Vertreterversammlung berät Gesetzeslage

Die IFK-Vertreterversammlung am vergangenen Wochenende blickte gespannt der Verabschiedung des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes (HHVG) in dieser Woche entgegen. Die anwesenden IFK-Regionalausschussvorsitzenden aus ganz Deutschland sahen insbesondere die geplante Gesetzesänderung zu Vergütungsverhandlungen als wichtigen Meilenstein, um dem Fachkräftemangel in der Physiotherapie entgegenzuwirken.

Nach dem aktuellen Entwurf des HHVG könnte Ende dieser Woche eine langjährige Forderung des IFK endlich in die Tat umgesetzt werden: Die Grundlohnsummenbindung, die bisher die Möglichkeiten für Preissteigerungen in der Physiotherapie auf marginale Prozentsätze begrenzt hat, soll zumindest bis Ende 2019 abgeschafft werden. Für diesen Zeitraum sei es dringend erforderlich, spürbare Vergütungserhöhungen zu erzielen, um der Problematik des zunehmenden Fachkräftemangels in der Branche entgegenzuwirken, war sich die Vertreterversammlung einig.

Die Aussicht, dass die Politik die therapeutischen Modellstudiengänge in der nächsten Legislaturperiode in den Regelbetrieb überführt, hielten die IFK-Vertreter noch für akzeptabel. Schließlich biete sich so die Möglichkeit, ausreichend Zeit für umfängliche Änderungen im Berufsgesetz der Physiotherapie umzusetzen, anstatt das Gesetz mit heißer Nadel zu nähen.

Die Vertreterversammlung hatte auch die Aufgabe, die am 18. März stattfindende Jahreshauptversammlung des IFK vorzubereiten. Alle IFK-Mitglieder sind herzlich eingeladen, dort  an verschiedenen Abstimmungen teilzunehmen und gemeinsam über das bis dahin verabschiedete HHVG sowie über die Möglichkeiten, dem Fachkräftemangel tatkräftig entgegenzutreten, zu diskutieren. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

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