.

Wo gibt es weitere Informationen?

IFK-Mitglieder können sich gern an die Mitarbeiter der Geschäftsstelle wenden: ifk@ifk.de oder Tel.: 0234 97745-0.

Des Weiteren gibt es hier aktuelle Informationen:

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Aktuelles
news-1418 Tue, 25 Feb 2020 09:48:47 +0100 Maserimpfpflicht: Weitere Informationen abwarten https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/maserimpfpflicht-weitere-informationen-abwarten/ Wie der IFK bereits berichtete, wird die Masernimpfpflicht auch Physiopraxen betreffen. Das entsprechende Gesetz wird am 1. März 2020 in Kraft treten. Das Bundesgesundheitsministerium hat die Landesgesundheitsministerien mit der Umsetzung des Gesetzes beauftragt Das Gesetz wird zunächst bei Neueinstellungen ab dem 1. März 2020 für IFK-Mitglieder relevant sein. Hier ist darauf zu achten, dass der Bewerber seine Immunität durch Vorlage des Impfausweises oder einer Titer-Bestimmung nachweist. Ansonsten ist eine Anstellung nicht möglich.

Ansonsten rät der IFK seinen Mitgliedern dazu, zunächst die Informationen der Landesgesundheitsministerien bezüglich der Umsetzung des Gesetzes abzuwarten. Es ist nicht notwendig, dem IFK Unterlagen zu übersenden.

IFK-Mitglieder können sich bei Fragen hierzu an die Mitarbeiter des IFK-Referats Recht wenden, Tel.: 0234 97745-0, ifk@ifk.de.

Die ursprüngliche Meldung zur Masernimpfpflicht gibt es hier: https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/impflicht-fuer-masern-betrifft-auch-physiotherapiepraxen/

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Aktuelles
news-1417 Tue, 18 Feb 2020 09:29:20 +0100 Der Verhandlungsmarathon geht weiter https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/der-verhandlungsmarathon-geht-weiter/ Die sechste Verhandlungsrunde mit dem GKV-Spitzenverband und den maßgeblichen Verbänden der Physiotherapie hat am 17. Februar in konstruktiver Atmosphäre in Berlin begonnen. Insbesondere stand die Leistungsbeschreibung im Mittelpunkt der Verhandlung. Beide Seiten – GKV-SV wie PT-Verbände – hatten die Gelegenheit, ihre Vorstellungen darzustellen und darauf die weitere Diskussion aufzubauen. Aus Sicht des IFK muss es jetzt darum gehen, die Leistungsbeschreibung an aktuelle Inhalte anzupassen. Neben der Regelbehandlungszeit muss deshalb – dem Gesetz folgend – das Ziel sein, den Umfang der Vor- und Nachbereitungszeit zu definieren, veraltete Inhalte zu prüfen, zu aktualisieren und an die ICF-Standards anzupassen. Zudem ist es Ziel des IFK, neue Leistungspositionen zu installieren. Die Verbandsgremien haben sich in den vergangenen Monaten bereits dazu positioniert, deshalb gehören aus IFK-Sicht beispielsweise die Einführung einer physiotherapeutischen Befundposition und einer Palliativ-Position dazu.

Die Verhandlungen werden in gut 14 Tagen fortgeführt. Der IFK ist zuversichtlich, dass die Verhandlungen in konstruktiver Atmosphäre weitergehen.

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Aktuelles
news-1416 Mon, 17 Feb 2020 13:05:49 +0100 TheraPro: IFK-Stand war Treffpunkt https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/der-ifk-auf-der-therapro/ Was ist denn nun mit dem neuen Formular für die Heilmittelverordnung? Diese Frage bewegte viele der Besucher, die den Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK) an seinem Stand auf der Fachmesse „TheraPro“ in Stuttgart besuchten. Zu den Besuchern gehörte auch Dr. Roy Kühne, Mitglied des Bundestagsgesundheitsausschusses. Im Gespräch mit ihm ging es ebenfalls um das von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband vorgestellte Formular. Noch handelt es sich dabei lediglich um einen Entwurf, der noch nicht mit den Heilmittelverbänden besprochen wurde, konnten die IFK-Experten die zahlreichen verunsicherten Messebesucher beruhigen. Den Vorstoß von KBV und GKV, dass Physiotherapeuten jede einzelne Behandlung auf der Verordnung quittieren müssen, will der IFK unbedingt abwenden.

Und auch der CDU-Abgeordnete Kühne kritisierte den Entwurf von KBV und GKV im Gespräch mit den IFK-Vertretern am Messestand deutlich. Im Bestreben, Bürokratie abzubauen, sei das ein klarer Rückschritt Zudem bedankte er sich für das Positionspapier, das der SHV kurzfristig erstellt und an den Bundespolitiker gesandt hatte. Darin hatte der SHV nochmals klargestellt, dass der Verband im Vorfeld nicht über das angepasste Formular informiert worden war. Kühne versprach, in diesem Punkt noch einmal das Gespräch zu den Verantwortlichen zu suchen.

Viele Standbesucher nutzten aber auch die Gelegenheit, sich über die Vorteile einer IFK-Mitgliedschaft für selbstständige Physiotherapeuten zu informieren. Hilfe bei Problemen mit der Abrechnung, juristische Beratung, ein breites Fortbildungsangebot – die Palette an hilfreichen Dienstleistungen ausschließlich für Praxisinhaber ist breit. Zudem waren gerade die passgenauen Angebote für Existenzgründer für die jüngere Zielgruppe interessant. Einige Besucher entschieden sich direkt vor Ort für eine Vollmitgliedschaft bzw. die kostenlose Schüler- und Studentenmitgliedschaft des IFK.

Und auch die beiden aktuell ausgeschriebenen Wettbewerbe des Verbands – der IFK-Wissenschaftspreis und der IFK-Businessplanwettbewerb – weckten die Neugier. Denn noch ist ausreichend Zeit, um pünktlich vor Ablauf der Bewerbungsfrist alle nötigen Unterlagen einzureichen (IFK-Wissenschaftspreis: 20. März 2020, IFK-Businessplan-Wettbewerb: 31. März 2020). Die Gewinner beider Ausschreibungen werden im Rahmen des IFK-Wissenschaftstags am 12. Juni 2020 in Bochum gekürt.

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Aktuelles
news-1415 Fri, 14 Feb 2020 15:04:19 +0100 Vertreter bereiteten Jahreshauptversammlung vor https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/vertreter-bereiteten-jahreshauptversammlung-vor/ Kaum ist das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) unter Dach und Fach, plant Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit dem Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG) das nächste Digitalisierungsgesetz. Wie sich der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK) zu dem Entwurf positionieren sollte, war nur eines der zahlreichen Themen, die die Vorsitzenden der IFK-Regionalausschüsse bei ihrer Vertreterversammlung in der IFK-Geschäftsstelle diskutierten.

Großes Interesse zeigten die Vertreter an den Änderungen durch die neugestaltete Heilmittel-Richtlinie, die Ute Repschläger, IFK-Vorstandsvorsitzende, vorstellte. Bereits seit dem 1. Januar 2020 kann bei einem diagnostizierten Lipödem auch ohne Vorliegen eines Lymphödems Manuelle Lymphdrainage verordnet werden. Repschläger erläuterte, welche Änderungen ab dem 1. Oktober 2020 noch hinzukommen werden, und verwies dabei auch auf das neue IFK-Merkblatt zur Heilmittel-Richtlinie.

Dr. Björn Pfadenhauer, IFK-Geschäftsführer, fasste die wichtigsten Eckpunkte des über einhundert Seiten langen Gesetzentwurfs zum PDSG zusammen. Anschließend debattierten die Vertreter, welche Auswirkungen sich für die selbstständigen Physiotherapeuten ergeben könnten. Fest stand am Ende: Die Patientendaten müssen auch im Zuge der Digitalisierung wirkungsvoll geschützt werden. Dennoch sollten die bürokratischen Hürden dadurch nicht noch höher werden. Es gilt, praktikable Lösungen zu finden.

Großes Interesse zeigten die Vertreter auch am aktuellen Stand der Verhandlungen zum Bundesrahmenvertrag, den Ute Repschläger, IFK-Vorstandsvorsitzende, vorstellte. Die Physiotherapieverbände stehen hierbei im engen Austausch, um ihre Positionen geschlossen gegenüber dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV) zu präsentieren. Die Verhandlungsstrategie war bereits im Vorfeld mit Vertretern der IFK-Mitglieder abgestimmt worden.

Seit Dezember 2019 ist der IFK institutionelles Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Physiotherapiewissenschaft (DGPTW) (siehe Seite 12). Die IFK-Vertreter freuten sich über die Tatsache, dass der IFK dadurch aktiv an physiotherapeutischen und interdisziplinären Leitlinien mitarbeiten wird.

Weiteres großes Thema der Vertreterversammlung war die Vorbereitung der Jahreshauptversammlung am 14. März 2020 im IFK-Kompetenzzentrum in Bochum. Die IFK-Vertreter verabschiedeten den Haushaltsplan und besprachen die geplante Tagesordnung. Außerdem berichteten Ingrid Schalk und Oliver Grunow von der Arbeit in den IFK-Fachausschüssen Öffentlichkeitsarbeit und Kassenverhandlungen bzw. Fortbildung und Wissenschaft.

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news-1414 Mon, 10 Feb 2020 10:01:56 +0100 Sturmtief Sabine – was Praxisinhaber jetzt beachten sollten https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/sturmtief-sabine-was-praxisinhaber-jetzt-beachten-sollten/ Aktuell sorgt das Wetter für Chaos in weiten Teilen Deutschlands. Praxisinhaber, die eine Ausfallgebühr vertraglich vereinbart haben, können ihren Patienten auf Grund kurzfristiger Absagen – auch wegen des Sturms – diese entsprechend in Rechnung stellen. Ist die Absage aber nachvollziehbar begründet, kann aus Kulanz auf die Ausfallgebühr verzichtet werden. Die Entscheidung, ob eine „Ausfallgebühr" oder Schadensersatz im Einzelfall gegenüber dem Patienten geltend gemacht wird, liegt letztendlich beim Praxisinhaber. Als Folge des Sturms kommen auch viele Arbeitnehmer nicht oder erheblich verspätet zur Arbeit. Auch wenn Praxisinhaber dafür Verständnis zeigen, müssen sie den Arbeitsausfall nicht einfach hinnehmen. Das bürgerliche Gesetzbuch regelt zwar, dass ein Arbeitnehmer, der ohne sein Verschulden vorübergehend nicht zur Arbeit erscheinen kann, für einen kurzen Zeitraum weiter Anspruch auf Arbeitsentgelt hat.

Sturm und Regen sind aber objektive Verhinderungsgründe, die alle Arbeitnehmer betreffen. Der Arbeitnehmer trägt in diesen Fällen das Wegerisiko. Er muss sich auf die Witterungssituation einstellen und entsprechende Vorsorge treffen, um den Arbeitsplatz rechtzeitig zu erreichen. Andernfalls haben Praxisinhaber das Recht, den Lohn zu kürzen oder die verpasste Arbeitszeit nacharbeiten zu lassen.

Für weitergehende Fragen zu diesen und anderen Rechtsthemen steht den Mitgliedern des IFK das Team des Referats Recht täglich unter Tel. 0234 97745-0 zur Verfügung.

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news-1413 Fri, 07 Feb 2020 14:46:07 +0100 IFK auf der TheraPro in Stuttgart https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/ifk-auf-der-therapro-in-stuttgart/ Physiotherapeuten und andere Heilmittelerbringer tummeln sich gerade in Stuttgart auf der Fachmesse „TheraPro“ – mittendrin: der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK). Die IFK-Experten stehen an allen drei Messetagen (7. bis 9. Februar) für Fragen rund um die Physiotherapie zur Verfügung. Ob Aus- und Weiterbildung, Vergütung, Existenzgründung oder Berufspolitik – am eigenen Messestand (Halle 4, Stand 61) berät das IFK-Team gern und beantwortet individuelle Fragen.

Neben dem IFK gibt es viele weitere Aussteller, die ihre Dienstleistungen und Produkte rund um die Themen Therapie, Rehabilitation und Prävention vorstellen. Weitere Informationen zur Messe gibt es hier.

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news-1412 Thu, 06 Feb 2020 11:52:23 +0100 Vorsicht bei der Veröffentlichung von Mitarbeiterfotos https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/vorsicht-bei-der-veroeffentlichung-von-mitarbeiterfotos/ Das Arbeitsgericht Lübeck hat entschieden, dass eine Angestellte einen Schmerzensgeldanspruch hat, wenn auf der firmeneigenen Facebook-Seite ein Foto von ihr ohne Einwilligung veröffentlicht wird. Das Gericht hielt einen Anspruch in Höhe von bis zu 1.000 Euro für gerechtfertigt. Daher sollten IFK-Mitglieder darauf achten, vor der Veröffentlichung von Mitarbeiterfotos im Internet oder auf Werbeflyern die schriftlichen Einwilligungen der Mitarbeiter einzuholen. Entsprechende Mustervorlagen können IFK-Mitglieder im Referat Recht erhalten.

IFK-Mitglieder können sich bei Fragen hierzu an die Mitarbeiter des IFK-Referats Recht wenden, Tel.: 0234 97745-0, ifk@ifk.de.

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news-1409 Wed, 05 Feb 2020 10:53:19 +0100 Wie kann Digitalisierung die Gesundheitskompetenz fördern? https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/wie-kann-digitalisierung-die-gesundheitskompetenz-foerdern/ „Komplizierte Fakten verständlich erklären, also ‚knapp und knackig‘ sowie in verständlicher Sprache – das ist unsere Kernkompetenz“, brachte Ute Repschläger auf den Punkt, warum Heilmittelerbringer in der Vermittlung von Gesundheitskompetenz eine wichtige Rolle spielen. Die Vorsitzende des Spitzenverbands der Heilmittelverbände (SHV) diskutierte während der Fachtagung „Gesundheitskompetenz im digitalen Zeitalter“ in Berlin mit weiteren Vorsitzenden der Allianzpartner auf dem Podium.

Heilmittelerbringer seien die Akteure im Gesundheitswesen, die die meiste Zeit am Stück mit den Patienten verbringen – zwischen 15 und 60 Minuten pro Behandlungseinheit. Da stelle der Patient natürlich viele Fragen. „Gerade im Nachgang zu einem Arztbesuch oder einer Internetrecherche, etwa um sich Diagnosen genauer erklären zu lassen“, gab Repschläger ein Beispiel, wie Heilmittelerbringer den Patienten dann direkt weiterhelfen können.

Dass sich Patienten zunehmend mit der eigenen Gesundheit auseinandersetzen und sich verstärkt informieren würden, sei zu begrüßen. Eine aktuelle Herausforderung in diesem Zusammenhang sei die Frage, wie sich dabei digitale Technik einsetzen lasse. „Da gibt es noch einiges an Verbesserungspotenzial, zum Beispiel die Nutzung von Apps oder Sensoren für Bewegung“, nannte Repschläger.

Das Bundesministerium für Gesundheit baue derzeit ein nationales Gesundheitsportal auf, gab Staatssekretärin Sabine Weiß in ihrer Eröffnungsrede bekannt. Ziel sei es, verständliche, neutrale Gesundheitsinformationen anzubieten. Derzeit arbeite man mit ausgewählten Partnern an der Umsetzung. Im Sommer soll das Gesundheitsportal an den Start gehen.

Im Anschluss an die Eröffnung im Plenum hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, in einem von vier Workshops konkrete Forderungen und Lösungsansätze zu erarbeiten. Im Workshop „Kommunikation von Gesundheitsberufen und Patienten im digitalen Zeitalter“ zeigte auch SHV-Mitglied Bettina Kuhnert auf, wie die patientenzentrierte Kommunikation noch weiter verbessert werden könne.

Die weiteren Workshops beschäftigten sich mit den Themen „Digitalisierung und Gesundheitskompetenz – Wo wollen wir hin?“, „Die Bedeutung der Medien für die Stärkung der Gesundheitskompetenz“ und „Stärkung der Gesundheitskompetenz vulnerabler Zielgruppen im digitalen Zeitalter“.

Der SHV vertritt als maßgebliche Spitzenorganisation die berufspolitischen Interessen der Heilmittelerbringer auf Bundesebene und ist für die Belange der Heilmittelversorgung Ansprechpartner der Politik, der Ministerien, der Selbstverwaltungsorgane, anderer bedeutender Organisationen des Gesundheitswesens sowie der Medien. Der SHV ist Partner der im Jahr 2017 gegründeten Allianz für Gesundheitskompetenz. Die Partner der Allianz haben sich verpflichtet, Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung zu entwickeln.

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