IFK - Aktuelle Meldungen http://ifk.de de IFK Wed, 18 Sep 2019 14:34:06 +0200 Wed, 18 Sep 2019 14:34:06 +0200 TYPO3 news-1350 Tue, 17 Sep 2019 15:52:52 +0200 INNOlab Bochum: Koordinationstraining mit VR-Brille vorgestellt https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/innolab-bochum-koordinationstraining-mit-vr-brille-vorgestellt/ Von außen sah es etwas ungewohnt aus, wie die Teilnehmer des IFK-Workshops „Virtual Reality (VR) in der Physiotherapie – Einsatz und Nutzen in der Praxis“ mit einer großen VR-Brille vor den Augen mit beiden Armen in der Luft herumfuchtelten. Was der Außenstehende jedoch nicht sah: Die Teilnehmer waren dank des Blicks durch die VR-Brille quasi in einer eigenen, digitalen Welt, in der sie mit Geschicklichkeitsspielen die Motorik der Arme verbessern – ein Beispiel für Training mittels Telerehabilitation. null
Telerehabilitation beschreibt die Durchführung von Maßnahmen der medizinischen Rehabilitation unter Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik – vereinfacht gesagt ein computergestütztes Rehabilitationstraining. Das hat den Vorteil, dass der Patient die Übungen zuhause absolvieren kann. Der Therapeut kann – sofern der Patient zustimmt – sehen, welche Übungen der Patient wie und wann durchgeführt hat.
Der IFK-Workshop zur Telerehabilitation fand im Rahmen der Veranstaltung INNOlab statt, die in diesem Jahr unter dem Motto „Zukunfts(T)raum Gesundheit“ vor allem die Digitalisierung in den Blick nahm. Die beiden IFK-Referenten Hannah Bauer und Philipp Zajac stellten zunächst die Idee hinter dem Training mit der VR-Brille vor. Diese Art der Rehabilitation könne zum Beispiel Menschen helfen, die nach einem Schlaganfall an Lähmungen leiden und alltägliche Bewegungsmuster nun erst wieder lernen müssen.
Zusätzlich zur VR-Brille halten die Teilnehmer in der Hand einen Sensor, der die Bewegung misst und in das digitale Bild, das der Teilnehmer durch die VR-Brille sieht, überträgt. Das Besondere bei der Therapie, beispielsweise von Schlaganfallpatienten, ist nun, dass der Computer in der VR-Brille minimale Bewegungen des gelähmten Arms in „normale“ Bewegungen umrechnet. Dem Patienten wird also suggeriert, den Arm ohne Beeinträchtigungen bewegen zu können. Die Geschicklichkeitsspiele, die man in der virtuellen Welt absolvieren muss, sorgen für zusätzliche Motivation beim Training.
null
Das Team hinter dem IFK-Workshop (v.l.): Hannah Bauer, Sarah Reinecke, Philipp Zajac, Judith Backes und Christiane Bruchhaus-Marek.

]]>
Aktuelles
news-1349 Tue, 10 Sep 2019 17:02:44 +0200 2. TherapieGipfel in Berlin – inhaltsstark und zukunftsweisend https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/2-therapiegipfel-in-berlin-inhaltsstark-und-zukunftsweisend/ Etwa 500 Teilnehmer kamen am 9. September 2019 zum 2. TherapieGipfel nach Berlin. Vor einem vollen Auditorium blickte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf die politischen Erfolge der letzten zwölf Monate zurück und gab einen Ausblick auf seine weiteren Schwerpunkte für die Therapieberufe für 2020. Der 2. TherapieGipfel war der erste gesundheitspolitische Termin des Ministers in der Hauptstadt nach der Sommerpause des Deutschen Bundestags. Foto: axentis/Lopata
Minister offen für weitere Ziele

Bereits in ihrem Eingangsstatement erläuterte Ute Repschläger, Vorsitzende des Spitzenverbands der Heilmittelverbände (SHV), Gastgeber des 2. TherapieGipfels, die Zwischenergebnisse wie den dauerhaften Wegfall der Bindung an die Grundlohnsumme bei Vergütungsverhandlungen oder die bundesweite Anhebung der Preise sowie die Neuausrichtung der Vergütungsverhandlungen ab Herbst 2019. Dafür dankte die SHV-Vorsitzende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ausdrücklich. Allerdings seien weitere Anpassungen erforderlich, um die therapeutische Patientenversorgung zu sichern und die Situation der Therapeuten zu verbessern. Konkrete Maßnahmen müssen dem massiven Fachkräftemangel entgegenwirken. Der SHV fordert eine direkte Anbindung aller Therapeuten an die Telematikinfrastruktur (TI), die Einführung von Modellvorhaben zum Direktzugang, die Entfristung der Modellstudiengänge und spürbare Schritte zur Entbürokratisierung in den Praxen.
Aber auch Forderungen aus dem Publikum nahm der Minister sehr ernst, so zum Beispiel den Hinweis auf den bürokratischen Aufwand für den Einzug der Zuzahlung sowie die fehlende Möglichkeit von Zwischenabrechnungen im Bereich der Podologie.
Der Bundesgesundheitsminister verwies ausdrücklich auf die noch anstehenden Umsetzungen der Blankoverordnung. Diese neue Versorgungsform gilt es nun bis zum 15. November 2020 mit Leben zu füllen und deren Nutzen für die Patienten in den Mittelpunkt zu stellen. Auch bei der Entbürokratisierung habe er Wort gehalten und mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz bürokratische Erleichterungen bei Zulassungsfragen geschaffen.
Offen, aber noch nicht entscheidungsbereit ist Minister Spahn bei der Überarbeitung der Berufsbildungsgesetze noch in der laufenden Legislaturperiode. „Bis Ende 2019 erarbeitet eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe konkrete Eckpunkte, die dann in einen Gesetzesentwurf einfließen werden“, so der Minister.
Der Handlungs- und Modernisierungsbedarf der Ausbildungen liegt auf der Hand. Allerdings schätzt Jens Spahn die aus seiner Sicht sehr praxisbezogene Prägung der bestehenden fachschulischen Ausbildung. Hier ist in den nächsten Wochen und Monaten noch Überzeugungsarbeit zu leisten. Denn eins steht für die SHV-Vertreter fest: Die Novellierung der Berufsbildungsgesetze muss die Therapieberufe im Sinne der Patienten zukunftsfähig und attraktiver machen. Bei immer komplexer werdenden Krankheitsbildern müssen Therapeuten stärker als bislang in den Behandlungsprozess als Mitbehandler agieren. Dafür und für eine wissenschaftliche Weiterentwicklung der therapeutischen Berufe ist eine grundständige hochschulische Ausbildung mit weiterhin starkem Praxisbezug die Basis, so die SHV-Vertreter.Foto: axentis/Lopata
Themenvielfalt bei der Podiumsdiskussion
Der Diskussionsrunde mit dem Minister folgte nahtlos eine konstruktive Diskussion zwischen den Podiumsteilnehmern und dem Publikum. Geschickt schlug Moderator Martin von Berswordt-Wallrabe zu den Themen Vergütung, Direktzugang, Akademisierung und Digitalisierung die Brücke. Aber auch spezifische Themen wie beispielsweise die Ausbreitung privater Investoren in der Heilmittelbranche kamen zur Sprache.
Neben den SHV-Vorständen diskutierten Bettina Müller, MdB (SPD), Dr. Roy Kühne, MdB (CDU), Ulrike Elsner (Vorsitzende des Verbands der Ersatzkassen) und Dr. Erik Bodendieck (Vertreter der Bundesärztekammer). Sowohl Bettina Müller als auch ihr CDU-Kollege Dr. Roy Kühne sprachen sich für weitere Maßnahmen zur Sicherung der therapeutischen Patientenversorgung in Deutschland aus. Die SPD-Politikerin sah beispielsweise den Direktzugang als ein gutes Versorgungsmodell gerade für den ländlichen Raum, in dem Fachärzte rar sind. Dr. Roy Kühne sprach sich dafür aus, dass der Beruf des Therapeuten grundsätzlich bessergestellt werden müsste: „Therapeuten verdienen noch mehr Respekt von der Gesellschaft.“
Auch Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen, betonte die Bedeutung der Therapeuten als Berufsgruppe. Es sei international nicht selbstverständlich, dass die Heilmittelversorgung Teil der Gesetzlichen Krankenversicherung ist. Außerdem erkannte sie die Arbeit der Berufsverbände an. „Die Heilmittelerbringer haben in den vergangenen fünf Jahren wahnsinnige Erfolge erzielt“, betonte Elsner. Drei Gesetze in vier Jahren seien Ausdruck davon.
Dr. Erik Bodendieck, Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer, hob das spezifische Wissen und die Bedeutung der therapeutischen Arbeit hervor. Beim Thema Digitalisierung sah er den größten Nutzen für den Patienten, wenn alle Akteure im Gesundheitswesen eingebunden werden. Beim Thema Direktzugang hat der Vertreter der Ärzteschaft nicht überrascht, so standen die Argumente der Haftung und der Budgetverantwortung hier an erster Stelle bei ihm. „Wenn das Ihr einziges Problem ist, ist ja alles gut“, entgegnete Repschläger. „Denn das ist ja dann ‚unser‘ Problem.“
In gut eineinhalb Stunden Podiumsdiskussion sind viele Themen zur Sprache gekommen. Hier gilt es bei der politischen Arbeit und den Gesprächen mit den Entscheidern im Gesundheitswesen weiter anzuknüpfen.
Direkter Austausch in vier Fachrunden
Neu bei diesem 2. TherapieGipfel waren vier Fachrunden, die sich direkt an die Podiumsdiskussion anschlossen. In den Sessions erhielten die Teilnehmer Hintergrundinformationen zu den Themen Vergütung, Novellierung der Berufsgesetze, Direktzugang/Blankoverordnung und Digitalisierung. In den Frage- und Diskussionsrunden konnten die Besucher dann ihre persönlichen Erfahrungen und Vorschläge einbringen. Über die Ergebnisse der einzelnen Themenrunden wird der SHV gesondert berichten.
Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel

Der 2. TherapieGipfel hat wieder ein gesundheitspolitisches Zeichen gesetzt. Eine solche Großveranstaltung mit vielen Teilnehmern und Entscheidern auf dem Podium zeigt, dass die Themen auf der politischen Bühne präsent sind.
„Wir werden als berufspolitische Vertretung der Therapeuten weiter intensive Überzeugungsarbeit leisten, unsere gesetzlichen Möglichkeiten bestmöglich nutzen und an Lösungen für offene Fragen zur Sicherung der therapeutischen Patientenversorgung arbeiten“, erklärte Ute Repschläger am Ende des 2. TherapieGipfels.
Und auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gab etwas von seinem Hausaufgabenzettel preis: Bis zum 3. TherapieGipfel soll die zweite und dritte Lesung des neuen Berufsbildungsgesetzes abgeschlossen sein. „Dann kann ich auch noch mein Versprechen wahrmachen, die Berufsbildungsgesetze zu überarbeiten.“

]]>
Aktuelles
news-1346 Mon, 09 Sep 2019 09:47:00 +0200 MdB Jürgen Hardt bei Physiotherapie Keller https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/mdb-juergen-hardt-bei-physiotherapie-keller/ Wo drückt in der Physiotherapie derzeit der Schuh? Um sich davon ein Bild zu machen, besuchte Jürgen Hardt, MdB, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, das IFK-Mitglied Doris Keller in ihrer Praxis in Wuppertal. null

Die IFK-Regionalausschussvorsitzende nutzte gern die Chance, dem CDU-Politiker Einblicke in ihren Praxisalltag zu gewähren. Schnell wurde dabei klar, wie sehr der Fachkräftemangel die Abläufe einschränkt. „Wir könnten viel mehr Patienten annehmen, wenn wir mehr Therapeuten einstellen könnten“, beklagt Keller. Doch der Fachkräftemarkt sei quasi leergefegt.
Das liege laut Keller auch an der geringen Vergütung, die die Krankenkassen für physiotherapeutische Leistungen bezahlen. Dadurch seien die Verdienstmöglichkeiten in der Physiotherapie leider sehr überschaubar. Hinzu komme in vielen Regionen immer noch das Schulgeld, das angehende Physiotherapeuten für ihre Ausbildung bezahlen müssen. „Das macht unseren eigentlich sehr schönen Beruf gerade für junge Leute leider nicht sehr attraktiv“, bedauert sie.
Mit Hardt sprach sie zudem darüber, wie hoch der bürokratische Aufwand in einer Physiotherapiepraxis sei. Da diese Verwaltungstätigkeiten nicht von den Krankenkassen bezahlt würden, sei das nicht nur zeitraubend, sondern auch ein finanzieller Faktor.
Außerdem erinnerte sie Hardt an die Forderung des IFK, dass die Politik endlich Modellvorhaben zum Direktzugang ermöglichen soll. „Im Direktzugang könnten wir Patienten viel schneller helfen und so ihre Leidenszeit verkürzen“, so Keller. Wären Patienten schneller wieder arbeitsfähig, hätte das zudem positive Auswirkungen auf das Sozialsystem. „Deshalb ist es wichtig, dass wir den Direktzugang im Modellvorhaben erproben können“, brachte sie es auf den Punkt.

]]>
Aktuelles
news-1348 Fri, 06 Sep 2019 12:25:27 +0200 IFK, VPT und ZVK mit Gemeinschaftsstand bei therapie on tour in Bochum https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/ifk-vpt-und-zvk-mit-gemeinschaftsstand-bei-therapie-on-tour-in-bochum/ Unter dem Motto „Impulse für die Zukunft“ eröffneten Vertreter der Physiotherapie-Verbände IFK, VPT und ZVK gemeinsam die Fachmesse therapie on tour in Bochum. Vor großem Publikum stellten sie einige der Kernthemen vor, die die Branche derzeit besonders bewegen. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich an erster Stelle zu informieren, und beteiligten sich mit zahlreichen Fragen an dem Austausch. null
Rita Schütte, Vorstandsvorsitzende des ZVK-Landesverbands NRW, betonte in ihrem Statement, wie wichtig eine Reform der Berufsausbildung sei. Die Berufsgesetze seien in den 90er Jahren verfasst worden. Seitdem habe sich die Physiotherapie aber deutlich weiterentwickelt. Dem würden die derzeitigen Berufs- und Ausbildungsgesetze nicht mehr gerecht.
Welche Vorteile der Direktzugang bringen würde, stellte Ute Repschläger, IFK-Vorstandsvorsitzende, vor. Es mache keinen Sinn, dass ein Patient wochenlang auf einen Termin beim Arzt warten muss, ehe er dann mit der Verordnung einen Termin beim Therapeuten vereinbaren kann. Der Direktzugang würde den Prozess beschleunigen – bei gleichbleibend guter Versorgungsqualität.
Karl-Werner Doepp, Landesgruppenvorsitzender VPT, zeigte auf, warum die Vergütungserhöhungen aus den letzten Jahren noch lange nicht ausreichen, um die Arbeit von Physiotherapeuten wieder angemessen zu bezahlen. Dazu seien weitere deutliche Erhöhungen nötig. Er verwies in seinem Statement auch auf die kürzlich gestartete „Wirtschaftlichkeitsanalyse ambulanter Therapiepraxen“ (WAT-Gutachten), die gemeinsam von zehn maßgeblichen Verbänden durchgeführt wird. Die Ergebnisse seien extrem wichtig für die anstehenden bundesweiten Vergütungsverhandlungen im kommenden Jahr, motivierte er die anwesenden Praxisinhaber zur Teilnahme.
Im Anschluss an die Auftaktveranstaltung öffnete die Fachmesse therapie on tour ihre Pforten. Verbandsvertreter von IFK, VPT und ZVK werden an beiden Messetagen (6. und 7. September) zwischen 9 und 18 Uhr am Gemeinschaftsstand D04/E03 im RuhrCongress Bochum zugegen sein und freuen sich auf zahlreiche Besucher.
Mitglieder der drei Verbände können in den jeweiligen Geschäftsstellen Freikarten für die Fachmesse sowie ein kostenfreies Einsteiger-Kongressticket erhalten.

]]>
Aktuelles
news-1347 Thu, 05 Sep 2019 17:02:00 +0200 Neues IFK-Fortbildungsprogramm https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/neues-ifk-fortbildungsprogramm-1/ Das neue IFK-Fortbildungsprogramm 2019/2020 ist da! Darin findet sich Neues und Vertrautes, und damit das gewohnt breite Spektrum an Fortbildungen in der Physiotherapie. In enger Zusammenarbeit haben das Referat „Fortbildung und Wissenschaft“ der IFK-Geschäftsstelle und der gleichnamige IFK-Fachausschuss das Programm zusammengestellt. null
Ganz neu im Angebot gibt es die beiden Fortbildungskurse „Spiraldynamik® Einführungskurs – Der Fuß“ und „Der Schmerzpatient – Theoretischer Hintergrund, Befundaufnahme und Behandlung". Außerdem haben der IFK und die Ärztevereinigung für Manuelle Medizin – Ärzteseminar Berlin (ÄMM) zusammen die Zertifizierungsgesellschaft – Abschluss Osteopathie für Physiotherapeuten (ZOP) gegründet und treiben damit die Etablierung einheitlicher Qualitätsstandards in der Osteopathie-Ausbildung voran. Die bereits bekannte dreijährige Osteopathie-Fortbildung orientiert sich nun am gemeinsamen Curriculum zur Weiterbildung Osteopathie der ZOP. Sie greift bereits vorhandene fachliche Kompetenzen auf und erweitert diese sinnvoll und zukunftsorientiert.
Übrigens: Wenn mehrere Mitarbeiter einer Praxis geschult werden möchten, organisiert das IFK-Referat „Fortbildung und Wissenschaft“ auch Inhouse-Schulungen. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, Kurse direkt online mit der Kreditkarte zu bezahlen. Kursteilnehmer können zudem Bildungsschecks sowie Prämiengutscheine einreichen. Über die Voraussetzungen informiert das Fortbildungsteam gern vorab. Für kostenintensive Fortbildungen bietet der IFK eine Ratenzahlung an.
Das IFK-Fortbildungsprogramm ist auch als PDF verfügbar. Online-Anmeldungen sind im Fortbildungsbereich auf der IFK-Homepage möglich. Für Fragen stehen die Mitarbeiter des IFK-Referats „Fortbildung und Wissenschaft“ gern zur Verfügung, Tel.: 0234 977 45-999 oder ifk@ifk.de.

]]>
Aktuelles
news-1326 Thu, 05 Sep 2019 14:07:00 +0200 IFK-Wissenschaftspreis 2019 – nozizeptive Zahnschmerzen und die (hoch)zervikale Wirbelsäule https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/ifk-wissenschaftspreis-2019-nozizeptive-zahnschmerzen-und-die-hochzervikale-wirbelsaeule/ Bereits zum 15. Mal prämierte der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK) herausragende wissenschaftliche Arbeiten von Studierenden. Die Serie „IFK-Wissenschaftspreis 2019“ stellt die Forschungsthemen der Preisträger vor. Die Arbeiten werden zudem ausführlicher in den kommenden Ausgaben des IFK-Fachmagazins physiotherapie vorgestellt. 2. Preis Masterarbeit

Daniela von Piekartz-Doppelhofer HS-Osnabrück

„Zusammenhang zwischen akuten nozizeptiven Zahnschmerzen und der Funktion der (hoch)zervikalen Wirbelsäule“

null

Ziel der Masterarbeit von Daniela von Piekartz-Doppelhofer war es zu ermitteln, ob es Unterschiede in zervikaler Funktion zwischen Personen mit akuten Zahnschmerzen und einer schmerzfreien Kontrollgruppe gibt, und mit welchen Tests sich dies am besten darstellen lässt. Hierzu führte eine der Gruppenzugehörigkeit verblindete Untersucherin Tests der (hoch)zervikalen Wirbelsäule an Probanden mit akuten Zahnschmerzen (n=10) und einer Kontrollgruppe (n=26) zu Baseline und einem zweiwöchigen Follow-up aus. Die vorgenommenen Tests waren: die passive Rotation Okziput-C2, der Flexion Rotation Test (FRT), der Craniocervical Flexion Test (CCFT), passiv akzessorische Bewegungen (PAM’s), die Bestimmung der Druckschmerzwelle (PPT) am M. trapezius und M. obliquus capitis superior und der Relocation-Test (RT). Zusätzlich wurde zu beiden Messzeitpunkten der Neck Disability Index (NDI) und der Central Sensitization Inventory (CSI) erhoben.

Bei fünf der sechs durchgeführten Tests und den beiden Fragebögen konnten keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden. Bei der passiven Rotation O-C2 der Zahnschmerzgruppe war diese nach rechts zu Baseline größer als zu Follow-up (n=10, p=0,50).

Die Studie brachte keine messbaren Unterschiede der Funktion der (hoch)zervikalen Wirbelsäule zwischen der Zahnschmerzgruppe und der Kontrollgruppe hervor. Als mögliche Ursachen hierfür gab die Autorin die relativ kleine Zahnschmerzgruppe (n=10) und den eventuell zu kurzen Abstand zwischen Baseline-Messung und Follow-up. Sie merkte an, dass weitere Studien erforderlich sind, um diese Aussagen zu überprüfen.

Die Jury ist der Meinung, dass Daniela von Piekartz-Doppelhofer in ihrer Masterarbeit neue Zusammenhänge in Befundung und Therapie von Zahnschmerz und der Funktion der hochzervikalen Wirbelsäule erforschte. Ein Zusammenhang konnte nicht nachgewiesen werden, es wurde aber auf mögliche Einschränkungen des Aussagewerts und Gründe für die Studienergebnisse hingewiesen. Nach Ansicht der Jury handelt es sich um eine sehr gut strukturierte und aufwendige Arbeit, deren Methodik gut nachvollziehbar ist.

Herzlichen Glückwunsch, Daniela von Piekartz-Doppelhofer!

]]>
Aktuelles
news-1345 Tue, 03 Sep 2019 10:22:22 +0200 IFK-Forum Ost: großes Interesse an „PhysioPraX 2.0“-Ergebnissen https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/ifk-forum-ost-grosses-interesse-an-physioprax-20-ergebnissen/ „Am meisten drückt uns Praxisinhabern natürlich bei der Vergütung der Schuh“, zeigte Ute Repschläger, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten (IFK), Verständnis für die Situation der Mitglieder. Wichtig seien aber auch die vielen anderen Themen wie der neue Zulassungsvertrag, die Novellierung der Berufsausbildung oder der Direktzugang. Beim IFK-Forum Ost in Leipzig gab sie einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen und darüber, wie sich der IFK für all diese Themen einsetzt. null
Los ging es mit der „kleinen Revolution“ des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG). „Bevor das TSVG in Kraft trat, haben wir extrem viele Gespräche geführt, die meisten davon im Hintergrund“, erläuterte Repschläger. Ergänzend dazu gab es öffentliche Veranstaltungen, wie etwa den 1. SHV-TherapieGipfel im September 2018. „Die Resonanz auf die Veranstaltung im letzten Jahr war so gut, dass am 9. September 2019 in Berlin der nächste SHV-TherapieGipfel stattfinden wird. Es gibt noch einige wenige freie Plätze“, warb Repschläger für rege Teilnahme an der kostenlosen Diskussionsveranstaltung, bei der unter anderem MdB Spahn auf dem Podium sitzen wird. (Weitere Informationen zum TherapieGipfel gibt es hier.)
Als das TSVG dann im Mai 2019 in Kraft trat, brachte es gleich ein ganzes Paket an neuen Rahmenbedingungen für die Physiotherapie mit sich: dauerhafte Abschaffung der Grundlohnsummenbindung, Einführung der Bundeshöchstpreise, bundesweit einheitliche Vergütungsverhandlungen ab Juli 2020, feste Schiedsstelle, bundeseinheitliches Zulassungsverfahren, Blankoverordnung, Abschaffung des Genehmigungsverfahrens. „Viele Änderungen sind Verbesserungen. Aber es gibt auch einige Fallstricke, bei denen wir in den Detailverhandlungen gut aufpassen müssen“, resümierte Repschläger. (Weitere Hintergrundinformationen zu den Änderungen durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz gibt es hier.)
Sehr großes Interesse zeigten die rund 100 Teilnehmer des IFK-Forums Ost an den Ergebnissen der Wirtschaftlichkeitsumfrage PhysioPraX 2.0, die der IFK gemeinsam mit den Physiotherapieverbänden VPT und ZVK durchgeführt hat. Demnach erzielt ein Praxisinhaber einen durchschnittlichen Nettogewinn in Höhe von 73.597 Euro. Das entspreche einem monatlich verfügbaren Einkommen von 2.575 Euro. „Das ist weniger als ein leitender Angestellter im Krankenhaus bekommt – und das, obwohl wir als Praxisinhaber auch noch das gesamte Unternehmerrisiko tragen“, kritisierte Repschläger.
Michael Reinhard, ifo-Institut, berichtete, warum sich jetzt Dinge erreichen lassen, die bisher weit weg schienen. Dabei hatte er unter anderem die Verbesserungen durch das von Repschläger erläuterte TSVG im Blick. Dass das alles nun möglich wurde, seien auch die Früchte einer guten berufspolitischen Arbeit der Verbände, betonte Reinhard. Unter anderem der IFK und der SHV hätten langen Atem gezeigt und immer wieder an der richtigen Stelle auf die Probleme der Physiotherapeuten hingewiesen. Der stetig wachsende Fachkräftemangel und die gute konjunkturelle Lage hätten ihr Übriges getan.
Optimistisch blickte Reinhard zudem in die Zukunft der Physiotherapie. „Der demografische Wandel ist auf Ihrer Seite“, schmunzelte der Ökonom. Derzeit seien 20 Prozent der Bevölkerung über 66 Jahre alt, sieben Prozent über 80 Jahre. Im Jahr 2060, so die Prognose, werden 27 Prozent über 66 und elf Prozent über 80 Jahre sein. „Und ältere Menschen und Physiotherapie gehören nun einmal zusammen“, stellte er pragmatisch fest. Arbeit dürfte es also genügend geben.
Eine Bildergalerie mit vielen Fotos vom IFK-Forum Ost in Leipzig gibt es hier.

 

]]>
Aktuelles
news-1344 Tue, 03 Sep 2019 09:15:00 +0200 2. TherapieGipfel in Berlin: Heilmittelversorgung gestalten und zukunftsfähig machen https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/2-therapiegipfel-in-berlin-heilmittelversorgung-gestalten-und-zukunftsfaehig-machen/ Am 9. September eröffnet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn den 2. TherapieGipfel in Berlin. Im Mittelpunkt dieser Branchenveranstaltung im Langenbeck-Virchow-Haus stehen zukunftsrelevante Themen zur Sicherung der therapeutischen Patientenversorgung in Deutschland. Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) hat die Politik erste Akzente zur Optimierung der therapeutischen Versorgung gesetzt. „Ein erster Schritt, dem weitere folgen müssen, um eine wohnortnahe und flächendeckende Patientenversorgung sicherzustellen und dem Fachkräftemangel in den Therapieberufen entgegenzuwirken“, betont Ute Repschläger, Vorsitzende des Spitzenverbands der Heilmittelverbände (SHV), die Relevanz des 2. TherapieGipfels. null

Ab 13 Uhr geht es am 9. September um aktuelle Gesetzesentwürfe wie beispielsweise das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG), aber auch um Themen, die die Branche besonders bewegen, wie zum Beispiel die Vergütungssituation der Therapeuten, die Novellierung der Berufsausbildungsgesetze mit Blick auf die Akademisierung und überfällige Modellvorhaben zum Direktzugang. Bis 15 Uhr diskutiert der Vorstand des Spitzenverbands der Heilmittelverbände (SHV) im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit verantwortlichen Gesundheitspolitikern, kompetenten Fachleuten und den Teilnehmern des 2. TherapieGipfels.

Neben der eigentlichen Podiumsdiskussion finden im Anschluss ab 15 Uhr bis 16.30 Uhr erstmals Fachrunden zu den oben genannten Themen statt. Jede Session beginnt mit einem fünfminütigen Impulsvortrag, dem eine inhaltliche Diskussion folgt. Jeder Teilnehmer hat so die Möglichkeit, zu all diesen Themen vertiefend zu diskutieren. Der SHV erwartet als Veranstalter des 2. TherapieGipfels mit etwa 500 Teilnehmern wieder ein volles Haus.

„Das Format des TherapieGipfels bietet sowohl Entscheidern aus dem Gesundheitswesen, der Politik als auch den Berufsangehörigen die Möglichkeit, über die aktuelle therapeutische Versorgung zu sprechen und zukunftsweisende Schritte zu diskutieren“, so Ute Repschläger.

Weitere Infos zur Veranstaltung und das Online-Anmeldeformular gibt es unter www.therapiegipfel.de.

]]>
Aktuelles
news-1342 Mon, 02 Sep 2019 11:28:00 +0200 WAT-Gutachten: Jetzt mitmachen! https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/wat-gutachten-jetzt-mitmachen/ Der Startschuss ist gefallen – ab sofort sind alle Inhaber von Therapiepraxen aufgerufen, sich am Gutachten zur „Wirtschaftlichkeitsanalyse ambulanter Therapiepraxen“ (WAT-Gutachten) zu beteiligen. Die Umfrage ist online unter www.wat-gutachten.de erreichbar. null

Die Ergebnisse sind immens wichtig, da sie als Grundlage für die anstehenden Vergütungsverhandlungen dienen, die im Jahr 2020 erstmals bundesweit einheitlich stattfinden. Dabei werden die Entwicklungen der Personal-, Sach- und Betriebskosten berücksichtigt.

Um eben diese Daten zu erheben, sind alle Praxisinhaber aufgerufen, sich am WAT-Gutachten zu beteiligen. Je mehr mitmachen, desto besser! Auch Praxisinhaber, die keinem Verband angehören, sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Das Gutachten wurde vom IFK und elf weiteren Heilmittelverbänden in Auftrag gegeben, die die Vergütungsverhandlungen gemeinsam vorbereiten. Durchgeführt wird das Gutachten vom unabhängigen Institut für Gesundheit und Management (IfG). Die erhobenen Daten werden selbstverständlich anonym behandelt.

Um den Fragebogen bearbeiten zu können, wird die Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) bzw. die Überschussrechnung (Einnahmen-Ausgaben-Rechnung) für das Jahr 2018 benötigt. Fragen zum WAT-Gutachten beantwortet die IFK-Geschäftsstelle, Tel.: 0234 97745-333 oder E-Mail: ifk@ifk.de. Auf Wunsch versendet die IFK-Geschäftsstelle den Fragebogen auch als Papierversion.

Den Fragebogen und weitere Informationen zur Teilnahme gibt es online unter www.wat-gutachten.de.

]]>
Aktuelles
news-1343 Mon, 02 Sep 2019 10:42:00 +0200 Fotos auf Internetseiten: Urheberrecht beachten https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/fotos-auf-internetseiten-urheberrecht-beachten/ ACHTUNG! Der IFK hat aus seiner Mitgliedschaft erfahren, dass in den letzten Wochen zunehmend urheberrechtliche Abmahnungen wegen fehlender Kennzeichnung von Fotos mit dem Namen des Fotografen als Urheber verschickt werden. Betroffen sind unter anderem Bilder von Stockarchiven, wie zum Beispiel Fotolia. Diese Abmahnungen treffen im Moment vermehrt Physiotherapiepraxen im gesamten Bundesgebiet. Der IFK rät seinen Mitgliedern dringend zu überprüfen, ob sich auf deren Internetseiten Fotos aus Stockarchiven befinden und ob diese gegebenenfalls urheberrechtlich gekennzeichnet werden müssen. Mitglieder, die bereits eine Abmahnung von Rechtsanwälten erhalten haben, setzen sich bitte mit dem IFK-Referat Recht in Verbindung, Tel. 0234 97745-0 oder E-Mail: ifk@ifk.de.

]]>
Aktuelles