Klarer Zuspruch für Befundposition

Der IFK-Themenabend „Pioniergeist: Der Einstieg in die Befundposition“ stieß auf großes Interesse bei Berliner Physiotherapeuten. Die über 50 Teilnehmer machten deutlich, dass eine Befundposition absolut notwendig ist, um den aktuellen Anforderungen in Physiotherapie-Praxen gerecht zu werden.

Welche Möglichkeiten das derzeitige Pilotprojekt zum Einstieg in die Befundposition bietet, das der IFK und andere Physiotherapeutenverbände in Kooperation mit der IKK Brandenburg/Berlin derzeit testen, und welche Erfahrungen die beteiligten Praxen bisher gemacht haben, schilderte die IFK-Referatsleiterin Recht, Ulrike Borgmann. Die Veranstaltungsteilnehmer sprachen sich einhellig für die Einführung  einer Befundposition aus.

Anschließend erläuterte Patrick Heldmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter des IFK, die praktische Anwendung eines Assessments im Rahmen der Befundung. Er betonte, dass es essenziell sei, die erzielten Therapieerfolge mithilfe objektiver Messverfahren nachvollziehbar darzustellen. Physiotherapeuten seien einerseits angehalten, die  Qualität der Versorgung zu sichern, profitieren andererseits aber auch davon, unterstrich der IFK-Experte. Assessments sorgten für eine verbesserte Kommunikation mit den Verordnern und steigerten die Motivation – sowohl die der Patienten als auch die der Therapeuten.

Der IFK warb für eine möglichst zahlreiche Beteiligung der Kollegen aus Berlin und Brandenburg an dem Pilotprojekt. Nur so könnten die Verhandlungen mit der IKK und anderen Kassen zur  Einführung einer Befundposition mit Nachdruck weiter vorangetrieben und zum erfolgreichen Abschluss geführt werden.

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