IFK - Aktuelle Meldungen https://ifk.de de IFK Sat, 29 Jan 2022 04:32:44 +0100 Sat, 29 Jan 2022 04:32:44 +0100 TYPO3 news-1857 Thu, 27 Jan 2022 09:46:43 +0100 Anerkennung Bundesrahmenvertrag bis zum 30.04.2022 toleriert https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/anerkennung-bundesrahmenvertrag-bis-zum-30042022-toleriert Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat den GKV-Spitzenverband (GKV-SV) informiert, dass eine verspätete Abgabe der Anerkenntniserklärung zum Bundesrahmenvertrag bis zum 30. April 2022 toleriert werden soll. Physiotherapeuten, die die Anerkenntniserklärung also bisher noch nicht eingereicht haben (ursprünglich galt die Frist bis zum 31. Januar 2022) verlieren nicht ab dem 1. Februar ihre Kassenzulassung und müssen diese neu beantragen. Die Tolerierung einer weiteren Fristverlängerung würde jedoch nicht in Aussicht gestellt, heißt es in dem Schreiben des BMG an den GKV-SV.

Der GKV-Spitzenverband hat den ARGEn empfohlen, die Zulassung der Physiotherapeuten, die den Bundesrahmenvertrag noch nicht anerkannt haben, nicht sofort zu widerrufen und Leistungen, die nach dem 31. Januar bis zum 30. April 2022 erbracht werden, weiterhin unverändert zu vergüten.

Die Anerkenntniserklärung finden Sie im internen Mitgliederbereich unter Rahmenverträge/Preislisten/Beihilfevorschriften > GKV (ab 01.08.2021). Bei Fragen zur Anerkennung können sich Mitglieder gern an die IFK-Mitarbeiter des Referats Recht – Zulassungswesen wenden (Tel.: 0234 97745-777, E-Mail: zulassung@ifk.de

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news-1856 Tue, 25 Jan 2022 14:31:19 +0100 Anerkennung Bundesrahmenvertrag: keine Frist-Verlängerung https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/anerkennung-bundesrahmenvertrag-keine-frist-verlaengerung-1 Die Frist zur Anerkennung des seit August 2021 gültigen Bundesrahmenvertrags bei den ARGEn Heilmittel der Bundesländer endet am 31. Januar 2022. Der GKV-Spitzenverband hat bereits angekündigt, die Frist für die Anerkennung nicht verlängern zu wollen. Selbstständige Physiotherapeuten, die bis zum Stichtag dem Vertrag nicht zugestimmt haben, können nach dem 1. Februar 2022 ihre Zulassung verlieren und müssten diese neu beantragen. In der Zwischenzeit dürften sie dann keine Behandlungen mit der GKV abrechnen.

Rund drei Viertel der IFK-Mitglieder haben den Bundesrahmenvertrag über den Verband anerkennen lassen. Im Vergleich zur gesamten Berufsgruppe stehen die Verbandsmitglieder damit gut dar: Laut GKV-SV haben bundesweit bisher erst etwa 42 Prozent (Stand 10.01.2022) der selbstständigen Physiotherapeuten eine Anerkenntniserklärung eingereicht.

Die Anerkenntniserklärung finden Sie hier: Anerkenntniserklärung. Bei Fragen zur Anerkennung können sich Mitglieder gern an die IFK-Mitarbeiter des Referats Recht – Zulassungswesen wenden (Tel.: 0234 97745-777, E-Mail: zulassung@ifk.de

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news-1855 Mon, 24 Jan 2022 09:19:39 +0100 Verhandlungen zur Videotherapie abgebrochen – keine Einigung bei der Finanzierung https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/verhandlungen-zur-videotherapie-abgebrochen-keine-einigung-bei-der-finanzierung Die Verhandlungen zwischen den maßgeblichen Physiotherapieverbänden IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND, VDB-Physiotherapieverband und Verband Physikalische Therapie (VPT) sowie dem GKV-Spitzenverband (GKV-SV) über die Erbringung von Heilmitteln als telemedizinische Leistungen (Videotherapie) endeten am 17. Dezember 2021 ohne Einigung bei der Vergütung der Videobehandlung. Die Physiotherapieverbände erklären daher die Verhandlungen für gescheitert. Somit startet ein erneutes Schiedsverfahren.

Aktuell sind bereits Videobehandlungen aufgrund pandemiebedingter Corona-Sonderregelungen erlaubt. Entsprechend der Änderung der Heilmittel-Richtlinie durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) auf der Grundlage des Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetzes soll eine Videotherapie in der Physiotherapie regelhaft möglich sein. Dafür müssen die maßgeblichen Spitzenverbände der Heilmittelerbringer mit dem GKV-SV entsprechende Verträge schließen. Ziel dabei sind einheitliche Qualitätsstandards und eine angemessene Vergütung für die Heilmittelerbringer.

In den Verhandlungen verständigten sich die Beteiligten über die Art der Heilmittelbehandlungen, die per Video durchgeführt werden können. Ebenso einigte man sich über die Anzahl der Behandlungseinheiten pro Verordnung, die als Videotherapie abgegeben werden können. Auch hinsichtlich der nötigen Hard- und Software kam man überein. Eine Physiotherapiepraxis, die Videotherapien anbieten möchte, muss eine Investition in die nötige Hard- und Software tätigen. Damit entstehen zusätzliche Kosten für den Leistungserbringer.  

In anderen Leistungsbereichen des Gesundheitswesens, in denen die Videobehandlung bereits eine Regelleistung der Gesetzlichen Krankenversicherung ist, erhalten die Leistungserbringer beispielsweise Technik- bzw. Förderpauschalen zur Refinanzierung der erforderlichen technischen Ausstattung. Nach Meinung der Physiotherapieverbände sind Zuschläge für entsprechende Investitionen in die Hard- und Software auch für Physiotherapeuten gerechtfertigt. Heilmittelerbringer sollten die zusätzlichen Kosten vergütet bekommen, die im Rahmen der Leistungserbringung entstehen. Denn: Regelhafte Videobehandlungen sind zukünftig eine Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung. Die Finanzierung dieser Maßnahmen muss daher durch die Kostenträger refinanziert werden, nicht durch die Leistungserbringer.

In den Verhandlungen nahm der GKV-SV nach zahlreichen Verhandlungsrunden eine erstaunliche Haltung ein. So stimmte er der Tatsache zu, dass eine Technik- bzw. Förderpauschale gerechtfertigt sei. Allerdings war er auch der Ansicht, dass Leistungen der Videotherapie deutlich niedriger vergütet werden sollten als die klassische Therapie in Präsenz. Im Ergebnis – Leistungsvergütung plus Technik- bzw. Förderpauschale – wären damit die Vergütungssätze für videotherapeutische Behandlungen niedriger als die derzeitigen Vergütungssätze.

Da die Verhandlungspartner in diesem Punkt keine Einigung erzielen konnten, wurden die Verhandlungen abgebrochen. Bis zum 31. Dezember 2021 hätten – laut Gesetzgeber – der GKV-Spitzenverband und die vier physiotherapeutischen Verbände die Verhandlungen über die Erbringung telemedizinischer Leistungen abschließen müssen. Mit Ablauf der Frist und dem Erklären des Scheiterns der Verhandlungen beginnt nun das offizielle Schiedsverfahren.

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news-1854 Wed, 19 Jan 2022 15:54:35 +0100 IFK-Mitglieder testen Anwendungen der TI https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/ifk-mitglieder-testen-anwendungen-der-ti Künftig sollen auch die Heilmittelerbringer mit der Telematikinfrastruktur (TI) arbeiten und beispielsweise auf die elektronische Patientenakte (ePA) zugreifen können. Damit das reibungslos funktioniert, werden zurzeit Tests durchgeführt, zum Beispiel zur Beantragung des elektronischen Heilberufeausweis (eHBA) und der Security Module Card Typ B (SMC-B-Karte). Die Bezirksregierung Münster ist als gemeinsame Stelle der Länder für den Aufbau des elektronischen Gesundheitsberuferegisters verantwortlich. Für die Testläufe hat sie einen Praxispartner gesucht – und im IFK gefunden.

Ende 2021 haben einige IFK-Mitglieder, die sich für den Testvorgang freiwillig gemeldet hatten, die internetbasierte Testplattform des NRW-Portals zur Beantragung des eHBA und der SMC-B-Karte ausprobiert. Dabei mussten die Mitglieder den kompletten Prozess der Beantragung durchspielen und auch ihre tatsächlichen Daten, wie die IK-Nummer, in das Formular eintragen oder ihre Berufserlaubnisurkunde vorlegen. Ziel war es, dass die Praktiker Stolpersteine im Ablauf des Verfahrens identifizieren und diese beseitigt werden können, bevor bald alle Physiotherapeuten und andere Heilmittelerbringer diesen Weg gehen.

In der Januar-Ausgabe der „physiotherapie“ hat der IFK mit Stefan Pohlkamp über die die Ziele der Zusammenarbeit gesprochen und ihn gefragt, wie es mit dem eGBR weitergeht. Pohlkamp ist stellvertretender Referatsleiter für Digitalisierung im Gesundheitswesen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW und zuständig für den Aufbau des eGBR als gemeinsame Stelle der Länder. Den Artikel können Sie in der aktuellen Ausgabe ab Seite 22 lesen.

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news-1853 Mon, 17 Jan 2022 10:13:02 +0100 Klarstellung des BMG zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/klarstellung-des-bmg-zur-einrichtungsbezogenen-impfpflicht Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat mit Blick auf die viel diskutierte einrichtungsbezogene Impfpflicht ab dem 16. März 2022, die im „Gesetz zur Stärkung der Impfprävention gegen Covid-19“ beschlossen wurde, einige Klarstellungen veröffentlicht. Darin geht es unter anderem um die Frage, ob zum Beispiel nicht immunisierte Bestandsmitarbeiter in Physiotherapiepraxen nach dem 15. März 2022 weiter beschäftigt werden dürfen. Praxisinhaber sind ab dem 16. März verpflichtet, dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden, wenn ein oder mehrere Bestandsmitarbeiter (d. h. Mitarbeiter, die schon vor dem 16. März 2022 in der Praxis beschäftigt waren) keinen Immunitätsnachweis vorlegen können. Das gilt auch für Praxisinhaber selbst, wenn sie nicht immunisiert sind. Das Gesundheitsamt kann dann entscheiden, ob gegenüber den Betroffenen ein Betretungsverbot für die Praxis ausgesprochen wird.

Somit beinhaltet das Infektionsschutzgesetz kein automatisches Tätigkeitsverbot für nicht immunisierte Physiotherapeuten ab dem 16. März 2022.

Meldet ein Praxisinhaber nicht immunisierte Mitarbeiter bzw. sich selbst nicht an das zuständige Gesundheitsamt, begeht er eine Ordnungswidrigkeit. Eine Ordnungswidrigkeit liegt auch dann vor, wenn ein Arbeitgeber einen nicht immunisierten Mitarbeiter mit Wirkung ab dem 16. März 2022 neu einstellt oder einen Bestandsmitarbeiter weiter einsetzt, dem gegenüber vom Gesundheitsamt ein Betretungsverbot für die Praxis ausgesprochen wurde.

Eine Übersicht der Klarstellungen zu dieser und anderen Fragen, die für die selbstständigen Physiotherapeuten wichtig sind, können im Merkblatt „Coronavirus“ (M 26) nachgelesen werden.

IFK weist BMG auf möglichen Versorgungsnotstand hin

Mit Blick auf diese Entwicklungen haben sich einige Mitglieder in den letzten Wochen an den IFK gewandt. Sie haben Sorge, dass ungeimpfte Mitarbeiter gegebenenfalls nicht weiter in den Praxen arbeiten dürfen. Falls die Gesundheitsämter von der Möglichkeit, Betretungs- bzw. Tätigkeitsverbote auszusprechen, Gebrauch machen, ist ein Versorgungsnotstand in der ambulanten Physiotherapie zu befürchten. Die Existenz dieser Praxen wäre dann insgesamt gefährdet.

Der IFK nimmt diese Bedenken seiner Mitglieder ernst und hat sich daher an das BMG gewandt und auf die Problematik hingewiesen.

IFK-Mitglieder können das Merkblatt „Coronavirus (M26)“ im Physioservice im geschützten Mitgliederbereich der IFK-Internetseite herunterladen oder in der Geschäftsstelle anfordern. Bei Fragen wenden sich IFK-Mitglieder bitte an die IFK-Mitgliederberatung, E-Mail: ifk@ifk.de, Tel.: 0234 97745-0.

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news-1852 Tue, 11 Jan 2022 09:30:35 +0100 Digitale Transformation – Gesundheitskompetenz im Digitalen Zeitalter https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/digitale-transformation-gesundheitskompetenz-im-digitalen-zeitalter „Was macht Digitalisierung mit der Gesundheit?“ fragte Prof. Andréa Belliger vom Institut für Kommunikation & Führung in Luzern zu Beginn ihres Vortrags zum Thema Gesundheitskompetenz im digitalen Zeitalter während des digitalen IFK-Jubiläumssymposiums im Juni 2021. Prof. Belliger stellte zunächst die beiden Begriffe „Digitalisierung“ und „digitale Transformation“ gegenüber. Während „Digitalisierung“ die Übersetzung von etwas Analogem in etwas Digitales beschreibe, gehe der Begriff „digitale Transformation“ weit über die eigentliche Technologie hinaus und beschreibt einen gesellschaftlichen Veränderungsprozess, der in die Werte und Normen der Gesellschaft hineinreicht. Spricht man über digitale Transformation im Gesundheitswesen, gehe es daher nicht nur um den Einsatz von Apps oder Big Data, sondern um eine neue Haltung.

Um die digitale Transformation zu veranschaulichen, wählte Prof. Belliger die Analogie eines Baumes. Die Wurzeln symbolisieren die zunehmende Organisation aller Lebensbereiche in Netzwerken. Diese neue Organisationsform, die Konnektivität, sei der Schlüssel zur digitalen Transformation.

Im Gegensatz zu klassischen, in sich geschlossenen Systemen besitzen Netzwerke keine fixen Rollen und Funktionen, keine klaren Grenzen und arbeiten nicht hierarchisch. Netzwerke arbeiten „bottom up“ anstatt „top down“, wachsen also von unten heran und sind selbst organisierend. Daher lassen sich Netzwerkstrukturen nicht auf klassische Weise verwalten und fordern neue Formen der Führung. Umso wichtiger ist es, in Netzwerken Kräfte der Selbstorganisation freizusetzen.

Schon lässt sich auch im Gesundheitswesen eine Konnektivität feststellen. Während sich die traditionellen Akteure noch hauptsächlich auf der Systemseite befinden, sind die Patienten und Konsumenten immer mehr in Netzwerkstrukturen unterwegs und vernetzen sich digital. Informationen über Erkrankungen werden in Online-Quellen gesucht und Patienten-Communities bieten den Austausch untereinander.

Der Baumstamm in der Analogie symbolisiert für Prof. Belliger die neuen Werte und Normen der digitalen Transformation, die in der Vernetzung gründen. Zu diesen Werten zählen eine offene Kommunikation, Transparenz, Partizipation, Empathie und Authentizität. Alle Produkte, Dienstleistungen und auch die Art zu kommunizieren werden an diesen Werten gemessen.

Zum Wachsen benötigt der Baum, also die digitale Transformation, Wasser. In der Baum-Analogie stellen die vielfältigen technologischen Innovationen wie Gesundheits-Apps diesen Treiber der digitalen Transformation dar.

In den Früchten des Baums manifestiert sich schließlich die digitale Transformation. Hier finden sich die konkreten Ausprägungen und Handlungsfelder im Gesundheitswesen, die in der Vernetzung gründen, neue Werte und Normen in sich tragen (offene Kommunikation, Transparenz und Partizipation) und durch Technologien ermöglicht werden. Als Beispiel hierfür nennt Prof. Belliger den Bereich Patientenkommunikation, von der Patienten zunehmend fordern, diese offen, ehrlich, selbstkritisch und im Dialog stattfinden zu lassen. Der Patient möchte als aktiver und selbstbestimmter Kommunikationspartner und weniger als passiver Empfänger involviert werden, um dann partizipativ Entscheidungen treffen zu können.

Prof. Belliger bezeichnete die digitale Transformation zusammenfassend als einen umfassenden Veränderungsprozess, bei dem es zu einem Übergang von geschlossenen, steuerbaren Systemen mit klaren Rollen und Funktionen hin zu neuen Organisationsformen und Netzwerken kommt.

Fortbildung: Digitale Transformation. Das Phänomen jenseits von Gesundheits-Apps und smarten Algorithmen

Prof. Dr. Andréa Belliger

15. März 2022 / online

In der Online-Fortbildung am 15. März 2022 geht Prof. Belliger den Fragen nach, was digitale Transformation als Phänomen im Gesundheitswesen jenseits von Gesundheitsapps und smarten Messgeräten eigentlich ist, was die Veränderung antreibt, wie der Übergang von Systemen zu Netzwerken den Umgang mit Gesundheit und Krankheit beeinflusst und welche Forderungen an die Akteure im Gesundheitswesen seitens der Gesellschaft im Raum stehen.

Mehr Informationen finden Interessierte auf der IFK-Internetseite.

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news-1851 Fri, 07 Jan 2022 09:41:00 +0100 IFK-Fachmagazin: Januar-Ausgabe erschienen https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/ifk-fachmagazin-januar-ausgabe-erschienen-1 In der ersten Ausgabe der „physiotherapie“ im Jahr 2022 berichten wir über die letzten beiden Veranstaltungen in 2021: die „therapie Hamburg“ mit der Preisverleihung des IFK-Businessplan-Wettbewerbs und dem 3. TherapieGipfel, der im November online stattfand. Wir blicken aber auch ins neue Jahr – oder besser in die neue Legislaturperiode. „Mehr Fortschritt wagen“ ist der Titel des Koalitionsvertrags, den die Partner der neuen Bundesregierung SPD, FDP und Grüne im Dezember unterschreiben haben. IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger und IFK-Geschäftsführer Dr. Björn Pfadenhauer haben genau reingeschaut und analysiert, welche Änderungen die neue Bundesregierung für die Gesundheitsberufe auf den Weg bringen will (ab Seite 18).

Mehr Fortschritt steht auch in der Digitalisierung des Gesundheitswesens an: Einige IFK-Mitglieder konnten im vergangenen Jahr bereits die ersten Schritte für das elektronische Gesundheitsberuferegister (eGBR) testen – nämlich das Antragsverfahren für den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) und die SMC-B-Karte. Im Interview (Seite 23) gibt Stephan Pohlkamp, stellvertretender Referatsleiter für Digitalisierung im Gesundheitswesen im Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes NRW und zuständig für den Aufbau des eGBRs als gemeinsame Stelle der Länder zudem Einblicke in den Status quo des Projekts.

Mit dem neuen Bundesrahmenvertrag ist neben Preiserhöhungen und Erleichterungen im administrativen Bereich auch eine neue Leistungsposition geschaffen worden. Mit dem neuen „Physiotherapeutischen Bericht“ können Physiotherapeuten einen ausführlichen Bericht abrechnen, wenn dieser vom behandelnden Arzt, der Krankenkasse oder vom Medizinischen Dienst angefordert wird. Für welche Fälle der Bericht gedacht ist, wie er angefordert werden kann und wie der Bericht auszusehen hat, lesen Sie auf Seite 28.

Außerdem lesen Sie in der Januar-Ausgabe unter anderem über die Services der IFK-Abrechnungsberatung (Seite 8), den Stand der Dinge in Sachen Novellierung des Berufsgesetzes (Seite 26) und erfahren im Interview mit einer Ärztin und Betroffenen, welche Behandlungsmöglichkeiten aktuell für Long-COVID-Patienten empfohlen werden.

Überdies hat die physiotherapie mit der ersten Ausgabe des Jahres 2022 ein neues Gesicht und eine neue Struktur bekommen. Wir wünschen viel Spaß beim Entdecken!

IFK-Mitglieder bekommen die neue Ausgabe des IFK-Fachmagazins physiotherapie kostenlos per Post zugestellt. Alle anderen Interessierten können die physiotherapie für 33 Euro im Jahr abonnieren. Online ist die Ausgabe PT 1-22 bereits jetzt hier kostenlos erhältlich.

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Aktuelles
news-1850 Mon, 03 Jan 2022 09:23:22 +0100 physio-START: Interview mit Nina Schön https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/physio-start-interview-mit-nina-schoen Die Selbstständigkeit und die Übernahme einer eignen Praxis stand für Nina Schön nicht immer an erster Stelle. Sie hat sich dennoch dafür entschieden und sagt jetzt, dass es eine Win-win-win-Situation geworden ist. Im Interview mit dem IFK erzählt sie, wie ihr das Angebot von physio-START beim Weg in die Selbstständigkeit geholfen hat. Erzählen Sie uns ein bisschen über Ihren Weg in die Selbstständigkeit.

Nina Schön: Eine Selbstständigkeit konnte ich mir früher überhaupt nicht vorstellen. Mit meinen kleinen Kindern kam das nicht in Frage. Als sich abzeichnete, dass mein damaliger Chef in absehbarer Zeit die Praxis abgeben würde, habe ich mir aber überlegt, dass ich sie eigentlich selbst übernehmen könnte. Die Kinder waren da auch schon etwas älter. Ich war sieben Jahre in der Praxis angestellt, kannte bereits alle Abläufe und habe mich für die Praxis sehr engagiert. Das hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. Die Übernahme war dann eine Win-win-win-Situation – sowohl für meinen ehemaligen Chef, mich, als auch die Patienten. Die Praxis ist quasi alteingesessen und für die Patienten war es ein absolut nahtloser Übergang.

Was war bei der Gründung für Sie die größte Herausforderung?

Nina Schön: Am meisten Nerven gekostet hat eigentlich die zeitliche Koordination mit der Abgabe meines Vorgängers und die Übergabe in meine Verantwortung. Der Stichtag der Übergabe war z. B. auch in unseren Computerprogrammen hinterlegt und den bürokratischen Aufwand hat man dann natürlich geballt. Für mich persönlich war die ganze Bürokratie, um die man sich als Selbstständige kümmern muss, auch eine Herausforderung. Ohne Hilfe von Steuerberater, Lohnbuchhalter usw. hätte ich mir das überhaupt nicht vorstellen können.

Wie sind Sie auf den IFK aufmerksam geworden?

Nina Schön: Ich kenne den Verband schon lange und habe dort auch Fortbildungen gemacht. Einige Freunde haben mir dann die Mitgliedschaft empfohlen. Das Angebot physio-START fand ich sehr ansprechend. Besonders gut gefallen hat mir, dass ich fast alles digital abwickeln konnte. Ich brauchte keine einzige Briefmarke kaufen!

Die Checkliste zur Selbstständigkeit, die ich vom IFK bekommen habe, war sehr gut. Ich habe einen nach dem anderen Punkt davon abgearbeitet und zwischendurch auch immer eine Rückmeldung erhalten, welche Unterlagen noch fehlen. Bei sehr vielen Kleinigkeiten standen mir die Mitarbeiter zur Seite, sowohl per E-Mail als auch telefonisch. Manche Dinge lassen sich im persönlichen Kontakt ja auch einfach besser klären.

Auch in Zukunft werde ich auf die Informationen des Verbands vertrauen. Dass ich nicht alle Informationen zu Neuerungen oder Regelungen selbst recherchieren muss, sondern alles direkt zusammengestellt bekomme, ich für mich eine große Erleichterung. Auch die Merkblätter zu den unterschiedlichen Themen sind klasse.

Nähere Informationen zu den Angeboten von physio-START finden Sie hier.  

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news-1849 Thu, 23 Dec 2021 13:02:58 +0100 Frohe Weihnachten! https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/frohe-weihnachten-2 Liebe Leser, nach einem weiteren spannenden Jahr mit vielen neuen Herausforderungen wünschen wir Ihnen, dass Sie über die Feiertage zur Ruhe kommen und Energie für das neue Jahr 2022 sammeln können. Wir werden dies auch tun – darum ist die IFK-Geschäftsstelle vom 24. Dezember 2021 bis zum 2. Januar 2022 geschlossen. Ab dem 3. Januar 2022 stehen wir Ihnen wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen frohe und besinnliche Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr!

Ihr IFK-Team

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Aktuelles
news-1848 Thu, 23 Dec 2021 10:56:58 +0100 Beihilfe: Neue Höchstsätze und Hygienepauschale https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/beihilfe-neue-hoechstsaetze-und-hygienepauschale Zum 01.01.2022 tritt eine neue Bundesbeihilfeverordnung (BBhV) in Kraft. Darüber hat das Bundesministerium des Innern und für Heimat informiert. Mit der BBhV werden ab Januar die Höchstbeträge einzelner Leistungen erhöht – so z. B. die Positionen der MLD und KG-ZNS. Zusätzlich wird eine neue Position für einen „Physiotherapeutischen Bericht auf schriftliche Anforderung der verordnenden Person“ eingeführt, die – analog zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) – mit 55 Euro erstattet wird. Damit die höheren Sätze auch für Landesbeamte gelten, ist es notwendig, dass entsprechende Änderungen in den jeweiligen Landesbeihilfeverordnungen der Bundesländer vorgenommen werden. In Baden-Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt erfolgt dies automatisch, sodass die neuen Höchstbeträge dort ebenfalls zu Jahresbeginn gelten werden. Auch Schleswig-Holstein, Niedersachsen und NRW haben bereits mitgeteilt, dass eine entsprechende Anpassung vorgenommen wird.

Neben der Anpassung der BBhV hat das Ministerium dem IFK ebenfalls bestätigt, dass geplant sei, die Erstattung einer Hygienepauschale für Bundesbeamte bis zum 31.03.2022 zu ermöglichen. Die Entscheidung hierüber sei aber noch nicht endgültig gefallen. Einzelne Landesbeihilfestellen (Schleswig-Holstein, Niedersachsen) haben dagegen bereits – ebenso wie zuvor GKV, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und Postbeamtenkrankenkasse – über eine verbindliche Verlängerung bis Ende März informiert. Die DGUV teilte darüber hinaus mit, dass die Sonderregelungen zur Unterbrechung und zum Behandlungsbeginn ebenfalls bis zum 31.03.2022 gelten.

Weiterführende Informationen finden IFK-Mitglieder im geschützten Mitgliederbereich der IFK-Internetseite. Details zu den Sonderregelungen und zur Dauer der Gültigkeit der Hygienepauschale finden sich dort im Physioservice im Merkblatt „Coronavirus (M26)“. Weitere Informationen zur Preisgestaltung sind im Merkblatt A02 zu finden.

Die neue Bundesbeihilfeverordnung (BBhV) kann im Mitgliederbereich unter „Rahmenverträge/Preislisten/Beihilfevorschriften“ heruntergeladen werden. 

 Bei Fragen können sich IFK-Mitglieder an die Mitgliederberatung unter 0234 97745-333 oder per E-Mail an abrechnung@ifk.de wenden.

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