IFK - Aktuelle Meldungen http://ifk.de de IFK Sun, 20 Sep 2020 11:45:53 +0200 Sun, 20 Sep 2020 11:45:53 +0200 TYPO3 news-1574 Fri, 18 Sep 2020 10:32:17 +0200 Frist für den Behandlungsbeginn verbleibt bei 28 Tagen https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/frist-fuer-den-behandlungsbeginn-verbleibt-bei-28-tagen Nachdem die neuen Heilmittel-Richtlinien (für Ärzte und Zahnärzte) aufgrund Verzögerungen bei der Einbindung in die Ärztesoftware auf den 1. Januar 2021 verschoben wurden, hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) nun beschlossen, die Frist für den Behandlungsbeginn zu verlängern, so dass bundesweit weiterhin mit der Behandlung bis zu 28 Kalendertage nach Ausstellungsdatum begonnen werden darf. Diese Frist gilt bis zum Inkrafttreten der neuen Heilmittel-Richtlinien. Sie gilt nur dann nicht, wenn der Arzt oder Zahnarzt einen anderen Termin in das Feld „Behandlungsbeginn spätest. am“ einträgt. Des Weiteren wurde beschlossen, dass folgende Besonderheiten auf regionaler Ebene kurzfristig durch den G-BA in Kraft gesetzt werden können, sofern es in einzelnen Regionen wieder zu steigenden Corona-Infektionszahlen kommt:

  • Videobehandlungen, die aus therapeutischer Sicht möglich und mit dem Patienten abgestimmt sind
  • Folgeverordnungen nach telefonischer Anamnese durch den Arzt

Bitte beachten Sie: Die weiteren Sonderregelungen aufgrund der Corona-Pandemie werden nach aktuellem Stand zum 30.09.2020 auslaufen. Dies betrifft insbesondere die Hygiene-Pauschale von 1,50 € pro Verordnung. Dieser Betrag kann nur noch für all die Rezepte abgerechnet werden, die bis Ende September bei den Krankenkassen eingehen. Eine entsprechende Zeit für den Postversand sollte daher einkalkuliert werden. Sollte es hier noch zu Änderungen kommen, werden wir darüber tagesaktuell berichten.

Den genauen Wortlaut der Pressemitteilung des G-BA zur Verlängerung der Sonderregeln finden Sie hier: https://www.g-ba.de/presse/pressemitteilungen/894/

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Aktuelles
news-1572 Tue, 15 Sep 2020 13:58:59 +0200 Neue Kooperation: Schutzmasken direkt bestellen https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/neue-kooperation-schutzmasken-direkt-bestellen Der IFK hat eine neue Kooperation zur Versorgung der Physiopraxen mit Schutzmasken vereinbart. Ab sofort können IFK-Mitglieder die weiterhin benötigten Schutzmasken über die NOBAMED Paul Danz AG beziehen. Das bisherige Verfahren über den Senat der Wirtschaft ist ausgelaufen. Der IFK hat damit zur Unterstützung seiner Mitglieder bei dem Bezug von Schutzausrüstung weiterhin einen Partner an der Seite. „Die Lieferengpässe gehören glücklicherweise der Vergangenheit an. Wir haben eine Reihe von Verhandlungen geführt und können unseren Mitgliedern nun ein gutes Angebot offerieren“, betont IFK-Geschäftsführer Dr. Björn Pfadenhauer. Der Senat der Wirtschaft hatte zwischenzeitlich den IFK bei der Beschaffung der Schutzausrüstung unterstützt. „Wir sind dem Senat der Wirtschaft dankbar für seine wertvolle Hilfe in einer sehr schwierigen Situation“, sagt Pfadenhauer.

IFK-Mitglieder können nun unter Angabe ihrer Mitgliedsnummer ihre Bestellung direkt beim Lieferanten aufgeben. Die Bestellungen können per E-Mail „schriftlich“ oder als angehangene, formlose PDF-Datei eingereicht werden. Auch eine Bestellung per Fax ist möglich.

Weitere Infos zum Bestellverfahren erhalten Sie in unserem Merkblatt M26 oder in der IFK-Geschäftsstelle.

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Aktuelles
news-1570 Tue, 15 Sep 2020 09:00:21 +0200 BFB startet zweite Umfrage zur Situation freier Berufe https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/bfb-startet-zweite-umfrage-zur-situation-freier-berufe Der Bundesverband der Freien Berufe e.V. (BFB) ruft nun zum zweiten Mal zur Teilnahme an einer Schnellumfrage zum Thema Corona-Hilfen auf. Der Verband will die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in den freien Berufen näher beleuchten und hat das an der Universität Erlangen-Nürnberg angesiedelte Institut für Freie Berufe (IFB) mit der Durchführung beauftragt. Die Umfrage dauert rund zehn Minuten und fragt die persönlichen Einschätzungen der Freiberufler ab. Die Datenerhebung erfolgt anonym, die Befragungsergebnisse werden ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke verwendet und unterliegen den Datenschutzbestimmungen. Die Teilnahme ist bis zum 20. September dieses Jahres möglich.

Der BFB will die Ergebnisse der Umfrage als Argumentationshilfen in der politischen Kommunikation nutzen, um die Anliegen der freien Berufe nachdrücklicher kommunizieren zu können. Der IFK ist Mitglied im BFB und empfiehlt die Teilnahme an dieser Umfrage.

Der Link zur Befragung steht hier.

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Aktuelles
news-1569 Mon, 14 Sep 2020 13:02:09 +0200 Verhandlungsrunde endet erneut ergebnislos https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/verhandlungsrunde-endet-erneut-ergebnislos „Wir sind über die mangelnde Wertschätzung, die uns die Gesetzliche Krankenversicherung mit Blick auf ihre Verweigerungshaltung entgegenbringt, tief enttäuscht“, erklären die Vorsitzenden der Berufsverbände IFK, VDB, VPT und PHYSIO-DEUTSCHLAND nach dem Ende der letzten Verhandlungsrunde am vergangenen Freitag in Berlin. Weder zu den neuen Leistungspositionen wie beispielsweise der Physiotherapeutischen Diagnostik, noch zur dringend benötigten Anpassung der Leistungsbeschreibung und der erforderlichen Gebührenanpassung konnten trotz mehrstündiger harter Verhandlungen konkrete Ergebnisse mit den Krankenkassen vereinbart werden.

„Um es auf den Punkt zu bringen: Das Ergebnis lautet null/nichts“, so die vier Vorsitzenden. Die Aussage einzelner Krankenkassenvertreter aus dem Lager der Ersatzkassen, dass man keinen Grund für eine Gebührenanpassung sehe und deshalb den Berufsverbänden kein Angebot – außer einer Nullrunde - unterbreite, war ein harter Schlag ins Gesicht der Berufsgruppen, die tagtäglich die Versorgung der Patienten der gesetzlichen Krankenkassen sicherstellen. Berufsgruppen, die in den letzten Monaten als systemrelevante Gesundheitsberufe, trotz deutlich erhöhten Aufwands und ganz erheblicher persönlicher Belastungen durch das ganztägige Tragen der persönlichen Schutzausrüstung – selbst bei höchsten Sommertemperaturen - pflichtbewusst ihre Patienten behandelt und unterstützt haben.

„Wir werden nun am 23. September zu einer letzten Runde in Berlin zusammentreffen, um ungeachtet der inzwischen sehr verhärteten Positionen den Versuch zu unternehmen, zu weiteren Punkten des Vertrages Ergebnisse zu erzielen. Mit Blick auf das Thema Vergütung dürfte aber bereits heute feststehen, dass das Scheitern der Verhandlungen am 23. September erklärt wird“, so die vier Vorsitzenden.

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news-1568 Fri, 11 Sep 2020 09:00:00 +0200 Vorerst letzter Verhandlungstermin zwischen GKV und Physiotherapeuten https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/vorerst-letzter-verhandlungstermin-zwischen-gkv-und-physiotherapeuten „Im Moment kann niemand vorhersagen, in welche Richtung sich die Verhandlungen zu den bundeseinheitlichen Verträgen entwickeln werden“, blickt Ute Repschläger, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten (IFK), auf den – vorerst – letzten Verhandlungstermin zwischen Vertretern der Physiotherapieverbände und dem GKV-Spitzenverband am 11. September 2020. Aufgrund eines aus Sicht der Physiotherapieverbände inakzeptablen Angebots des GKV-Spitzenverbands wurde der letzte Verhandlungstag am 27. August kürzlich ergebnislos abgebrochen. Nach der rund zweiwöchigen Pause kommen die Verhandlungsparteien nun erneut in Berlin zusammen.

Auf der Agenda stehen die Themen Vergütung, Therapiezeiten, Zeiten für die Vor- und Nachbereitung einer Behandlung sowie die neuen Positionen in den Leistungsbeschreibungen. Ein breites Portfolio, zumal die Parteien in einigen Punkten sehr weit auseinander liegen.

„Wir sind gespannt, ob die Krankenkassen ihr Angebot nochmals überdacht haben und uns nun einen Vorschlag unterbreiten werden, über den es zu diskutieren lohnt“, so Repschläger. Neben ihr werden Dr. Björn Pfadenhauer, IFK-Geschäftsführer, und Dr. Michael Heinen, Leiter des IFK-Referats Wirtschaft und Kassenverhandlungen, am Verhandlungstermin teilnehmen.

Ob es nach diesem Treffen noch eine weitere Zusammenkunft der Parteien geben wird, entscheiden die Vertreter während des Verhandlungstags. Wenn sich die Physiotherapieverbände und der GKV-Spitzenverband nicht einig werden, wird eine unabhängige Schiedsstelle über die offenen Verhandlungspunkte entscheiden.

Das IFK-Verhandlungsteam (v. l.): Ute Repschläger, IFK-Vorstandsvorsitzende, Dr. Björn Pfadenhauer, IFK-Geschäftsführer, und Dr. Michael Heinen, Leiter IFK-Referat Kassenverhandlungen und Wirtschaft.

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news-1567 Tue, 08 Sep 2020 14:09:36 +0200 Unabhängige und leicht verständliche Gesundheitsinfos https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/unabhaengige-und-leicht-verstaendliche-gesundheitsinfos Das „Nationale Gesundheitsportal“ des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) ist online: Auf der Internetseite www.gesund.bund.de finden Interessierte ab sofort objektive, verständliche und verlässliche Informationen zu verschiedenen Krankheitsbildern sowie Tipps für eine gesunde Lebensführung. Damit sollen Patienten gemeinsam mit Ärzten und Therapeuten informierte Entscheidungen treffen können.

Screenshot Startseite www.gesund.bund.de

Ute Repschläger, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten (IFK), begrüßt das Projekt. „Je mehr jemand über seine eigene Gesundheitsversorgung weiß, desto erfolgreicher kann die Prävention oder Therapie verlaufen“, erklärt sie. Der IFK ist über den Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) Mitglied in der Allianz für Gesundheitskompetenz, die bei der Entwicklung des Portals mit dem BMG zusammengearbeitet hat.

Das Nationale Gesundheitsportal legt besonderen Wert darauf, dass bei den dargestellten Krankheitsbildern die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten neutral und unabhängig vorgestellt werden. Im Artikel zu einem Kreuzbandriss werden beispielsweise die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Therapieerfolg nach einer konservativen Behandlung und nach einer Operation gegenübergestellt.

Dabei gehen die Autoren auch auf den Wert der Physiotherapie während der Rehabilitation ein. Egal ob OP oder nicht – in beiden Fällen sei es unter anderem wichtig, die Oberschenkelmuskulatur gezielt zu stärken. „Eine Physiotherapie ist deshalb bei allen Behandlungen sinnvoll“, resümieren die Autoren.

Mehr Informationen über das Nationale Gesundheitsportal gibt es auf der Internetseite www.gesund.bund.de.

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news-1566 Mon, 07 Sep 2020 14:23:47 +0200 Verschiebung der Heilmittel-Richtlinien: Gesetzgeber muss handeln https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/verschiebung-der-heilmittel-richtlinien-gesetzgeber-muss-handeln Die Verärgerung bei den Heilmittelverbänden ist groß. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in seiner Sitzung am 3. September 2020 das Inkrafttreten der neuen ärztlichen und zahnärztlichen Heilmittel-Richtlinien auf den 1. Januar 2021 verschieben müssen. Der Grund: Offenbar war fast die Hälfte der Anbieter ärztlicher Praxisverwaltungsprogramme nicht in der Lage, die Anpassung der Praxisverwaltungssoftware (PVS) in den Arztpraxen flächendeckend pünktlich zum 1. Oktober 2020 sicherzustellen. „Das ist schlimm genug. Skandalös ist es, dass dies Mitte August mehr zufällig bekannt wurde“, kritisiert der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV). Um ein Chaos in der Verordnungstätigkeit der Arztpraxen zu verhindern, musste nun das Inkrafttreten der neugefassten Heilmittel-Richtlinien auf den 1. Januar 2021 verschoben werden.

Weil dies eine Kettenreaktion auslösen könnte, die vollständig zulasten der Heilmittelpraxen und ihrer Patienten gehen würde, appelliert der SHV an das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und den GKV-Spitzenverband:

„Eine Verschiebung des Inkrafttretens der Heilmittel-Richtlinie um drei Monate bedeutet, dass alle in der neuen Heilmittel-Richtlinie angelegten Verbesserungen bei der Rezeptprüfung um drei Monate verschoben werden. Hieraus resultieren drei Monate länger wirtschaftliche Nachteile im Praxisablauf, weil der Bürokratieabbau drei Monate länger ausbleibt. Außerdem werden Mitarbeiter, die in den letzten Wochen bereits zu den Regeln der neuen Heilmittel-Richtlinie geschult wurden, Ende des Jahres eine erneute Schulung zur Auffrischung benötigen. Dies erklärt und begründet die Forderung nach einer angemessenen Entschädigung für das so belastete vierte Quartal 2020 als klare Aussage des Gesetzgebers an die Verursacher des Chaos.

Ein weiteres: Die Vertragspartner der Bundesrahmenverträge nach § 125 Abs. 1 SGB V müssen nun peinlich darauf achten, dass sich keine Verzögerung der Schiedsverfahren ergibt. Der GKV-Spitzenverband und die maßgeblichen Verbände stimmen darin völlig überein und erwarten, dass eventuell notwendige Schiedsverfahren zügig nach dem 1. Oktober 2020 beginnen und nach Möglichkeit bereits im vierten Quartal 2020 abgeschlossen werden. In jedem Fall muss sichergestellt werden, dass die neuen Vergütungen zum 1. Januar 2021 greifen. Hierzu bedarf es im Zweifelsfall klarer Vorgaben durch das BMG.

Vor diesem Hintergrund appelliert der SHV an das BMG, die notwendigen gesetzlichen Änderungen so schnell wie möglich auf den Weg zu bringen und so die Unsicherheit bei den Heilmittelpraxen auszuräumen."

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news-1565 Thu, 03 Sep 2020 17:57:19 +0200 Heilmittel-Richtlinien treten erst am 1. Januar 2021 in Kraft https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/heilmittel-richtlinien-treten-erst-am-1-januar-2021-in-kraft Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat dem Antrag zugestimmt, das Inkrafttreten der Heilmittel-Richtlinien der Ärzte und Zahnärzte vom 1. Oktober 2020 auf den 1. Januar 2021 zu verschieben. Diesen Antrag hatte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) eingebracht. Grund dafür ist, dass nicht alle Softwarehäuser der ärztlichen Praxisverwaltungssoftware, die Vorgaben der neuen Heilmittel-Richtlinien rechtzeitig umgesetzt haben.

Foto: G-BA

„Das ist für uns Therapeuten eine große Enttäuschung, führt in den Praxen zu völligem Unverständnis und macht am Ende wütend. Und das zu Recht“, kritisierte Ute Repschläger, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten (IFK). „Es war lange genug bekannt, dass sich die Heilmittel-Richtlinien ändern werden. Nun sind wir Therapeuten die Leidtragenden, weil die geplanten Bürokratieerleichterungen erst deutlich später in Kraft treten können.“

Der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) und der IFK haben deshalb bereits in der vergangenen Woche Gespräche mit den politischen Entscheidungsträgern und dem GKV-Spitzenverband geführt und dabei auf die ärgerliche Situation hingewiesen.

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) teilt die grundsätzliche Einschätzung der Therapeuten und hat daher am 3. September 2020 bereits alle maßgeblichen Verbände in einer Videokonferenz über den Stand der Dinge informiert und Unterstützung angekündigt. Im Rahmen dieser Konferenz hat auch der GKV-Spitzenverband dargestellt, dass er diese Verschiebung angesichts der zahlreichen Praxisprobleme zwar mittragen kann, jedoch damit genauso unzufrieden ist wie das BMG und die Heilmittelverbände. Darüber, wie die Unterstützung des BMG aussehen wird, wird der IFK so schnell wie möglich berichten.

Die Verschiebung der HeilM-RL hat nun zur Folge, dass auch das Inkrafttreten des neuen bundesweiten Vertrags auf den 1. Januar 2021 verschoben werden soll. Die Verbände haben heute dem BMG gegenüber deutlich gemacht, dass dies keine negativen Auswirkungen für alle Leistungserbringer haben darf. Die Gespräche hierzu werden in den nächsten Tagen mit allen Verantwortlichen fortgesetzt. Auch hier wird der IFK fortlaufend berichten.

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news-1564 Thu, 03 Sep 2020 08:57:58 +0200 IFK Wissenschaftspreis 2020 - Testbatterie zur Bewertung der Bewegungskontrolle der Halswirbelsäule https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/ifk-wissenschaftspreis-2020-zuverlaessigkeit-einer-testbatterie-zur-bewertung-der-bewegungskontrolle-der-halswirbelsaeule-bei-personen-mit-und-ohne-nackenschmerzen Der physiotherapeutische Nachwuchs steht im Mittelpunkt: Bereits 16. Mal hat der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten herausragende wissenschaftliche Arbeiten von Studierenden prämiert. Die Serie „IFK-Wissenschaftspreis 2020“ stellt die Forschungsthemen der Preisträger vor. Die Arbeiten sind zudem ausführlicher in dem IFK-Fachmagazin physiotherapie zu lesen. In der kommenden Ausgabe des Magazins erscheint die Arbeit von Franziska Schwarz, die sie in Zusammenarbeit mit Dr. Dirk Möller und Prof. Dr. Nikolaus Ballenberger an der Hochschule Osnabrück erstellt hat. Erster Preis Masterarbeiten Klinisch/Experimentell Franziska Schwarz HS-Osnabrück

„Zuverlässigkeit einer Testbatterie zur Bewertung der Bewegungskontrolle der Halswirbelsäule bei Personen mit und ohne Nackenschmerzen“.

In ihrer prospektiv klinisch experimentellen Studie überprüfte Franziska Schwarz Tests zur Beurteilung der Bewegungskontrolle der Halswirbelsäule auf ihre Reliabilität und Validität, um klinischen Praktikern eine Batterie aus zuverlässigen Tests zur Verfügung zu stellen. Die Beurteilung der motorischen Kontrollfunktion (MCF) und die Behandlung von Bewegungskontrollstörungen (MCI) wird zunehmend zum Schwerpunkt klinischer Praktiker. Bisher gibt es keinen Goldstandard für die Beurteilung der Bewegungskontrolle der Halswirbelsäule, und es gibt nur wenige evidenzbasierte Grundlagen zur Beurteilung der Bewegungskontrolle bei Nackenschmerzen.

Anhand einer systematischen Literaturrecherche konnten 17 Tests in die weiteren Untersuchungen eingeschlossen werden, welche praktikabel, zeit- und kostengünstig sowie ohne viel technischen Aufwand in der Praxis anzuwenden sind und den qualitativen Anforderungen der Studie entsprechen. Insgesamt nahmen 124 Personen an der weiterführenden Testreihe teil, davon konnten 50 Teilnehmer mittels Videoanalyse an der Intratester-Reliabilität-Untersuchung teilnehmen. Auf Grundlage der statistischen Analyse zur Reliabilität und Validität können zehn Tests als Testbatterie zur Beurteilung einer Bewegungskontrollstörung der HWS vorgeschlagen werden.

Die Tests sind:

  1. Nicken an der Wand
  2. aktive HWS-Extension im Vierfüßlerstand
  3. HWS-Flexion in Rückenlage (CCFT)
  4. Extension mit Retraktion/Extension (CTJ)
  5. Lateralflexion + kontralaterale Rotation
  6. Oberkörper nach vorne und hinten
  7. Blick-Stabilität
  8. Sequenzielle Kopf- und Augenbewegungen
  9. Augenbewegungen mit 45 Grad relativer HWS-Rotation nach links
  10. Augenbewegungen mit 45 Grad relativer HWS-Rotation nach rechts

Die Jury befand, dass sich Franziska Schwarz in ihrer Masterarbeit auf ein wichtiges Thema bezogen hat, das die Erkenntnislage in der Physiotherapie sichert und die physiotherapeutische Diagnostik erweitert. Wissenschaftlich handelt es sich um eine gut durchgeführte Arbeit, die durch ihre aufwendigen Testverfahren und eine sehr gute methodische Stringenz überzeugte.

Herzlichen Glückwunsch, Franziska Schwarz!

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news-1563 Tue, 01 Sep 2020 12:50:55 +0200 IFK-Fachmagazin: September-Ausgabe erschienen https://ifk.de//verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/ifk-fachmagazin-september-ausgabe-erschienen Die für März anberaumte und Corona-bedingt verschobene Jahreshauptversammlung konnte nun endlich stattfinden. Rund 150 Mitglieder nahmen an der Veranstaltung teil. Bei der Vorstandswahl setzten diese auf Kontinuität: Ute Repschläger bleibt erste Vorsitzende, Stellvertreter sind Brigitte Heine-Goldammer und Mark Rietz. Einen ausführlichen Bericht dazu gibt es ab Seite 6 in der neuen Ausgabe des IFK-Fachmagazins physiotherapie. Das mit Spannung erwartete WAT-Gutachten ist veröffentlicht. Die Kernbotschaft ist eindeutig: Damit der wirtschaftliche Betrieb einer Physiotherapie-Praxis sichergestellt werden kann, sind deutliche Steigerungen der GKV-Vergütungssätze notwendig. Das WAT-Gutachten bildet die Grundlage für die bundesweiten Verhandlungen zwischen dem GKV-Spitzenverband und den Heilmittelerbringern. Details dazu stehen ab Seite 10.

An der digitalen Auftaktsitzung zum Dialogprozess Bürokratieabbau hat die Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger teilgenommen. Neben dem Bundesgesundheitsministerium sind Vertreter der Krankenkassen, der Ärzteschaft und Heilmittelerbringer wie der IFK daran beteiligt. Der Abbau von Bürokratie ist neben einer angemessenen Vergütung eines der vorrangigen Ziele des IFK. Mehr dazu gibt es ab S. 14.

Auch unter Corona-Bedingungen sind die IFK-Foren Nord und Süd als Erfolg zu verbuchen. Zahlreiche Mitglieder nutzten die Chance zur Information und zum Erfahrungsaustausch. Der Bericht und Fotos stehen ab S. 8.

Wie gewohnt enthält das neue Magazin eine Reihe von informativen Fachbeiträgen. Chronische Schmerzen stehen im Mittelpunkt des Berichts ab Seite 26, der einen Auszug aus dem Schmerzratgeber der Deutschen Schmerzgesellschaft und ein Interview mit deren Vorsitzenden, Thomas Isenberg, enthält. Das Gewinner-Poster in der Bachelor-Kategorie wird vorgestellt (S.18/19). Funktionsstörungen der Halswirbelsäule sind Thema ab S. 20, um Nackenschmerzen geht es ab S. 38.

IFK-Mitglieder bekommen die neue Ausgabe des IFK-Fachmagazins physiotherapie kostenlos per Post zugestellt. Alle anderen Interessierten können die physiotherapie für 33 Euro im Jahr abonnieren. Online ist die Ausgabe PT 5-20 hier erhältlich.

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